Accesskeys

1 2 3
4 5 6
7 8 9
0

Zugänglichkeit

Schriftgröße

Aktuell

Förderprogramm Altbaumodernisierung

Das Anfang 2016 – mit geänderten Kriterien – neu aufgelegte städtische Förderprogramm zur Altbaumodernisierung unterstützt Maßnahmen zur Verringerung des Energiebedarfes von Gütersloher Wohngebäuden. Zu den förderfähigen Maßnahmen gehören bauliche und technische Maßnahmen aus unterschiedlichen Bereichen, wie z. B. der Einbau von Lüftungsanlagen mit Wärmerückgewinnung, das Erneuern von Fenstern oder die Kellerdecken-, Außenwand- und Dachdämmung.

Das Förderprogramm ist ein wesentlicher Baustein des Gütersloher Klimaschutzkonzeptes. Es soll die örtlichen Kohlendioxidemissionen verringern, trägt aber auch zum Erreichen noch weiterer wesentlicher Ziele bei:

  • Schaffen eines positiven Klimas für Altbaumodernisierung durch Öffentlichkeitsarbeit
  • Stärken der heimischen Wirtschaft durch Aufträge 
  • Beratung bei Modernisierungsmaßnahmen durch Architekten und Ingenieure
  • Hohe Qualität durch handwerklich hochwertige Ausführung
  • Unterstützen und Fördern fortschrittlicher Technologie 
  • Erhöhen des Wohnkomforts und des Gebäudewertes durch Modernisierung
  • Steigerung der Mieterbindung und Vermietungsmöglichkeit 
  • Ausgleichen von Energiepreissteigerungen durch geringeren Energieverbrauch


Informieren über das Altbauförderprogramm der Stadt Gütersloh: Bernd Schüre und Andrea Flötotto vom Fachbereich Umweltschutz

 

Im bisherigen – bis Ende 2015 gültigen – städtischen Förderprogramm Altbausanierung wurden insgesamt über 300 Objekte mit etwa 670 Wohneinheiten berücksichtigt. Die Gesamtinvestitionen für die geförderten Projekte lagen bei über 10 Mio. Euro. Die Reduktion an Kohlendioxid macht insgesamt etwa 3.700 Tonnen pro Jahr aus; die Energieeinsparung liegt bei über 10 Millionen kWh. Mit der Sanierung wurde zudem dazu beigetragen, Bauschäden zu vermeiden, den Wohnkomfort zu verbessern und den Wertbestand der Häuser zu erhöhen.

Der wirtschaftliche Effekt der bisher geförderten Sanierungsmaßnahmen ist ebenfalls erheblich gewesen, weil das in den Gütersloher Gebäudebestand investierte Geld der hiesigen Handwerkerschaft zugutegekommen ist und zugleich auch den dort beschäftigten Arbeitnehmern. Deshalb wird das Förderprogramm weitergeführt, gleichzeitig ist es jedoch an die aktuellen Gegebenheiten (z. B. Baujahr, Fördersummen) angepasst worden.

Eine wichtige Neuerung ist das Gebäudealter. Förderfähig sind Gebäude, für die vor dem 1. Februar 2002 der Bauantrag gestellt oder Bauanzeige erstattet wurde. Die Gebäude müssen im Stadtgebiet Gütersloh liegen, und die Maßnahmen dürfen natürlich vor der Bewilligung nicht begonnen oder durchgeführt sein.

Wann und warum ein Haus modernisiert werden sollte, was bei der Gebäudemodernisierung zu beachten ist und wo bei weiteren Fragen Hilfe erwartet werden kann, steht in einer Broschüre, die der Fachbereich Umweltschutz für Interessenten bereithält.

Zurzeit stehen 50.000 Euro pro Jahr an städtischen Fördermitteln für die Altbaumodernisierung zur Verfügung. Die Antragsunterlagen und eine Beraterliste sind beim Fachbereich Umweltschutz erhältlich. Dort gibt es auch Informationen darüber, welche Gebäude überhaupt für eine Förderung in Frage kommen.

Auskunft erteilt:

Fachbereich Umweltschutz
Siegfriedstr. 30
33330 Gütersloh

Bernd Schüre
Tel.: 05241/82-20 89, bernd.schuere@gt-net.de

Andrea Flötotto
Tel.: 05241/82-22 50, andrea.floetotto@gt-net.de

 

_____________________________________________________________________

Es gibt sie noch die Eidechsen und Blindschleichen. Die Zauneidechse besiedelt in Gütersloh fast durchgängig die Südseite des Bahndammes und kommt sporadisch auch entlang der TWE-Linie sowie an verstreuten Einzelstandorten vor. Auch die Blindschleiche ist in Gütersloh weiter verbreitet als bislang gedacht.

Gemeinsam mit Dr. Burkhard Thiesmeier (dritter von rechts)  bereiteten sich die Reptilienfreunde im Gütersloher Fachbereich Umweltschutz auf die neue Saison vor.
Gemeinsam mit Dr. Burkhard Thiesmeier (dritter von rechts)  bereiteten sich die Reptilienfreunde im Gütersloher Fachbereich Umweltschutz auf die neue Saison vor.

„Man kann sie am besten mit Hilfe künstlicher Verstecke finden, etwa Bretter, in deren Kontakt sich die Tiere indirekt wärmen können“, sagt der Biologe Dr. Burkhard Thiesmeier, der bereits im letzten Jahr zusammen mit der Umweltstiftung und einigen ehrenamtlichen Helfern an der Bestandserfassung der Reptilien in Gütersloh gearbeitet hat.   

Am Mittwochabend trafen sich jetzt interessierte Naturfreunde im Gütersloher Fachbereich Umweltschhutz in der Siegfriedstraße, um die Fortsetzung der Reptilienerfassung im Gütersloher Stadtgebiet abzustimmen. Der Projektleiter Dr. Burkhard Thiesmeier informierte die Teilnehmer über die Ergebnisse der letztjährigen Bestandserfassung, die etliche neue Fundpunkte insbesondere von der gefährdeten Zauneidechse sowie von der Waldeidechse und Blindschleiche erbracht hatte.

In diesem Jahr sollen insbesondere die TWE-Bahntrassen sowie Säume und Waldränder in Kattenstroth, Spexard und Avenwedde näher untersucht werden. Der 17-jährige Sebastian Haverland will zum Beispiel bei der Bestandserfassung mitmachen, weil ein Praktikum im Fachbereich Umweltschutz sein Interesse am Naturschutz geweckt hat. Er setzt sich gern ein und packt mit an, auch wenn es darum geht, Nistkästen für Fledermäuse  aufzuhängen oder Zäune für den Krötenschutz zu errichten. Dorle Henkenjohann, die sich ohnehin schon für den Naturschutz - insbesondere für die Kröten - engagiert, will ebenfalls die Reptiliengruppe unterstützen.

Die Bestandserhebung hatte die Gütersloher Umweltstiftung im letzten Jahr initiiert. Sie wurde von der Gütersloher Bevölkerung unterstützt durch zahlreiche Meldungen von Fundpunkten an das städtische Portal www.reptilien.guetersloh.de. Das Portal ist ab sofort wieder für die Eingabe neuer Beobachtungen freigeschaltet. Dort sind auch Arbeits- und Bestimmungshilfen sowie der Ergebnisbericht 2015 verfügbar.

______________________________________________________________________

Artenschutz bei Baumaßnahmen
Seit der Mensch Gebäude errichtet, sind geflügelte „Untermieter“ wie Spatzen, Hausrotschwänze, Schwalben, Mauersegler, Dohlen oder Fledermäuse seine unmittelbaren Nachbarn.
Viele Nistquartiere am oder im Gebäude gehen jedoch bei der energetischen Sanierung von Altbauten für immer verloren bzw. werden bei Neubauten erst gar nicht geschaffen.
Wie man unseren tierischen Mitbewohnern mit einfachen Mittel helfen kann, erfahren Sie in dem neuen Faltblatt „Artenschutz bei Baumaßnahmen in Gütersloh“, dass hier heruntergeladen werden kann. Weitergehende Informationen zum Thema Gebäudebrüter finden Sie hier. Für eine ausführliche Beratung stehen Ihnen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Fachbereich Umweltschutz gerne zur Verfügung.

Stand: 04/2016

Offizielles Onlineportal der Stadt Gütersloh | Datum: Sat, 30. July 2016