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Bundesanstalt bietet Kommunen Flugplatzflächen an

Die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) hat der Stadt Gütersloh und der Stadt Harsewinkel Flächen des ehemaligen Flugplatzes der Princess Royal Barracks angeboten. Die beiden Kommunen hatten diese Vorgehensweise nach der Ankündigung des Streitkräfteabzugs mit der BImA als Grundstückseigentümerin vereinbart.

Das Angebot erfolgt im Rahmen der sogenannten Erstzugriffsoption. Damit wird den Kommunen die Möglichkeit gegeben, Flächen bevorzugt zum gutachterlich ermittelten Verkehrswert zu erwerben. Als nächster Schritt werden die Kommunen gegenüber der BImA erklären, zu welchem Zweck die Flächen benötigt werden. Die Planungen zur Nachnutzung wurden in den letzten Jahren gemeinsam weiter entwickelt, zuletzt 2016 mit dem Integrierten Handlungskonzept. Das Nachnutzungskonzept für den Konversionsstandort stellt auch die Grundlage für die sich anschließende gutachterliche Ermittlung des Verkehrswertes dar.

Die drei Nachbargemeinden Gütersloh, Harsewinkel und Herzebrock-Clarholz haben die interkommunale Gewerbepark Flugplatz Gütersloh GmbH gegründet, die das vorgesehene Gewerbe- und Industriegebiet realisieren soll. Die GmbH soll auch die Erwerbsverhandlungen mit der BImA führen und als Käuferin auftreten. Während der Verhandlungen sind Grundstücksverkäufe an Dritte für einen bestimmten Zeitraum ausgeschlossen.

Die angebotenen Flächen beziehen sich in erster Linie auf das vorgesehene Gewerbe- und Industriegebiet beiderseits der B 513 auf den Gebieten der Städte Gütersloh und Harsewinkel. Über die genauen Abgrenzungen sind noch Einigungen zwischen den Kommunen und der BImA herbeizuführen. Der größte Teil der Freiraumflächen des ehemaligen Flugplatzes wird vorerst weiter im Bundesbesitz verbleiben und vom Bundesforst der BImA betreut werden.

Mit dem schriftlichen Angebot zum Erstzugriff wird auch die Beendigung der bisherigen militärischen Nutzung dokumentiert. Die Aufhebung des Flugplatzstatus wurde ebenfalls zwischenzeitlich beantragt. Die britischen Streitkräfte haben die Princess Royal Barracks bis zum Herbst letzten Jahres als Kaserne genutzt.

Weiterführende Informationen:


Eine Meldung vom 15.05.2017


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