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Projekt zur Förderung der Geschichte- und Erinnerungskultur an der Elly-Heuss-Knapp-Schule

Einen direkten Zugang zur Geschichte, der Abbau von Vorurteilen und die Entwicklung von Verantwortung für die Gesellschaft: Das sind die Ziele der Kooperationsvereinbarung, die jetzt von der Elly-Heuss-Knapp-Schule, dem Verein "Heimatsucher e.V Schoah-Überlebende heute" und dem Stadtarchiv Gütersloh in der Bibliothek der Elly-Heuss-Knapp-Schule unterzeichnet wurde.

Unterzeichneten jetzt die Kooperationsvereinbarung zur Durchführung von Schulprojekten zur Erinnerungskultur: (v.l.) Katharina Spirawski, Verein (gemeinnützig) „Heimatsucher e.V Schoah-Überlebende heute“ Stadtarchivar Stephan Grimm und Schulleiter Johannes Reckendrees.
Unterzeichneten jetzt die Kooperationsvereinbarung zur Durchführung von Schulprojekten zur Erinnerungskultur: (v.l.) Katharina Spirawski, Verein (gemeinnützig) „Heimatsucher e.V Schoah-Überlebende heute“ Stadtarchivar Stephan Grimm und Schulleiter Johannes Reckendrees

Damit vereinbaren die Partner die gemeinsame Planung und Durchführung von Schulprojekten und die Befragung von Zeitzeugen. Pro Schuljahr soll ein Projekt mit der gesamten Jahrgangsstufe 10 durchgeführt werden. In den Räumen des Archivs werden die Schülerinnen und Schüler unter anderem in die Archivarbeit und die Nutzung stadtgeschichtlicher Quellen eingeführt und bei den Forschungsarbeiten fachkundig begleitet. „Das Archiv wird als ein wichtiger Bestandteil der historischen Bildungsarbeit vor Ort genutzt“, sagte Stadtarchivar Stephan Grimm. „Diese Arbeit kann man am besten in einem konkreten Projekt erfahren“.

Der Verein „Heimatsucher“ ist ein gemeinnütziger Verein, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, die Lebensgeschichten von Schoah-Überlebenden weiterzugeben und junge Menschen zu ermutigen, sich vertieft mit der Geschichte des Nationalsozialismus auseinanderzusetzen. Der Verein stellt im Rahmen des Projektes  so genannte Zweitzeugen zur Verfügung, die als Ehrenamtliche oder Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen durch vereinsinterne Schulungen ausgebildet wurden und mit ihren theoretischen und praktischen Erfahrungen die Projekte unterstützen. Außerdem wird die Schule bei der Suche nach finanziellen Fördermöglichkeiten unterstützt.

Das Ziel der Elly-Heuss-Knapp-Schule ist es, die Schülerinnen und Schüler auf ihre gesellschaftliche Verantwortung im Leben vorzubereiten. Seit 2013 beschäftigt sich die Geschichts-AG der Elly-Heuss-Knapp-Schule unter der Leitung von Katrin Geweke mit den Themen Erziehung von Kindern und Jugendlichen während der Zeit des Nationalsozialismus und Erinnerungskultur. Alle zwei Jahre besuchen sie zum Beispiel  die Mahn- und Gedenkstätten des ehemaligen Vernichtungs- und Konzentrationslagers Auschwitz I und Birkenau. Das mit der Kooperationsvereinbarung auf drei Jahre geplante Projekt legt einen weiteren Schwerpunkt in der Bildunngsarbeit der Schule.


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Eine Meldung vom 08.06.2017


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