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Erfolge im Rathaus: Weniger Energieverbrauch, mehr Klimaschutz

Die Stadtverwaltung geht mit gutem Beispiel voran: Im "Koordinierungskreis Klimaschutz" unter der Leitung von Umweltdezernentin Christine Lang ist ein Arbeitskatalog abgestimmt worden, der mehrere Schwerpunktthemen im Bereich Klimaschutz umfasst. Besonders erfreulich: Erste Erfolge sind bereits deutlich zu erkennen.

Hervorzuheben ist das Projekt "E-fit Gütersloh: Klimaschutz und bewusster Umgang mit Energie in der Stadtverwaltung", das unter anderem die Vermeidung von überflüssigem Energieverbrauch zum Ziel hat. Egal, ob es um das richtige Lüften oder die Energie sparende Nutzung von Bürogeräten geht: In jeder Abteilung ist ein geschulter Energiebeauftragter als ortsnaher Ansprechpartner für Kollegen zu allen Fragen rund um Energie sparendes Verhalten aktiv. Außerdem werden Kleininvestitionen wie schaltbare Steckerleisten zur Reduzierung der Stand-by-Verluste angeschafft, um die Arbeit der Energiebeauftragten zu unterstützen. Die Mitarbeiter der Stadtverwaltung erhalten zudem regelmäßige Energiespartipps. In regelmäßigen Seminaren werden die Energiebeauftragten weiter geschult, um sie bei der Umsetzung der Energiesparziele in der Praxis zu unterstützen. Die Nutzung der Energie durch die Mitarbeiter wurde auch durch weitere Maßnahmen verbessert. Hierzu gehört unter anderem die Ausstattung der EDV-Räume in Schulen mit zentralen Ausschaltern und die Beschaffung von PC-Netzteilen mit mindestens 80 Prozent Effizienz.

Die Stadt spart auch Dank neuer Lichtsignalanlagen Energie. Von 80 Anlagen konnten 64 umgerüstet werden, wobei die Umrüstung mit ohnehin anstehenden Unterhaltungs- und Wartungsarbeiten in den Jahren 2005 und 2006 verbunden wurde. Fünf der 80 Anlagen waren bereits zuvor umgerüstet worden. Betrug der Stromverbrauch der 80 Anlagen im Jahr 2004 noch 623.507 Kilowattstunden, konnte er im Jahr 2006 auf 394.996 Kilowattstunden gesenkt werden. 2007 war er mit 356.804 Kilowattstunden noch geringer als im Vorjahr. Damit spart die Stadt auch Kosten: Wären die Lichtsignalanlagen nicht umgerüstet worden, dann wären wegen des höheren Stromverbrauchs und auch wegen der überproportional steigenden Stromkosten im Jahr 2006 etwa 42.700 Euro mehr zu zahlen gewesen als im Jahr 2004. Auch beim Kohlendioxid (CO2) wurde kräftig gespart: Verglichen mit dem Jahr 2004 wurden im Jahr 2006 bereits 228.511 Kilowattstunden Strom weniger verbraucht. Dadurch wurden etwa 74 Tonnen CO2 eingespart.

Die Wärmebilanz für das Rathaus kann sich ebenfalls sehen lassen: Aufgrund besserer Nutzung und technischer Verbesserungen ist der Verbrauch von knapp 1.200.000 Kilowattstunden im Jahr 2006 auf etwa 1.000.000 Kilowattstunden im Jahr 2007 gesunken.

Der Kreis Gütersloh und seine Kommunen unterstützen aber auch ihre Bürger darin, die Umwelt zu entlasten, indem sie sich 2006 der Internetplattform "Pendlernetz NRW" angeschlossen haben. Unter www.guetersloh.pendlernetz.de können Fahrgemeinschaften gesucht, angeboten und vermittelt werden.

Offizielles Onlineportal der Stadt Gütersloh | Datum: Thu, 23. February 2012