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Mitmachen bei der Reptilienerfassung in Gütersloh!

Über die Verbreitung der Kriechtiere im Gütersloher Stadtgebiet ist bislang sehr wenig bekannt. Ein Projekt soll nun helfen, die Vorkommen von Zauneidechse, Waldeidechse, Blindschleiche & Co besser kennenzulernen. Diese drei Echsenarten stehen alle auf der Vorwarnliste bzw. der Roten Liste der gefährdeten Arten in NRW – die Erfassung ihrer Vorkommen bildet daher auch einen ersten Schritt, um anschließend gezielte Maßnahmen zu ihrer Erhaltung umsetzen zu können.

Gleichzeitig ist es ein Baustein zur Umsetzung des städtischen Programms zur Bewahrung der Biologischen Vielfalt.

Wer kann mitmachen?
Das Projekt wird von Dr. Burkhard Thiesmeier im Auftrag der Umweltstiftung Gütersloh durchgeführt und vom städtischen Umweltamt unterstützt. Jede/r kann mitmachen, die/der sich für die heute noch lebende Verwandtschaft der Dinosaurier interessiert! Die Projektidee setzt stark auf die aktive Beteiligung der Gütersloher Bevölkerung. Menschen, die sich für die Natur interessieren und öfter darin unterwegs sind, können uns ihre Beobachtungen melden, damit wir gemeinsam mehr über die Verbreitung und die Lebensräume der Kriechtierarten in unserer Umgebung erfahren: eine klassische Aufgabe der Bürgerwissenschaft („Citizen Science“)!

Welche Tiere werden gesucht?

Bisher sind nur wenige Einzelfunde von Zaun- und Waldeidechsen sowie von Blindschleichen in Gütersloh bekannt. Diese drei völlig harmlosen Echsenarten (die Blindschleiche ist näher mit den Eidechsen verwandt als mit den Schlangen) werden zunächst in Steckbriefen vorgestellt:

Zauneidechse:

Zauneidechse (Foto: Burkhard Thiesmeier)

Waldeidechse:

Waldeidechse (Foto: Burkhard Thiesmeier)

Blindschleiche:

Blindschleiche (Foto: Burkhard Thiesmeier)

Nicht ganz ausgeschlossen sind auch Vorkommen der Ringelnatter, vielleicht sogar der Schlingnatter. Beide Schlangenarten sind ungiftig und ungefährlich – giftige Reptilien gibt es in Gütersloh überhaupt nicht. Außerdem könnten noch ausgesetzte Bestände der Mauereidechse entdeckt werden, die sonst nur in Südwestdeutschland heimisch ist:

Mauereidechse:

Mauereidechse (Foto: Burkhard Thiesmeier)

Ringelnatter:

Ringelnatter (Foto: Burkhard Thiesmeier)

Schlingnatter:

Schlingnatter (Foto: Burkhard Thiesmeier)

Tipps, wie Sie die Erfolgsaussichten bei der Suche nach Reptilien verbessern können, gibt Ihnen unsere Arbeitsanleitung.

Wie funktioniert das Projekt?

Ihre Beobachtungen von Reptilien können Sie online melden (bevorzugter Meldeweg, siehe unten) oder auch per Post an die Stadt Gütersloh, Fachbereich Umweltschutz, 33326 Gütersloh, senden. Bitte nennen Sie möglichst die beobachtete Art, Ort und Datum Ihrer Beobachtung und auf jeden Fall Ihre Kontaktdaten (Name, Adresse, Telefon und Mailadresse für evtl. Rückfragen). Wenn möglich, fügen Sie Belegfotos (auch schlechte) von der Örtlichkeit und den beobachteten Tieren bei, das erleichtert die Beurteilung. Ihre Angaben werden durch Fachleute gesichtet und soweit möglich auch durch eine Ortsbegehung bestätigt. Sie erhalten dann Nachricht über das Ergebnis.

Wie funktioniert die Online-Meldung?

Meldungen können per PC oder per Smartphone abgegeben werden:

Voraussetzungen für die PC-Version:

  • JavaScript muss aktiv sein
  • HTML5-fähiger Browser wird empfohlen
  • E-Mail-Client für das „automatische“ Formular                                           

Voraussetzungen für die Smartphone-Version:

  • HTML5-fähiger Browser
  • möglichst Full-HD-Auflösung oder höher (ab 1920 x  1080 )
  1. Suchen Sie zunächst auf der Karte den genauen Fundpunkt (Kartenausschnitte lassen sich beliebig vergrößern)
  2. Markieren Sie den Fundpunkt durch einen Klick – es erscheint dort ein Eingabefenster, in das Sie Ihre Beobachtungen eintippen können
    Eingabefenster
  3. Klicken Sie anschließend auf den Knopf „Speichern“. Es erscheint Ihr Mailprogramm (wenn dieser Schritt mit Ihrem Mailprogramm nicht funktioniert, z.B. bei webbasierten kostenlosen Mailanbietern, kopieren Sie ihre Einträge aus dem Eingabefenster und senden diese mit Ihren Kontaktdaten an Andrea.Floetotto@gt-net.de).
    Bitte geben Sie dort möglichst die beobachtete Art, Ort und Datum Ihrer Beobachtung und auf jeden Fall Ihre Kontaktdaten (Name, Adresse, Telefon und Mailadresse für evtl. Rückfragen). Wenn möglich, fügen Sie Belegfotos bei.
  4. Vergessen Sie nicht, neben Ihren Kontaktdaten auch die „ID“ Ihrer Meldung (bitte der ersten Zeile Ihres Meldefensters entnehmen, Klick auf das Nadelsymbol) anzugeben.

Bei Schwierigkeiten mit der Dateneingabe fragen Sie bitte nach: Tel. 05241-822250, Andrea.Floetotto@gt-net.de. Jede Beobachtung ist wichtig für das Gelingen des Projekts!

Stand: 04/2015

Offizielles Onlineportal der Stadt Gütersloh | Datum: Thu, 30. July 2015