Industrie
Die industrielle Entwicklung von Gütersloh setzte im 19. und frühen 20. Jahrhundert neue wirtschaftliche Impulse und veränderte nachhaltig Arbeit, Stadtbild und gesellschaftliche Strukturen. Mit der Industrialisierung entwickelte sich die Stadt von einer handwerklich und agrarisch geprägten Wirtschaftsform hin zu einem Standort moderner Produktion.
Der industrielle Aufschwung wurde maßgeblich durch technische Innovationen, verbesserte Verkehrsanbindungen und die Verfügbarkeit von Arbeitskräften gefördert. Besonders die Anbindung an regionale Transportnetze erleichterte den Bezug von Rohstoffen sowie den Absatz industriell hergestellter Waren. Dadurch konnten sich Unternehmen entwickeln, die über lokale Märkte hinaus wirtschafteten.
Textil
Vorläufer der Gütersloher Textilindustrie waren zum einen die Garnhändler beziehungsweise Verleger und zum anderen die vielen Garnspinner. Doch zwischen 1830 und 1850 waren Erwerbsmöglichkeiten für Spinner trotz neu eingerichteter Spinn- und Webschulen nicht mehr gegeben.
1851 begannen Fritz Raßfeld und Wilhelm Delius ihre Seidenweberei mit Lohnarbeitern in Heimarbeit. 1857 beschäftigten sie 51 Arbeiter an 32 Webstühlen. Den Betrieb übernahmen 1857 die Tuchhändler Wilhelm und Ferdinand Bartels, deren Seidenweberei "Gebr. Bartels" in der Kökerstraße gegenüber dem heutigen Stadtmuseum die Arbeitsvorbereitung beherbergte, während die Webstühle weiterhin bei den Webereien in Heimarbeit betrieben wurden. Um 1880 waren 600 solcher Handwebstühle für die Seidenweberei in Minden-Ravensberg und Gütersloh im Einsatz. 1882 nahm Bartels die ersten mechanischen Webstühle in Betrieb und begann den Übergang von der dezentralen Manufaktur zum Industriebetrieb. Nach dem Bau einer Fabrikanlage an der Berliner Straße 1890 wurde die Zahl der Handwebstühle von 150 im Jahr 1897 auf 79 im Jahr 1911 zurückgeführt, während der Maschinenbestand von 270 auf 420 anwuchs. Die Zahl der Beschäftigten stieg in dieser Zeit von 450 auf 490 in Gütersloh und dem heutigen Bielefeld.
Sechs weitere Textilbetriebe wurden nach der Gründung des Deutschen Reiches sofort als mechanische Webereien gegründet:
- 1874 Baumwollweberei Greve & Güth
- 1886 Strenger & Westerfrölke als Buntweberei
- 1887 Niemöller & Abel als Baumwollweberei und Fabrik für Arbeitsbekleidung
- 1888 Güth & Wolf als Band- und Gurtweberei
- 1893 Niemöller & Lütgert (schwere Baumwollstoffe)
- 1893 W. Bartels jun. (Seidenweberei)
Den ersten mechanischen Webstuhl ließ die Baumwollweberei Greve & Güth direkt an der Stadtgrenze Güterslohs in der Bauerschaft Kattenstroth aufstellen.
Die von einer Dampfmaschine angetriebenen Webstühle erforderten nicht nur Fachkräfte für den Webvorgang, sondern auch erhebliche Investitionen in Kesselhäuser, Fabrikhallen und Rohstoffe. Die Gütersloher Textilkaufleute hatten dieses Kapital seit Generationen angesammelt. Für die einfache Bevölkerung ergab sich die Möglichkeit, die neuentwickelten Berufe der Textilverarbeitung zu erlernen und so den Lebensunterhalt zu verdienen. Um 1900 gab es in den sieben großen Textilbetrieben über 700 Arbeitsplätze für Männer, Frauen und zum Teil auch Jugendliche und Kinder.
Das Stadtmuseum stellt die Entwicklung des ersten großen Industriezweiges in Gütersloh in seiner Industrieabteilung umfassend vor. Ergänzende Materialien – etwa die Berichte zur Kontrolle der Arbeitszeitvorschriften – sind im Stadtarchiv einzusehen. Spuren der Entwicklung in der Textilindustrie sieht man noch an dem soziokulturellen Zentrum Weberei, bei Niemöller & Abel an der Ecke Verler Straße/Carl-Bertelsmann-Straße sowie Güth & Wolf an der Blessenstätte/Herzebrocker Straße 1. Die übrigen Betrieb sind in den 1960er Jahren eingestellt und später abgerissen worden.








Im Stadtarchiv befinden sich unter anderem die historischen Unterlagen der Weberei Güth & Wolf. Eine Übersicht der Unterlagen findet sich auf Archive.NRW.
Druck
Carl Bertelsmann (1791-1850) eröffnete 1824 die erste Steindruckerei in seinem Elternhaus in der Münsterstraße. 1835 erweiterte Bertelsmann die Steindruckerei – nun an der Kirchstraße - um eine Buchdruckerei und eröffnete zugleich eine Verlagsbuchhandlung und damit den Beginn des Verlags.
Zunächst waren nur wenige Mitarbeiter in der Druckerei und im Verlag tätig, doch schon in den 1860er Jahren expandierte das Unternehmen, unter anderem durch die Übernahme des Stuttgarter J.B. Liesching-Verlages. Auch die Auflagen der Druckwerke wuchsen immer mehr an.
So entstand 1868 an der Bahnhofstraße (heute Eickhoffstraße) ein neues Verlagsgebäude für die nun schon 60 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen. Die Eickhoffstraße ist nach Bertelsmanns Schwiegersohn Friedrich Eickhoff und dessen Söhnen Paul und Heinrich als Gütersloher Heimatgeschichtsforschern benannt. Dort vergrößerte Bertelsmann sich bis in die Mitte des 20. Jahrhunderts auf dem heutigen Areal von Zentralem Busbahnhof (ZOB) und Kino.
Bertelsmann war auch Arbeitgeber des Steindruckers Ludwig Flöttmann, der 1866 in Sundern eine eigene Druckerei eröffnete, als Bertelsmann diesen Geschäftszweig eingestellt hatte. 1879 zog Flöttmann mit der Steindruckerei in die Kökerstraße. Dort wurde 1895 das dreigeschossige Druckereigebäude errichtet, in dem die örtlichen Adressbücher ebenso wie zahlreiche Werbedrucksachen gedruckt, gefalzt, gebunden und schließlich verpackt wurden.
Von 1890 - 1922 wurde im Druckhaus und im 1903 errichteten Wohn- und Geschäftshaus Flöttmann in der Kökerstraße 5 auch die "Gütersloher Zeitung" redigiert und hergestellt. Der Flöttmann-Verlag hatte sie 1890 von der später eingestellten Druckerei "Vormbäumen & Co." erworben, die das Blatt 1884 als erste örtliche Zeitung auf den Markt gebracht hatte.
Die "Neue Gütersloher Zeitung", das spätere "Gütersloher Tageblatt", erschien als etwas liberalere Gütersloher Zeitung seit 1890 in der Druckerei Schmäling & Ohlbrock an der Schulstraße. Einer der wichtigsten Mitarbeiter dieser Zeitung war der Bürgermeister Emil Mangelsdorf. Schmäling & Ohlbrock fertigte seit 1886 eine Vielzahl amtlicher und industrieller Drucksachen.






Im Stadtarchiv befinden sich unter auch die historischen Unterlagen der Firma Flöttmann. Eine Übersicht der Unterlagen findet sich auf Archive.NRW.
In den Adressbüchern der Stadt seit 1903 kann im Lesesaal des Stadtarchivs recherchiert werden.
Die Unterlagen der Firma Bertelsmann befinden sich heute in dem Archiv der Firma.
Nudelfabrik
1875 gründete Heinrich Niemöller in der Münsterstraße die erste Nudelfabrik in Westfalen. Zehn Jahre später entstand an der heutigen Carl-Bertelsmann-Straße ein großer Neubau für dieses Getreide verarbeitende Unternehmen.
1897 entstand in unmittelbarer Nähe - im 1868 aus der Bauerschaft Sundern zum Stadtgebiet eingemeindeten Industriegebiet - die Nudelfabrik C.H. Diestelkamp, deren Erzeugnisse ebenfalls unter industriellen Bedingungen mit Hilfe von Maschinen hergestellt wurden. Die anfängliche Produktionsmenge von täglich 10 Zentnern Nudeln stieg sehr schnell um ein Vielfaches an.

Fleisch
Die Fleischverarbeitung entstand schon vor dem Bau der Eisenbahnlinie im traditionellen Fleischerhandwerk. Zwischen 1834 und 1841 verdreifachte sich der Fleischwarentransport aus Gütersloh nahezu – die Menge der rohen Häute stieg sogar noch mehr an.
Die seit 1800 bestehende Fleischerei Vogt, die seit 1837 von den Brüdern Wilhelm, August und Hermann Vogt geführt wurde, handelte mit Fettwaren und stellte im Gebäude an der Kirchstraße Fleischprodukte her. Als sie 1878 von Wilhelm Vogt und Heinrich Wolf übernommen wurde, investierten die jungen Inhaber 1880 in eine Dampfmaschine und verbesserten so die Herstellungsmöglichkeiten. 1889/90 verlagerte man die Produktion in einen Neubau in Pavenstädt. 1894 wurde erstmals in Deutschland die Luftkühlung für die Fleischwarenfabrikation eingeführt. Damit begann die Umstellung des Saisonbetriebes der Fleisch- und Wurstwarenherstellung auf die ganzjährige Produktion. Vogt & Wolf stellt in erster Linie Dauerwurst, westfälische Schinken und Schinken und Würstchen in Dosen her.
1855 gründete I. F. Marten in der Münsterstraße seine "Gütersloher Fleischwarenfabrik". Sie fertigte als erste in Gütersloh Dosenwürstchen, Dauerwaren, westfälischen Schinken und feine Aufschnitte. Heute gehören Marten und Vogt & Wolf zu einer Unternehmensgruppe.
An den Linien der Köln-Mindener-Eisenbahn und später der Teutoburger Wald Eisenbahn errichtete 1894 die "Gebrüder Wulfhorst A.-G." ihre modernen Fabrikanlagen. Dauerwurst und westfälische Schinken waren ihre wichtigsten Produkte. Noch 1917 erhielt sie – nach zahlreichen Qualitätsauszeichnungen ab 1897/98 – den Titel eines Königlich Preußischen Hoflieferanten.
Diese großen Betriebe der Fleischwaren-Industrie sowie zahlreiche kleinere Betriebe ließen sich das Schlachtvieh in erster Linie mit der Eisenbahn nach Gütersloh bringen. Auf dem Güterbahnhof gab es eine eigene Rampe für die Entladung der Viehwaggons mit Schweinen und Rindern.
Im Ersten Weltkrieg war Gütersloh wegen der ausgezeichneten Versorgung durch die heimische Fleischwarenindustrie als Truppen-Verpflegungsstation auf dem Bahnhof besonders beliebt. Die dort vom Vaterländischen Frauenverein ausgegebenen Speisen waren zu Kriegsbeginn oft mit Wurst und Fleisch als Spenden der Firmen angereichert. Trotz der folgenden Notjahre war die Erinnerung an die ausgezeichnete Verpflegung in Gütersloh für viele der Soldaten auch ein nachhaltiges Erlebnis mit Werbewirkung für heimische Produkte.








Metall
Die Metallverarbeitung begann vor Ort mit der Arbeit der Schmiede und Kupferschmiede. Aus deren Tätigkeit entwickelte sich letztlich die heutige Metallwaren- und Elektrogeräteindustrie, an deren Anfang beispielsweise die 1843 gegründete Schlosserei Wilmking stand. Als 1872 Gustav Wilmking das Geschäft übernahm, entwickelte er den Zweig der Kunstschmiede weiter, ab 1883 verkaufte er Haustelegraphen und ab 1897 auch Fahrräder. Sparöfen, Blitzableiter und Tresore gehörten zu den gefertigten Produkten. Den Durchbruch zur industriellen Produktion ermöglichte jedoch die Mausefalle. Für das Produkt unter dem Markennamen "Luchs" ließ Gustav Wilmking Gütersloh 1906 eine Fabrik in Kattenstroth errichten, wo auch Messbecher und viele andere Haushaltsgegenstände hergestellt wurden.
1890 gründete Heinrich Spreen eine Metallfabrik, die hauptsächlich das Militär mit Schemeln und Bettgestellen belieferte. An der damaligen Wilhelmstraße (heute Carl-Bertelsmann-Straße) entstand 1890 die "Blechemballagenfabrik Weller", in der die Blechgefäße für viele Gütersloher Lebensmittel produziert wurden. Das Gelände erwarb 1912 die Seilerei Wolf aus Bielefeld, die noch vor dem Ersten Weltkrieg die Herstellung von metallenen Förderseilen, etwa für den Bergbau, aufnahm.
1912 gründete Wilhelm Fissenewert mit seinem Bruder an der Ecke Dammstraße/ Feuerbornstraße die "Maschinenfabrik mit Kettenwerk", die vor allem Gelenkketten für Hebegerät und Bagger produzierte. Direkt nach dem Ersten Weltkrieg begann Fissenewert an der Neuenkirchener Straße mit dem Neubau der Produktionsanlagen.
Alle gennannten Metallbetriebe entstanden aus der Initiative von Güterslohern. Es gab aber auch etliche Metallfirmen, die von auswärts nach Gütersloh übersiedelten: Die Drahtseilerei Wolf aus Bielefeld übernahm dabei einen bestehenden Metallbetrieb, die Mutternfabrik Wolters übernahm 1920 die vorherigen Buntmetall-Verarbeitungsanlagen der "Emsland-Metall" (1914-1918) in der früheren Möbelfabrik Harlinghausen an der Teutoburger Wald Eisenbahn.
Wichtigster neu in Gütersloh angesiedelter Betrieb war die Maschinenfabrik Miele. Sie übernahm 1907 die kurz zuvor errichtete Gießerei August Verleger und siedelte mit 40 Mitarbeitern aus Herzebrock nach Gütersloh über, wo die Belegschaft außergewöhnlich schnell anwuchs. Den Wandel der Miele-Produkte in ihrem Schwerpunkt von der landwirtschaftlichen Geräteindustrie zur Hausgeräteindustrie vollzog das Unternehmen in Gütersloh sehr erfolgreich und baute hier sogar zusätzlich Automobile. Die Weiterentwicklung dieses Produktionszweiges wurde allerdings Anfang 1914 wegen der hohen Investitionskosten einstellt.

Die Ansiedlung von Miele
Mit der Ansiedlung der Herzebrocker Maschinenfabrik Miele entstand 1907 erstmals auch in der Bauerschaft Nordhorn ein Industriebetrieb nennenswerter Größe.
Carl Miele und Reinhard Zinkann begannen den Aufbau ihres Unternehmens jedoch nicht ohne eine solide Basis, denn sie übernahmen von August Verleger dessen kurz zuvor fertiggestellte Gießerei in der Nähe der Teutoburger Wald Eisenbahn und an der Chaussee nach Avenwedde.
Die Stadt Gütersloh und die Landgemeinde waren an der Übersiedlung des expandierenden Maschinenbauers sehr interessiert und errichteten in kurzer Zeit eine lange Gas-Zufuhrleitung aus der Stadt nach Nordhorn, damit Miele wunschgemäß von Anfang an seine elektrische Energie mit Gasmotoren herstellen konnte. Erstmals war mit Verlegers Gießerei und den rasch wachsenden Fabrikations- und Verwaltungsgebäuden Mieles das bisher als Industrieansiedlungsgebiet vorgehaltene Eingemeindungsgebiet von 1868 in nordöstlicher Richtung überschritten worden.
Dieser einsetzenden Entwicklung folgte die Stadt 1924 bei der Aufstellung eines Generalbebauungsplanes und schlug für das gesamte Gebiet vor allem Wohnanlagen für Arbeiter und Industrieflächen vor.






Holz
Die Anfänge der Holzverarbeitung in Gütersloh in größerem Stile liegen im Bedarf nach mehr und kostengünstigem Bauholz. 1874 eröffneten der Maurermeister Carl Stockmeyer und der Zimmermeister Heinrich Diestelkamp ihre Bauholzhandlung mit Sägewerk. Das Rohholz wurde zunehmend mit Hilfe der Eisenbahn importiert. Stockmeyer & Diestelkamp stellten auf ihrem wachsenden Areal an der heutigen Carl-Bertelsmann-Straße aber auch Tischlerplatten und andere Holzprodukte her.
Fast zur gleichen Zeit begann 1879 die Firma Osthushenrich & Söhne an der Blessenstätte mit der Fertigung von Möbeln und zusätzlich von Holzkisten für die Gütersloher Industriebetriebe. Der Bedarf an Versandkisten für die bestehenden Betriebe der Textil- und Fleischwarenindustrie sowie die allmählich hinzukommenden Nahrungsmittelproduzenten wuchs enorm an. Osthushenrich konnte seinen Betrieb bereits 1908 an der Blessenstätte vergrößern und bezog 1913 die neu errichtete Fabrik Am Anger, wo ein Anschlussgleis an die Teutoburger Wald Eisenbahn den Transport des Rohholzes ebenso erleichterte wie den Abtransport der Kisten. Trotz des Einsatzes von Maschinen beschäftigte "die Kistenbude" zahlreiche Arbeitskräfte.
Um die Jahrhundertwende begann das Wachstum der Grubenholzhandlung L. Ruhenstroth. Christoph Ludwig Ruhenstroth aus Sundern hatte 1855/60 den Holzhandel mit Eisenbahnschwellen und Grubenholz eröffnet. 1890 übernahm Sohn Willy mit 18 Jahren das Geschäft. Kurz vor 1900 war man von einem Lagerplatz an der Wilhelmstraße zum Gelände direkt an der Eisenbahn umgezogen, wo die Sägeanlagen nun ständig erweitert wurden. Die Spanplatten- und Furnierherstellung begann WIRUS, wie das Unternehmen später nach seinem langjährigen Inhaber hieß, allerdings erst ab 1923.
Holz wurde in Gütersloh auch an anderen Stellen in größeren Mengen genutzt: An der Teutoburger Wald Eisenbahn gab es bis 1914 die Schulmöbelfabrik Harlinghausen und ab 1906 entwickelten vor allem die Mausefallenfabrik Wilmking und die Haushaltsgeräte der 1907 aus Herzebrock übergesiedelten Firma Miele einen großen Mengen- und Qualitätsbedarf.
Dementsprechend gehörten die großen Lagerplätze schon zum Bild von Industrieanlagen in Gütersloh, bevor nach dem Weltkrieg der Aufstieg der Möbelindustrie begann.
