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Schulentwicklungsplanung

Schulentwicklungsplanung Primarstufe

Statistikbericht Primarstufe Deckblatt
Statistikbericht Primarstufe Deckblatt

Mit dem Strategiepapier (I. Teil - SEP Primarstufe) wurde mit Beschluss vom Bildungsausschuss (26.09.2017 - DS-Nr. 280/217) der sich ergebende Handlungsbedarf an den Grundschulen beschrieben. Mit Beschluss vom 03.12.2018 (DS-Nr. 418/2018) beauftragte der Bildungsausschuss die Verwaltung, die notwendigen Schritte für die Umsetzung in der Schulentwicklungsplanung für die Primarstufe 2016-2021 beschriebenen Vorgehensweise einzuleiten.

Laut Beschluss des Rates der Stadt vom 17.05.2019 DS-Nr. 89/2019 soll der beschleunigte und forcierte Ausbau der OGS an den Gütersloher Grundschulen vorrangiges Ziel sein.

Der vorliegende „Statistikbericht 2020“ trägt als kontinuierlich fort zu schreibender Teil der Schulentwicklungsplanung für die Schulen der Primarstufe dazu bei, die Maßnahmen in der künftig zu erarbeitenden Gesamtbedarfsanalyse auf Grundlage der Schülerzahlentwicklung sowie sich daraus ergebender Raumbedarfe sinnvoll zu priorisieren. Er ergänzt die bisherige Vorgehensweise um die im in § 80 Abs. 5 SchulG NRW geforderten Bestandteile.

Aufbau und Inhalt – Statistikbericht 2020

Im ersten Schwerpunkt untersucht dieser Statistikbericht die bisherigen und prognostischen Entwicklungen der Schülerzahlen anhand der vorliegenden Einwohnermelde- und Schülerdaten (Stand 15.10.2019) in den Grundschulen.

Stadtweit haben sich im aktuellen Schuljahr 2019/20 insgesamt 3.763 SuS, an den Grundschulen in Gütersloh angemeldet. Ab dem Schuljahr 2022/23 steigen die prognostizierten Schülerzahlen relativ konstant an und erreichen im Schuljahr 2023/24 die vorläufig höchste Gesamtschülerzahl von 4.067 SuS.

Daraus wurden im folgenden Abschnitt die höchstmöglich zu bildende Zahl der Eingangsklassen sowie die benötigten Zügigkeiten ermittelt.

Bei der zum kommenden Schuljahr mit den Grundschulen vereinbarten Höchstanmeldezahl von 26 Schülern*innen je Eingangsklasse resultiert ein maximaler Zügigkeitsbedarf i.H.v. min. 43 Zügen im Schuljahr 2023/24. (voraussichtliche Vorlage Bildungsausschuss zum 18.02.2020) Derzeit sind nach Beschluss des Rates vom 25.05.2007, DS-NR.: 180/2007 stadtweit 41 Züge beschlossen.

Darauf folgend wurden im dritten Teil die bisherige Entwicklung der OGS –Teilnehmerzahl dargestellt und Prognosen für die folgenden Schuljahre errechnet.

Stadtweit ist die OGS-Teilnehmerzahl an den Grundschulen seit dem Schuljahr 2014/15 konstant gestiegen. Im aktuellen Schuljahr 2019/20 sind insgesamt 2.399 SuS für den Offenen Ganztag angemeldet. Dies entspricht einer OGS-Teilnehmerquote von 64 % aller SuS.

Im Schuljahr 2028/29 wird die höchste prognostizierte OGS-Teilnehmerzahl von 3.247 SuS im dargestellten Betrachtungszeitraum erwartet. Dies würde einer OGS-Teilnehmerquote von 86 % aller angemeldeten SuS an den Gütersloher Grundschulen bei gleichbleibendem Anmeldeverhalten entsprechen.

Zur Ermittlung des Raumbedarfes wurden im letzten Teil des Statistikberichtes die vorhanden bzw. ermittelten Schüler- und OGS - Teilnehmerzahlen zu ausgewählten Zeitpunkten mit der im „Raumprogramm GT“ festgelegten Flächengröße multipliziert und dem bestehenden Raumbestand gegenübergestellt. 

I. Stadtweit ergibt sich ein aktueller Raumbestand i.H.v. 37.137 m² an den Gütersloher Grundschulen.

Raumbedarf nach Anwendung des „Raumprogramms GT“:

II. Heute - zum Stand 15.10.2019 (amtliche Schulstatistik) mit den aktuellen SuS und OGS-Teilnehmern ergibt sich ein Raumbedarf von zusätzlich 2.842 m².

III. Bei den maximal prognostizierten SuS im Schuljahr 2023/24 und der dazugehörigen OGS – Teilnehmerquote fehlen zum heutigen Raumbestand stadtweit 6.543 m²

IV. Die maximale prognostizierte OGS-Teilnehmerquote i.H.v. 86 % mit den dazugehörigen SuS ist im Schuljahr 2028/29 zu erwarten. Danach entsteht ein Raumbedarf von 3.860 m² zusätzlich zum heutigen Raumbestand. (geringer Raumbedarf da prognostizierte Schülerzahl nach dem Schuljahr 2023/24 sinkt.)

Ausblick und Herausforderungen

Für den weiteren Prozess des Ausbaus der Grundschulen der Stadt Gütersloh müssen die Maßnahmen in der künftig zu erarbeitenden Gesamtbedarfsanalyse u.a. auf Grundlage der Schülerzahlentwicklung und sich daraus ergebender Raumbedarfe sinnvoll priorisiert werden. Weiterhin sollen Überlegungen dahingehend angestellt werden, wie das Elternwahlverhalten und somit die Verteilung der Gesamtschülerzahlen auf die einzelnen Schulstandorte genauer untersucht werden kann.

Der erste wichtige Bestandteil im Prozess des Ausbaus der Grundschulen muss weiterhin bleiben, den pädagogischen Bedarf zusammen mit den Schulen so genau wie möglich mit Blick auf die Besonderheiten der Standorte zu definieren, da dieser die Grundlage für die künftigen Maßnahmen bildet.

Die Deckung des stadtweiten Bedarfs an einzurichtenden Zügen und die Schaffung von Schwerpunkten, da der Bedarf schneller entsteht, als Raumdefizite an allen Standorten gedeckt werden können, muss in der Maßnahmenplanung Priorität haben.

Im Ausbau ist Flexibilität und eine potentielle Nachnutzung sicherzustellen, da in der Vergangenheit häufig Schwankungen der Schülerzahlen an den einzelnen Standorten stattgefunden haben und – wie oben beschrieben – unvorhersehbare Faktoren eine große Rolle spielen.


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