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Verkehr

Wie das Dorf und dann die Stadt angesichts neuer Verkehrswege (siehe schon: Vor 1825), neuer Transportmöglichkeiten und neuer Nachrichtenwege ihre Chance nutzten wird in diesem Kapitel nachvollziehbar.

Vor 1825

Seit Jahrhunderten hatten Verbindungswege zwischen den Herrschaftssitzen Reckenberg (Wiedenbrück), Rheda und Rietberg sowie den Orten und Höfen im Raum Gütersloh bestanden.

Sie veränderten ihren Verlauf wenig, jedoch suchten sich Fußgänger und Fahrzeugführer in Sand und Schlamm jeweils "ihren Weg" neu.

Wirtschaftliche und militärische Gründe erforderten nun ebene Wege für schwere Lasten – die schon 1803 von preußischen Ingenieuren bis Brackwede fertiggestellte Chaussee über Gütersloh und Wiedenbrück sowie das spätere Ruhrgebiet bis Koblenz band Gütersloh erstmals in das Netz der bedeutenden Verkehrswege ein.

Nach einem kriegs- und besatzungsbedingten Stillstand hatten die Gütersloher allerdings jahrelangen Widerstand gegen die Streckenführung über die heutige Berliner Straße geleistet – erst 1820 wurde die wichtige Chaussee fertiggestellt.

Von diesem Zeitpunkt an entwickelten sich auch solche Wege des Nachrichtenverkehrs zugunsten Güterslohs, die wie – beispielsweise die Postlinie – bisher an Gütersloh vorbei verlaufen waren.