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Feuerwehr Gütersloh übt unter realen Bedingungen in einem Abbruchhaus

"Wasser marsch!" ist normalerweise das Kommando, wenn es gilt ein Feuer zu bekämpfen. Doch der erste Eindruck von Qualm und Rauch, der aus einem alten Haus am Knappweg wabert, täuscht gottseidank. Denn obwohl für Außenstehende alles sehr echt wirkt, wird hier der Ernstfall nur simuliert. Die Gütersloher Feuerwehr übte in dem Gebäude - einem Abbruchhaus, das die Firma Hagedorn zur Verfügung gestellt hatte - die Rettung von zwei eingeschlossenen Personen.

Mit Brecheisen und Wasserschlauch bewaffnet stürmen die Feuerwehrmänner das baufällige Haus.
Mit Brecheisen und Wasserschlauch bewaffnet stürmen die Feuerwehrmänner das baufällige Haus.

Eine Übung in einem „echten“ Haus unter realen Bedingungen – die Gelegenheit bietet sich nicht jeden Tag für die Berufs- oder die Kollegen der Freiwilligen Feuerwehr. In voller Montur, ausgestattet mit Atemschutzgeräten und bewaffnet mit einem Wasserschlauch betreten zwei Feuerwehrleute nach vorheriger Einweisung durch Einsatzleiter Jan Milchers das Haus, in dem dicker Dunst mit einer Nebelmaschine erzeugt wird. Um die Situation so realistisch wie möglich nachzustellen, haben die Einsatzkräfte noch Sichtscheiben vor den Helmen, die - wie bei einem richtigen Feuer – den Durchblick fast auf null Prozent reduzieren. Dafür ermöglicht eine Wärmebildkamera, auch in verqualmten Gebäuden Menschen zu finden und sicher bergen zu können.

Damit den Feuerwehrmännern während ihres Einsatzes nichts passiert, wird die Sauerstoffzufuhr ständig kontrolliert, indem die Kollegen die Startzeit notieren und die verbleibenden Minuten kontrollieren. Denn die Zeit ist knapp: eine übliche Sauerstoffflasche reicht je nach Anstrengung nur ca. 30 Minuten aus. Doch die Feuerwehrmänner sind bei diesem Übungseinsatz deutlich schneller: Trotz Qualm, schmaler Treppe, niedrigen Räumen und begrenzter Zeit haben sie ihre Aufgabe mühelos gelöst und die zwei „Opfer“, eine 80 Kilogramm schwere Attrappe in Lebensgröße und eine Plastikpuppe, binnen kurzer Zeit aus dem baufälligen Haus befreit.

„Dass wir in einem echten Haus üben können, ergibt sich vielleicht zwei bis drei Mal im Jahr“, weiß Dienstgruppenleiter Michael Pepping. Umso mehr freut es ihn, dass die Firma Hagedorn das Abbruchhaus der Feuerwehr zu Übungszwecken zur Verfügung gestellt hat. „Hier können wir auch mit vollen Schläuchen arbeiten und wenn dabei mal etwas zu Bruch geht, ist das kein Problem. “So nutzen die Einsatzkräfte die Gelegenheit, indem jede der drei Dienstgruppen die Möglichkeit bekommt, in dem Abbruchhaus zu trainieren. Aber auch wenn kein Gebäude zur Verfügung steht, halten sich die Feuerwehrleute stets bereit, betont Michael Pepping: „Wir üben in jeder Schicht, sei es Theorie oder Praxis.“


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Eine Meldung vom 20.07.2017


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