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Flugplatzgelände

Das Flugplatzgelände liegt im westlichen Stadtgebiet südlich der Marienfelder Straße (B 513). Es ist 344 ha groß. Der Abzug der hier stationierten Einheiten ist bis 2016 vorgesehen.

Weitere Informationen siehe rechts unter "News"

1937 wurde das Gelände für militärische Zwecke der deutschen Luftwaffe eingerichtet. Nach dem 2. Weltkrieg ging es in amerikanische und britische Nutzung über. Der Flugplatz wird von der British Army als Kasernenstandort "Princess Royal Barracks" genutzt. Die vorherige Nutzung durch die Royal Air Force wurde 1993 aufgegeben. Seither gibt es keinen militärischen Flugbetrieb mit Starrflüglern mehr, da die British Army lediglich über Hubschraubereinheiten verfügt.

Das Flugplatzgelände lässt sich in mehrere Bereiche aufteilen. Im nördlichen und nordwestlichen Bereich entlang der Marienfelder Straße und der Stadtgrenze zu Harsewinkel und Herzebrock-Clarholz ist die Kasernennutzung am intensivsten. Sie wird von Wohn-, Lager- und sonstigen Gebäuden sowie den entsprechenden Infrastruktureinrichtungen geprägt. Ein Abzweig der TWE-Strecke bildet die Verbindung zum Schienennetz.

Der große Hangar mit der angrenzenden Aufstellfläche für Hubschrauber liegt im Nordwesten. Es schließt sich eine halbkreisförmige Freifläche bis zur Start- und Landebahn an, die den zentralen Bereich darstellt. Der südlich der Start- und Landebahn gelegene Bereich ist teilweise von baulichen Anlagen, überwiegend Bunkern, durchsetzt. Im Südwesten reicht er bis an die Ems. Hier sind auch der militärischen Nutzung zuzuordnende Freizeitnutzungen angesiedelt, u.a. ein Golfplatz.

Obwohl seit längerem weder militärischer noch ziviler Flugbetrieb mit Starrflüglern stattfindet, gilt das Gelände weiterhin offiziell als Flugplatz. In der Nachbarschaft von Flugplätzen gelten aufgrund verschiedener gesetzlicher Bestimmungen Bau- bzw. Nutzungsbeschränkungen. Eine Aufgabe des Flugplatzstatus würde nicht nur Auswirkungen auf die Nachfolgenutzungen des Flugplatzgeländes haben, sondern durch die Aufhebung der Bauschutzbereiche und Lärmschutzzonen auch einen grundsätzlich erweiterten Spielraum für die Stadtentwicklung im Umfeld des Geländes für Gütersloh, Harsewinkel und Herzebrock-Clarholz bedeuten.

Neben dem militärischen Flugbetrieb ist für den Flugplatz Gütersloh eine zivile Mitbenutzung möglich. Im Jahr 1996 wurde privater Geschäftsreiseverkehr unter dem Dach der Flugplatz Gütersloh GmbH genehmigt. Dieser zivile Flugbetrieb wurde 2003 wieder eingestellt. Die zivile Flughafengesellschaft, in der auch die Stadt Gütersloh Gesellschafterin ist, besteht weiterhin. Die Stadt Gütersloh hat sich in der Sitzung des Rates am 07.05.2012 dafür ausgesprochen, keinen privaten Flugbetrieb wieder aufzunehmen (Drucksachen-Nr. 120/ 2012).

Das Gelände selbst und angrenzende Flächen stehen im Eigentum der Bundesrepublik Deutschland. Mit der Wahrnehmung der Eigentümerinteressen ist die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) als Immobiliendienstleister des Bundes betraut worden.

Weitere Informationen zum Flugplatzgelände finden Sie unter "Gütersloher Konversionsprozess" und "studentische Arbeiten".

Offizielles Onlineportal der Stadt Gütersloh | Datum: Mi, 29. März 2017