Accesskeys

1 2 3
4 5 6
7 8 9
0

Zugänglichkeit

Schriftgröße

Rettungsdienst

Der Rettungsdienst hat bei der Feuerwehr Gütersloh einen hohen Stellenwert. Basis dafür ist die engagierte Arbeit der eingesetzten Rettungssanitäter und Rettungsassistenten. Wenn erforderlich kommt zusätzlich ein bewährtes Notarztsystem zum Einsatz. Grundlage legt die fundierte theoretische und praktische Ausbildung auf der Lehrrettungswache der Feuerwehr Gütersloh. Im Rettungsdienst der Feuerwehr Gütersloh werden außergewöhnliche Qualitätsstandards gesetzt.

Der städtische Rettungsdienst wird durch die Berufsfeuerwehr durchgeführt. Die Stadt Gütersloh ist, als große kreisangehörige Stadt, Träger der Rettungswache. Alle Feuerwehrbeamten sind grundsätzlich zu Rettungsassistenten ausgebildet. Im Rettungsdienst werden sie durch tariflich Beschäftigte unterstützt. Rettungsassistenten verfügen über die derzeit höchste, staatlich anerkannte nicht - ärztliche Qualifikation im Rettungsdienst.

Nach der Verabschiedung des Notfallsanitätergesetzes in 2013 wird diese neue Ausbildung zukünftig zum Standard werden.

Nachdem die Notrufnummer 112 gewählt wurde, wird entsprechend der Eingangsmeldung auf der Leitstelle das geeignete Rettungsmittel von den Disponenten eingesetzt. Die Disponenten der Kreisleitstelle sind alle Rettungsassistenten mit langjähriger Einsatzerfahrung. Dem Disponenten stehen Krankentransportwagen (KTW), Rettungswagen (RTW) und Notarzteinsatzfahrzeuge (NEF) zur Verfügung. Diese können einzeln oder in Kombination zur Einsatzstelle geschickt werden.

Nach Schweregrad der Erkrankung oder Verletzung wird von der Leitstelle entschieden, welches Fahrzeug den Einsatz durchgeführt. Weiterhin wird festgelegt ob dies „mit“ oder „ohne“ Sonderrechte („Blaulicht und Horn“) erfolgt.

 

An wen wende ich mich wann?

Hausärztlicher Bereitschaftsdienst:  Tel. 116117

Sie möchten den Hausarzt aufsuchen, dieser aber nicht erreichbar? In diesem Fall ist der ärztliche Bereitschaftsdienst zuständig.

 

Er ist erreichbar:

Mo., Di. & Do. von 18 Uhr - 8 Uhr am Folgetag

Mi. & Fr. von 13 Uhr - 8 Uhr am Folgetag

Sa., So. & Feiertags ab 8 Uhr für 24 Stunden

 

Sprechstunden in der Notfallpraxis am Städt. Klinikum Gütersloh

Mo., Di. & Do. von 19 Uhr bis 22 Uhr

Mi. & Fr. von 16 Uhr bis 22 Uhr

Sa. So. & Feiertags 9 Uhr bis 22 Uhr

 

Krankentransport:  Tel. 19222

Unter Krankentransport versteht man den medizinisch notwendigen Transport eines Patienten, der während des Transports Betreuung durch Fachpersonal und besondere Ausstattung des Fahrzeuges bedarf.

 

Notfall / Unfall:  Tel. 112

Der Rettungsdienst ist bei allen Verletzungen und ernsthaften Erkrankungen in der Lage, durch qualifiziertes Personal und geeignetem Rettungsmittel, rasch und sachgerecht zu helfen.

Notarzt

Je nach Art und Schwere der Erkrankung kann durch die Leitstellendisponenten ein „Notarzt“ zusätzlich zum Rettungswagen alarmiert werden. Dieser verfügt über eine spezielle rettungsdienstliche Sonderqualifikation. Er kann bodengebunden über ein zusätzliches „Notarzteinsatzfahrzeug“ (NEF) oder mit Hilfe eines Hubschraubers (RTH) zum Patienten gebracht werden.

Notarztsystem

Im April 1985 wurde bei der Feuerwehr Gütersloh das Notarztsystem eingeführt. Damit wurde die Möglichkeit gegeben, bei Einsätzen im Rettungsdienst zusätzlich einen Notarzt mit einsetzen zu können. Diese Option hat zu einer deutlichen Qualitätssteigerung des Rettungsdienstes geführt. Bis zu diesem Zeitpunkt war der Notarzt vom Rettungshubschrauber in Bielefeld der allein verfügbare Notarzt.

1985 wurde am Städtischen Klinikum Gütersloh ein bodengebundenes Notarztsystem für die Stadt Gütersloh eingeführt. Ein Rettungsassistent der Feuerwehr und ein in der Notfallmedizin besonders ausgebildeter Arzt kommen in einem Notarzteinsatzfahrzeug zum Einsatzort. Bei diesem so genannten Rendezvoussystem rückt ein Rettungswagen von der Feuer- und Rettungswache aus. Das Notarzteinsatzfahrzeug kommt parallel vom Krankenhaus. Beide Fahrzeuge treffen sich an der Einsatzstelle und agieren dort gemeinsam.

Das 1985 eingeführte System wird kontinuierlich dem neuesten Stand der Medizintechnik angepasst.

Seit August 2010 ist das zweite Notarzteinsatzfahrzeug für die Stadt Gütersloh im Einsatz. Dieses Fahrzeug ist dem St. Elisabeth Hospital angegliedert. Damit stehen aktuell 2 Notarzteinsatzfahrzeuge für die Stadt Gütersloh zur Verfügung.

 

Lehrrettungswache

Die Feuer- und Rettungswache der Stadt Gütersloh ist als Lehrrettungswache anerkannt. Sie bietet damit Auszubildenden die Möglichkeit die für die Ausbildung erforderlichen praktischen Tätigkeiten abzuleisten. In jedem Jahr nehmen Praktikanten an verschiedenen Praktika teil. Vom 3-Wochen umfassenden Schnupperpraktikum, über Rettungshelfer- und Rettungssanitäterpraktikum bis zur 12-monatigen praktischen Tätigkeit für Rettungsassistenten.

Wer beispielsweise die theoretische und praktische Ausbildung in der Qualifikation zum Rettungsassistenten durchlaufen hat, muss als „Rettungsassistentenpraktikant“ anschließend eine 1600 Stunden umfassende praktische Einsatztätigkeit in der Notfallrettung auf einer Lehrrettungswache nachweisen. Jährlich können Rettungsassistentenpraktikanten in den Dienstgruppen der Feuerwehr ihre praktische Tätigkeit ableisten. Durch die Lehrrettungsassistenten der Berufsfeuerwehr wird ihnen das nötige Wissen mit dem Umgang von medizintechnischen Geräten und viele für den Einsatz benötigten Praktiken vermittelt.

In monatlichen Fortbildungen werden sie auf das am Ende der Praktikumszeit stattfindende Abschlussgespräch vorbereitet.

 

Ansprechpartner in der Abteilung Rettungsdienst:

Abteilungsleiter
Andreas Pollmeier
Tel: 05241 / 822006
E-mail: Andreas Pollmeier
Termine nach telefonischer Rücksprache.

 

Offizielles Onlineportal der Stadt Gütersloh | Datum: Thu, 29. September 2016