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9000 Gütsel-Täschken verkauft

Bei Einführung des Gütsel Täschkens vor einem Jahr wurden in Deutschland pro Kopf und Jahr 70 Einwegplastiktüten verwendet. Jetzt sind es nur noch 40. "Ein echter Erfolg", meint Marion Grages, Mitarbeiterin im Fachbereich Umweltschutz der Stadt Gütersloh. "Es ist zu hoffen, dass das Gütsel Täschken einen kleinen Beitrag dazu geleistet hat."

Mit kleinen Schritten etwas für den Umweltschutz tun: Marion Grages vom Fachbereich Umweltschutz der Stadt Gütersloh mit den beiden Auflagen des Gütsel Täschkens, das zu einem vollen Erfolg wurde.
Mit kleinen Schritten etwas für den Umweltschutz tun: Marion Grages vom Fachbereich Umweltschutz der Stadt Gütersloh mit den beiden Auflagen des Gütsel Täschkens, das zu einem vollen Erfolg wurde.

Marion Grages hatte diesen umweltfreundlichen Mehrwegbeutel vor einem Jahr gemeinsam mit der Gütersloh Marketing GmbH und der Werbegemeinschaft Gütersloh e.V. entwickelt und über zahlreiche Geschäfte zum Verkauf angeboten. Nachdem die Erstauflage in Windeseile vergriffen war, machte sich Matthias Borner an eine Zweitauflage. Der Autor von Ostwestfälisch-Sprachführern wie „Pölter, Plörre und Pinöckel“ war schon bei der Erstauflage des Gütsel-Täschkens beteiligt. Inzwischen sind beinahe 9000 Stück dieser Mehrwegbeutel verkauft worden. Mit etwas Glück sind noch einige Exemplare in den Gütersloher Geschäften zu bekommen.

Dass immer weniger von den energie- und ressourcenintensiven Einwegplastiktüten ausgegeben werden, hat Grages auch im Gespräch mit  Gütersloher Verkäufern und Verkäuferinnen erfahren. Sehr viele Kunden und Kundinnen hätten inzwischen einen Mehrwegbeutel dabei, so die Rückmeldung. Und auch die Verkäuferinnen selbst haben ihr Verhalten verändert. War es vor einem Jahr noch eine Selbstverständlichkeit, dass die Neuware  ungefragt in einer Tüte über die Theke geschoben wurde, so wird heute nachgefragt. Und – in vielen Geschäften kosten die Plastiktüten Geld. „Gut so“, meint Grages.  Auch darüber lasse sich das Verhalten ändern.

Eine Papiertüte, die manchmal als Alternative angeboten werde, sei übrigens nicht besser als die Variante aus Plastik, weiß die Abfallberaterin.  Wenn die Papiertüte  nicht aus Recyclingpapier hergestellt  und nicht mit dem Umweltengel ausgezeichnet sei, könne im Gegenteil von einer schlechteren Ökobilanz ausgegangen werden.

Der Verzicht auf die Plastiktüte führe auch nicht zum „Komfortverlust“. Überwiegen würde das Gefühl, etwas Gutes und Sinnvolles getan zu haben. „So geht Umweltschutz. Und da geht noch mehr“, ist Grages überzeugt. Wer Fragen zur Abfallvermeidung hat, kann sich gerne unter der Telefonnummer 822122 von Marion Grages beraten lassen.


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Eine Meldung vom 15.12.2017


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