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Wespenberatung

Wespen und Hornissen sind viel besser als ihr Ruf. Deshalb erst mal Ruhe bewahren, wenn Sie ein Nest in Ihrem Wohnumfeld entdeckt haben. Denn von den 7 in Gütersloh vorkommenden Nest bauenden Arten können nur 2 Arten - die Deutsche und die Gewöhnliche Wespe - ab August lästig werden.

Jede Staaten bildende Wespenart hat typische Neststandorte; bereits dadurch können Sie erfahren, welche Art sich für einen Sommer bei Ihnen eingenistet hat.

Aus dem Wissen kann abgeleitet werden, wie sich die Tiere verhalten, und diese Kenntnisse macht in den meisten Fällen ein friedliches Zusammenleben für ein paar Monate möglich.

Je nach Wespenart stirbt das gesamte Volk ab August bis spätestens im Herbst ab. Nur neu geschlüpfte Jungköniginnen suchen sich eine frostfreie Überwinterung. Ein altes Nest wird nie wieder neu bezogen.

Gallische Feldwespe
Nest der sehr friedlichen Haus-Feldwespe

Wespen und Hornissen erfüllen in der Natur durch den Besuch von Blüten und das Fangen von Insekten eine ganz wichtige Aufgabe. Um ihre Brut mit eiweißreicher Nahrung zu versorgen, fressen sie Raupen, Spinnen, Mücken, Fliegen und sogar Aas. Hornissen verfüttern durchschnittlich 500 Gramm pro Tag Schadinsekten an ihre Larven. Das entspricht dem täglichen Bedarf von 6 Meisenfamilien. Eine Wespe erbeutet beispielsweise 40 Fliegen in nur einer Stunde. Die nützlichen Tiere helfen uns so auf natürliche Weise, die von uns oft als störend empfundenen Plagegeister in Grenzen zu halten.

Sollte jedoch ein Wespennest an einer Stelle entstanden sein, wo eine „gemeinsame Nutzung durch Mensch und Tier“ problematisch ist, helfen wir Ihnen in einem Beratungsgespräch weiter.

Weitergehende Informationen  finden Sie unter „Wespe, Hornisse, Hummel oder Biene – um welches Tier handelt es sich“

 

 

Stand: 6/2013

Offizielles Onlineportal der Stadt Gütersloh | Datum: Fr, 20. Oktober 2017