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Ausstellung "Naturgarten und Wildbienen"
Kommen und verweilen Sie in unserer Naturgartenausstellung:

Wildbienenausstellung 2016Der Naturgarten ist ein Erholungs- und Erlebnisraum für den Menschen, wenn durch nektar- und pollenspendende Pflanzen und durch eine strukturreiche Anlage Insekten und Tiere ein Zuhause finden können. Die Ausstellung gibt hierzu Anregungen für den eigenen Garten, besonders unter dem Aspekt der Förderung von Wildbienen. In unserer  gemütlichen Gartenstöberecke in der Ausstellung liegen informative Gartenbücher zum Anschauen und Broschüren kostenlos zum Mitnehmen für Sie bereit. Attraktive Wildbienennisthilfen bieten Beispiele für den eigenen Bau der Nisthilfen. Zum Mitnehmen gibt es auch eine Informationsschrift über "Die größten Nisthilfen-Irrtümer" und "Nisthilfen bauen – wie geht es richtig".

Die ersten 25 Besucher der Ausstellung können sich unter den angebotenen attraktiven Wildbienenstauden eine für den eigenen Garten oder Balkon mit nach Hause nehmen.

 

Veranstalter: Umweltberatung der Stadt Gütersloh in Kooperation mit:
Gemeinschaft für Natur- und Umweltschutz im Kreis Gütersloh e.V. (GNU),
Umweltausschuss des Evangelischen Kirchenkreises Gütersloh,
Evangelische Kirche in Mitteldeutschland, BUND Kreisgruppe Herne - Karin Rohr -.

Zeitraum: 23. Mai bis 29. Juli 2016,
Mo. – Fr. 8:30 -12:30 Uhr,
Mo. 14:30 Uhr – 16:30 Uhr,
Do. 14:30 Uhr – 18:00 Uhr

Ort: Fachbereich Umweltschutz, Siegfriedstraße 30, 33332 Gütersloh

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Es gibt sie noch die Eidechsen und Blindschleichen. Die Zauneidechse besiedelt in Gütersloh fast durchgängig die Südseite des Bahndammes und kommt sporadisch auch entlang der TWE-Linie sowie an verstreuten Einzelstandorten vor. Auch die Blindschleiche ist in Gütersloh weiter verbreitet als bislang gedacht.

Gemeinsam mit Dr. Burkhard Thiesmeier (dritter von rechts)  bereiteten sich die Reptilienfreunde im Gütersloher Fachbereich Umweltschutz auf die neue Saison vor.
Gemeinsam mit Dr. Burkhard Thiesmeier (dritter von rechts)  bereiteten sich die Reptilienfreunde im Gütersloher Fachbereich Umweltschutz auf die neue Saison vor.

„Man kann sie am besten mit Hilfe künstlicher Verstecke finden, etwa Bretter, in deren Kontakt sich die Tiere indirekt wärmen können“, sagt der Biologe Dr. Burkhard Thiesmeier, der bereits im letzten Jahr zusammen mit der Umweltstiftung und einigen ehrenamtlichen Helfern an der Bestandserfassung der Reptilien in Gütersloh gearbeitet hat.   

Am Mittwochabend trafen sich jetzt interessierte Naturfreunde im Gütersloher Fachbereich Umweltschhutz in der Siegfriedstraße, um die Fortsetzung der Reptilienerfassung im Gütersloher Stadtgebiet abzustimmen. Der Projektleiter Dr. Burkhard Thiesmeier informierte die Teilnehmer über die Ergebnisse der letztjährigen Bestandserfassung, die etliche neue Fundpunkte insbesondere von der gefährdeten Zauneidechse sowie von der Waldeidechse und Blindschleiche erbracht hatte.

In diesem Jahr sollen insbesondere die TWE-Bahntrassen sowie Säume und Waldränder in Kattenstroth, Spexard und Avenwedde näher untersucht werden. Der 17-jährige Sebastian Haverland will zum Beispiel bei der Bestandserfassung mitmachen, weil ein Praktikum im Fachbereich Umweltschutz sein Interesse am Naturschutz geweckt hat. Er setzt sich gern ein und packt mit an, auch wenn es darum geht, Nistkästen für Fledermäuse  aufzuhängen oder Zäune für den Krötenschutz zu errichten. Dorle Henkenjohann, die sich ohnehin schon für den Naturschutz - insbesondere für die Kröten - engagiert, will ebenfalls die Reptiliengruppe unterstützen.

Die Bestandserhebung hatte die Gütersloher Umweltstiftung im letzten Jahr initiiert. Sie wurde von der Gütersloher Bevölkerung unterstützt durch zahlreiche Meldungen von Fundpunkten an das städtische Portal www.reptilien.guetersloh.de. Das Portal ist ab sofort wieder für die Eingabe neuer Beobachtungen freigeschaltet. Dort sind auch Arbeits- und Bestimmungshilfen sowie der Ergebnisbericht 2015 verfügbar.

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Artenschutz bei Baumaßnahmen
Seit der Mensch Gebäude errichtet, sind geflügelte „Untermieter“ wie Spatzen, Hausrotschwänze, Schwalben, Mauersegler, Dohlen oder Fledermäuse seine unmittelbaren Nachbarn.
Viele Nistquartiere am oder im Gebäude gehen jedoch bei der energetischen Sanierung von Altbauten für immer verloren bzw. werden bei Neubauten erst gar nicht geschaffen.
Wie man unseren tierischen Mitbewohnern mit einfachen Mittel helfen kann, erfahren Sie in dem neuen Faltblatt „Artenschutz bei Baumaßnahmen in Gütersloh“, dass hier heruntergeladen werden kann. Weitergehende Informationen zum Thema Gebäudebrüter finden Sie hier. Für eine ausführliche Beratung stehen Ihnen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Fachbereich Umweltschutz gerne zur Verfügung.

Stand: 04/2016

Offizielles Onlineportal der Stadt Gütersloh | Datum: Thu, 26. May 2016