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Schleifen drehen für die Artenvielfalt

Die Dalke wieder erlebbar machen, die Gewässerstrukturgüte verbessern, dem Gewässer mehr Raum geben und Eigendynamik zulassen, die Artenvielfalt fördern und den Hochwasserschutz weiterhin gewährleisten und verbessern - das sind erklärte Ziele, mit denen die Stadt Gütersloh seit nunmehr 18 Jahren ein Programm zur Renaturierung der Dalke umsetzt.

Schleifen drehen für die Artenvielfalt
Dalke Ruhenstroth, Entwurf m. Höhen (Mit Klick auf das Bild öffnen Sie die vergrößerte Darstellung).

Jetzt steht ein rund 350 Meter langer Abschnitt an Ruhenstroths Wiese in Höhe des Hofs Amtenbrinks auf dem Plan. Wenn die Maßnahme abgeschlossen ist, soll dort die Dalke wieder – wie einst – in einem natürlichen Bett einige „Schleifen drehen“ - umgeben von Uferstaudenfluren und Wiesenflächen, ähnlich wie im Gütersloher Westen.

Durch die „Schleifen“ verlängert sich die Strecke, damit verringert sich die Fließgeschwindigkeit, Effekt: die Verhinderung und Beseitigung von Tiefenerosionsprozessen, mehr Lebensraum für Flora und Fauna. In einem ersten Schritt wurden jetzt dafür rund 40 Bäume gefällt und zwar ausschließlich an der Stelle, wo der Fluss seinen bisherigen Lauf verändert und dazu mehr Platz braucht. Im Vorfeld wurden alle Maßnahmen mit der Unteren Landschaftsbehörde, den Verbänden und dem Landschaftsbeirat intensiv beraten, abgestimmt und genehmigt. Bernd Winkler, Leiter des Fachbereichs Grünflächen, weist darauf hin, dass eine Gewässerrenaturierung aufgrund der Böschungsbepflanzungen aus der Vergangenheit zwar nie ganz  ohne Baumfällungen auskommen kann. Der Mehrwert einer ökologischen Gewässerrenaturierung sei aber um ein vielfaches höher als eine durchgehende Bepflanzung der Böschungsköpfe.

Ohnehin wird der größere Teil der umliegenden Bäume erhalten, außerdem sind Nachpflanzungen im nördlichen Bereich der Wiese vorgesehen. Aus ökologischer Sicht, so Winkler, werde einer Offenlandentwicklung mit Uferstaudenfluren und Wiesenflächen – wie im Gütersloher Westen - aber Priorität eingeräumt. Der nächste Schritt sind nun Erdarbeiten. Die Renaturierungsmaßnahme  in diesem Bereich soll – wenn die Witterung mitspielt – im Herbst diesen Jahres abgeschlossen sein.


Eine Meldung vom 12.02.2018


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