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Erziehung und Bildung in unserer Stadt mitgestalten

Der Erzieherberuf bei der Stadt Gütersloh ist vor allem eins: abwechslungsreich

Kreatives Arbeiten mit Kindern und im Team, die persönlichen Stärken und Interessen einbringen, das Berufsfeld rund um den Erzieherberuf bei der Stadt Gütersloh ist vor allem eins: abwechslungsreich. In 22 städtischen Tageseinrichtungen (TEK) arbeiten Pädagoginnen und Pädagogen, deren kultureller und beruflicher Hintergrund so vielfältig ist wie die Menschen in unserer Stadt. Erzieher und Erzieherin bei der Stadt Gütersloh – ein Berufsfeld, für das eine Bewerbung immer lohnt. Welche Möglichkeiten, Karrierechancen und kreativen Impulse die Arbeit in den städtischen Kitas bietet. Darüber haben wir mit Andrea Körber, Leiterin der Abteilung Elementarpädagogik, und Jürgen Schröder, vom Fachbereich Personal, Organisation und IT bei der Stadt Gütersloh gesprochen:

Eine Frau und ein Mann stehen vor dem Rathaus.
Andrea Körber, Leiterin der Abteilung Elementarpädagogik, und Jürgen Schröder, vom Fachbereich Personal, Organisation und IT bei der Stadt Gütersloh im Interview.

Warum sollte ich – mit der entsprechenden schulischen Qualifikation – Erzieher oder Erzieherin in einer Kita der Stadt Gütersloh werden? – Was sind aus Ihrer Sicht die überzeugendsten Argumente?

Jürgen Schröder: Die Stadt Gütersloh ist ein sehr großer Arbeitgeber, wir haben hier ein gutes Netzwerk. Der Erzieherberuf ist ein sehr zukunftsfähiger Beruf, bei dem es einen dauerhaften Bedarf an Fachkräften gibt. Bei uns sind die Übernahmeperspektiven und Weiterbildungsangebote daher sehr gut. Vor allem der Faktor ‚soziale Absicherung‘ ist beim Arbeitgeber „Stadt“ ein positiver. Gerade in unsicheren Zeiten, wie beispielsweise in der Corona-Krise, zeigt sich das für die Mitarbeitenden deutlich.

Andrea Körber: In den städtischen Kindertageseinrichtungen arbeiten wir mit einem am Kind orientierten pädagogischen Konzept, das sich nach den neusten wissenschaftlichen Erkenntnissen richtet. Daraus ergibt sich ein sehr abwechslungsreiches Tätigkeitsfeld. Ob drinnen oder draußen, ob innerhalb der unterschiedlichen Arbeitsschwerpunkte und Bildungsbereiche oder im Kontakt mit den Kindern, Eltern und den Kolleginnen und Kollegen – alle Fachkräfte können ihre persönlichen Stärken bei uns einbringen.


Insgesamt 22 Kindertageseinrichtungen sind in der Trägerschaft der Stadt Gütersloh. Welche Berufe bietet die Stadt Gütersloh in diesem Bereich an?

Andrea Körber: Wir bieten ein breites Spektrum von verschiedenen Ausbildungsmöglichkeiten an. Bei uns arbeiten Kinderpfleger, Sozialassistentinnen und Heilerziehungspflege-Helfer sowie sozialpädagogische Fachkräfte, also Erzieher und Erzieherinnen, Heilerziehungspfleger und Kindheitspädagoginnen ebenso wie Sozialpädagogen.

Jürgen Schröder: Von der Orientierung im Bundesfreiwilligen Dienst oder als Praktikant bis hin zur Leitung einer großen Kita ist bei der Stadt Gütersloh alles möglich. Nach einer langen Zeit in einer TEK kann auch ein Kitawechsel Abwechslung in das Arbeitsleben bringen, ohne gleich den Arbeitgeber wechseln zu müssen. Unsere Mitarbeitenden können ihre Arbeitszeit flexibel gestalten und ihren Berufsalltag an die die unterschiedlichen Lebensphasen anpassen, zum Beispiel von einer Teilzeit- in eine Vollzeitstelle oder eben umgekehrt wechseln.

Die Stadt Gütersloh bietet in ihren Tageseinrichtungen das Konzept der „Arbeit in Lernwerkstätten“ an, was verbirgt sich dahinter?

Andrea Körber: Wir haben in allen Einrichtungen die Gruppen- und Gruppennebenräume umgewandelt in sogenannte Lernwerkstätten. Das bedeutet, jedem Raum ist ein Bildungsthema zugeordnet. Es gibt ein Atelier mit vielfältigen Materialien zum kreativen Gestalten, eine Lese- und Schreibwerkstatt zum Thema Literacy, einen Raum zum Bauen und Konstruieren und pädagogische Küchen für den Bereich Ernährung und Gesundheit. Die Kinder kommen morgens in die Kita und können selbstbestimmt den Bereich, in dem sie sich aufhalten möchten, aufsuchen. Die Erzieherin oder der Erzieher gestaltet in der Lernwerkstatt eine anregende Atmosphäre mit Angeboten und Aktivitäten. Da die Kinder die Räume wechseln, lernen die Pädagogen alle Kinder in der Kita gleichermaßen kennen. Diese offene Arbeit grenzt die Fachkraft nicht auf „meine Gruppe – meine Kinder“ ein. Ganz im Gegenteil: Sie können ihre pädagogischen Planungen den kindlichen Bedürfnissen entsprechend umsetzen. Das geschieht gemeinsam mit den Kolleginnen und Kollegen, denn eine intensive Zusammenarbeit im Team ist die Voraussetzung für die Entwicklungsbegleitung der Kinder.

Jürgen Schröder: Die Mitarbeitenden haben also die Möglichkeit, sich ganz individuell nach ihren Interessen und Erfahrungen einzubringen. Einige arbeiten gern im Außenbereich mit Bewegung und Bauwerkstätten, andere sind in den musikalischen oder kreativen Bereichen engagiert.


Welche Entwicklungsmöglichkeiten gibt es im Erzieherbereich bei der Stadt Gütersloh?

Andrea Körber: Für alle Kita-Kräfte werden zur Konzeption mindestens zwei Einführungstage angeboten. Außerdem findet in den Kitas pro Jahr eine zweitägige Fortbildung statt. Spezielle Weiterbildungsangebote gibt es außerdem für die Kita-Leitungen. Auch darüber hinaus können die sozialpädagogischen Fachkräfte an Fortbildungen diverser Fort- und Weiterbildungszentren teilnehmen.

Jürgen Schröder: Beispiele können dafür die speziellen Schulungen für Ausbilder und Ausbilderinnen, aber auch inhaltlich-konzeptionelle Schulungen sein. Von Austauschmöglichkeiten bis hin zu Personalentwicklungsmaßnahmen und Sozialmanagement-Fortbildungen bieten wir für unsere Kita-Mitarbeitenden viele Entwicklungs- und Veränderungsmöglichkeiten an.


Welche Voraussetzungen muss ich für einen Job in den Tageseinrichtungen mitbringen?

Jürgen Schröder: Wenn es um die Ausbildung geht, wird zunächst einmal der mittlere Schulabschluss oder die Fachoberschulreife vorausgesetzt. Dann gibt es unterschiedliche Wege zum Beispiel über die zweijährige Ausbildung im Bereich Kinderpflege oder Sozialassistenz oder über das Fachabitur „Sozial- und Gesundheitswesen“. Inzwischen kann man auch über ein Bachelorstudium Pädagogik der Kindheit die Fachkraftqualifikation bekommen. Über die Voraussetzungen beraten wir gern individuell. Interessenten können sich auch bei den Berufskollegs informieren, die Fachschulen für Sozialpädagogik im Angebot haben.

Andrea Körber: Wir fördern aber auch die Einstellung von Quereinsteigern. Es gibt verschiedene Einstiegsmöglichkeiten. Aber auch für unsere Mitarbeitenden bieten wir berufsbegleitende Qualifizierungsmaßnahmen an. Außer der rein fachlichen Qualifikation sollten die Interessenten über Freude an der Arbeit mit Menschen und vor allem Kindern sowie Gruppen verfügen. Die Bewerber und Bewerberinnen sollten gern in einem abwechslungsreichen Arbeitsumfeld tätig sowie kommunikativ und flexibel sein.

Im März hat der Rat der Stadt Gütersloh einen neun Gleichstellungsplan verabschiedet, gerade im Berufsfeld „Erzieher“ trifft man häufig nur auf die „Erzieherin“, wie spiegelt sich das in den städtischen Kitas wider?

Andrea Körber: Unsere Teams sind vielfältig, wir haben nicht nur Erzieherinnen, sondern auch Erzieher. Aber zu Vielfalt gehört noch mehr: Mitarbeitende mit und ohne Migrationshintergrund, Altersgruppen von 16 bis 65 Jahre sowie unterschiedliche berufliche Zugänge. Wir fördern aber auch besonders die Einstellung von Männern und die berufliche Gleichstellung aller Mitarbeitenden. Auch allen männlichen Erziehern steht die Weiterqualifikation zum Leiter oder stellvertretendem Leiter einer Kindertageseinrichtung selbstverständlich offen.

Jürgen Schröder: Wir merken, dass über den Bundesfreiwilligendienst und das Jahrespraktikum der Klasse 11 an der Fachoberschule immer mehr junge Männer in den Beruf kommen, denn sie machen positive Erfahrungen in der Praxis. Die vermeintliche Hemmschwelle kann so durch praktische Erfahrungen abgebaut werden.


Wenn ich jetzt Interesse am Erzieherberuf bei der Stadt Gütersloh habe, wo finde ich weitere Informationen und Stellenangebote?


Jürgen Schröder: Weitere Informationen und aktuelle Stellenanzeigen zu Fachkräften, Leitungspositionen sowie Praktika und Ausbildungsmöglichkeiten gibt es unter www.karriere.guetersloh.de. Sowie bei den Berufskollegs in Rheda-Wiedenbrück und Bielefeld und beim Bund unter https://fachkraefteoffensive.fruehe-chancen.de/wege-in-den-beruf/ .

Andrea Körber: Wer mehr über unser städtisches Konzept erfahren möchte findet weitere Hintergründe unter www.kitakonzept.guetersloh.de.

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