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Stolpersteine zum Gedenken an jüdische Mitbürger

Der Stadt Gütersloh ist das Gedenken an ihre früheren jüdischen Bürgerinnen und Bürger sehr wichtig. Deshalb hat sie schon 2005 damit begonnen, sogenannte Stolpersteine durch den Künstler Gunter Demnig aus Köln an den Orten verlegen zu lassen, wo jüdische Menschen gelebt haben.

Von Stadtarchivar Stephan Grimm

Der Künstler Gunter Demnig  ist nach 2005, 2006 und 2008 am Freitag, den 18. Dezember 2009, zum 4. Mal nach Gütersloh gekommen, um sechs weitere Stolpersteine zu verlegen und um einen Stein auszutauschen. Damit ist die Anzahl der verlegten Steine auf 44 gestiegen. Die Aktion des Künstlers wurde 1992 ins Leben gerufen, um deportierten jüdischen Frauen, Männern und Kinder zu gedenken, die in den Konzentrationslagern und Tötungsanstalten der Nationalsozialisten ermordet wurden. Die Steine sind an den Orten zu finden, wo jüdische Mitbürger vor ihrer Deportation bzw. vor ihrem Wegzug gelebt haben. Berücksichtigt wurden alle, die in Gütersloh geboren oder von hier aus deportiert wurden.

Die fortschreitende Erforschung und Auswertung der nicht im Stadtarchiv verfügbaren Quellen, vor allem der Datenbank des Bundesarchivs „Gedenkbuch – Opfer der Verfolgung der Juden unter der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft in  Deutschland 1933 – 1945“, führte dazu, dass weitere, bisher nicht bekannte Personen, für das Stolpersteinprojekt berücksichtigt  werden konnten.

Für die unter der Rubrik Download genannten Personen sind Stolpersteine verlegt worden.

Verlegung der Stolpersteine in Gütersloh

Ein Beitrag von GüterslohTV

Offizielles Onlineportal der Stadt Gütersloh | Datum: So, 17. Dezember 2017