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Unterrichtseinheit für Flüchtlinge zum Thema Abfalltrennung

Eine "Abfallwirtschaft", eine Abfalltrennung so wie sie uns seit vielen Jahren vertraut ist, ist in den Herkunftsländern der Flüchtlinge nicht annähernd existent. Allerdings fällt dort in der Regel auch sehr viel weniger Müll an - schon allein deshalb, weil die Menschen sich mit weniger Dingen, mit weniger Konsumgütern umgeben. Auch wird deutlich mehr wiederverwendet, wiederverwertet und repariert - ganz anders als in unserer Wegwerfkultur.

Unterrichtseinheit Mülltrennung für Flüchtlinge

Der am Ende verbleibende Müll wird in manchen Gegenden einfach vor die Tür gelegt, in der Hoffnung, dass Hunde oder Katzen den „Rest“ erledigen, eine geordnete Müllabfuhr gibt es dort nicht. Wiederum in anderen Ländern und Städten wird der Müll täglich abgefahren. Die BewohnerInnen stellen ihn in Säcken unsortiert an die Straße. Eine 14-tägliche Müllabfuhr in dafür vorgesehenen Behältern mit unterschiedlichen „Fraktionen“ ist dort gänzlich unbekannt.

Kein Wunder also, dass es Schwierigkeiten im Umgang mit der hiesigen Abfallwirtschaft gibt.

Dennoch ­- die Abfalltrennung hat in Deutschland einen hohen Stellenwert erreicht. Abgesehen von dem ökonomischen und ökologischen Nutzen ist sie ein selbstverständlicher Bestandteil des deutschen Alltags geworden und gehört zum „guten Ton“. Wird der Müll nicht ordentlich sortiert,  wird auf den Verursacher geschlossen. Umso wichtiger ist es, Geflüchtete für einen ordnungsgemäßen Umgang mit den Abfallstoffen zu gewinnen. Die Abfalltrennung – ein Schritt auf dem Weg zur Integration.

Hier wollte die Gütersloher Abfallberatung für Haushalte ihren Beitrag leisten. Marion Grages entwickelte eine Unterrichtseinheit, die sie den Sprachschulen zur Verfügung stellt. „Abfall trennen – warum ist das wichtig und wie geht das?“. Innerhalb der Orientierungskurse, die sich dem reinen Sprachunterricht anschließen, wird dieses Thema gern von den Sprachschulen aufgegriffen.

Marion Grages hatte den Anspruch eine Unterrichtseinheit zu konzipieren, die auf die Gütersloher Abfallwirtschaft zugeschnitten, die leicht verständlich, selbsterklärend (ohne aufwändige Schulung der Lehrenden),  reich bebildert, interaktiv, leicht zu transportieren und robust sein sollte. Dieses Vorhaben scheint gelungen.

 



Eine Meldung vom 13.12.2017


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