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Schulentwicklungsplanung

Was ist eine Schulentwicklungsplanung?

Schulentwicklungsplanung - Strategiepapier Primarstufe
Schulentwicklungsplanung - Strategiepapier Primarstufe

Gesetzliche Grundlage

Gem. § 80 SchulG NRW sind Gemeinden, Kreise und Landschaftsverbände, soweit sie nach § 78 SchulG NRW Schulträgeraufgaben erfüllen, verpflichtet, zur Sicherung eines gleichmäßigen, inklusiven und alle Schulformen und Schularten umfassenden Bildungs- und Abschlussangebotes in allen Landesteilen für ihren Bereich eine mit den Planungen benachbarter Schulträger abgestimmte Schulentwicklungsplanung zu betreiben.

Vorgaben des Landes Nordrhein-Westfalen

Das SchulG NRW beschreibt in § 80 Absatz 2 bis 5 die Ziele der Schulentwicklungsplanung wie folgt:

a) Schulen und Schulstandorte sind unter Berücksichtigung des Angebotes anderer Schulträger so zu planen, dass schulische Angebote aller Schulformen und Schularten einschließlich allgemeiner Schulen als Orte des Gemeinsamen Lernens unter möglichst gleichen Bedingungen wahrgenommen werden können.

b) Bei Errichtung neuer Schulen muss gewährleistet sein, dass andere Schulformen, soweit ein entsprechendes schulisches Angebot bereits besteht und weiterhin ein Bedürfnis dafür vor-handen ist, auch künftig in zumutbarer Weise erreichbar sind. Bei der Auflösung von Schulen muss gewährleistet sein, dass das Angebot in zumutbarer Weise erreichbar bleibt, soweit da-für ein Bedürfnis besteht.

Herausforderungen für die Schulentwicklungsplanung

Die Schulentwicklungsplanung bewegt sich in einem Spannungsfeld: Schulen brauchen einerseits Stetigkeit und Verlässlichkeit, andererseits die Fähigkeit und Möglichkeiten, angemessen auf Veränderungen ihres gesellschaftlichen Umfeldes und auf Erkenntnisse über ihre Leistungsfähigkeit zu reagieren. Die Aufgabe des Schulträgers, des Landes Nordrhein-Westfalen und anderer handelnder Akteure ist es, die Schulen dabei zu unterstützen und sie kontinuierlich zu modernisieren, damit sie ihrem pädagogischen Auftrag auch unter veränderten Bedingungen gerecht werden können.

Dabei sind viele Herausforderungen zu bewältigen. Der demografische Wandel, die Etablierung des Offenen Ganztages und damit verbundene Anstiege der teilnehmenden SchülerInnen sowie die Aufgabe, pädagogische Herausforderungen wie Differenzierung, Inklusion und Sprachförderung schülergerecht umzusetzen, müssen bewältigt werden. Hinzu kommen schwer prognostizierbare Schülerzahlen, die eine langfristige Planung erschweren.

Es müssen Überlegungen dazu angestellt werden, inwieweit das pädagogische Konzept der Schulen auf dem Weg vom additiven zum integrierten Modell eine Verzahnung zwischen Unter-richt und Ganztagsbetreuung gewährleistet. Ziel muss die Bereitstellung zukunftsfähiger Schul-bauten sein, die ein flexibles Reagieren auf verschiedene äußere Faktoren ermöglichen. Die Frage ist hierbei, ob bisherige Überlegungen zu Raumprogrammen in Grundschulen überdacht werden müssen.

Kontakt und Informationen

Herr Frank Apel
Jugend und Bildung

Rathaus Haus III1. ObergeschossRaumnummer103
Tel+49 5241 / 82-3201
Fax+49 5241 / 82-3391
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