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Team für die Unterbringung und Unterstützung von Geflüchteten

Durch das Team für die Unterbringung und Unterstützung von Geflüchteten werden die in städtischen (Gemeinschafts)-Unterkünften lebenden geflüchteten Menschen beim Ankommen in Gütersloh und bei der Integration in die Stadtgesellschaft beraten und unterstützt. So die Integration nicht in der erwarteten Zeit gelingt, werden die Geflüchteten besonders unterstützt. Diese Phase wird hier als „Mobilisierung“ bezeichnet.

Ankunft von Flüchtlingen im Rathausfoyer

Die zentralen Leistungsbereiche sind:

Unterbringung und Erstversorgung

Gerade direkt nach der Zuweisung aus den Erstaufnahmezentren besteht ein erheblicher Unterstützungsbedarf. Angemessener Wohnraum wird zur Verfügung gestellt, die Vermittlung von Schul- und Kindergartenplätzen initiiert, Leistungsanträge gestellt und die Gesundheitsversorgung organisiert. Den geflohenen Menschen wird der Zugang zu einer Vielzahl an Organisationen ermöglicht. Teilweise ist Unterstützung und auch Begleitung bei den verschiedenen Erledigungen notwendig, da mangels Sprachkenntnis oder aufgrund fehlender Informationen sonst zentrale Anliegen nicht realisiert werden können.

Im Rahmen der Erstversorgung stehen die Versorgung mit Wohnraum, die Antragstellung zur Sicherung des Lebensunterhalts, die Gesundheitsversorgung und der Zugang zu Schule und Bildung im Vordergrund. Die Geflüchteten müssen sich in ihrem neuen Lebensbereich orientieren und zurechtfinden.

Zu den wichtigen Aufgaben dieser Phase der Unterbringung und Erstversorgung gehören:

  • Die Unterbringung der Personen,
  • Sicherstellen der ärztlichen Versorgung,
  • Zugang zu Schule, ggf. auch Kindertageseinrichtung organisieren,
  • Leistungen (im Sinne des Asylbewerberleistungsgesetztes) anstoßen,
  • Orientierung in Unterkunft und Umgebung geben,
  • Anträge und Formulare erklären und stellen,
  • Unterstützung bei der Organisation und Ausstattung der Wohnungen,
  • Unterstützung bei der Suche von Sprach- und Integrationskursen,
  • Schaffung von Mobilität,
  • Kommunikation mit dem Ehrenamt.

Integration

Zu den zentralen Aufgaben dieser Phase der Integration gehören:

  • Unterstützung bei der Suche nach einer Wohnung,
  • Zugang zu Arbeit, Aus- oder Fortbildung schaffen,
  • Kontakt zum Jobcenter herstellen,
  • Unterstützung und Vermittlung bei psychischen Erkrankungen / Problemen
  • Kontakte zu Vermietern knüpfen,
  • Beratung/Vermittlung bei Verschuldung,
  • Formulare und Anträge erklären und stellen,
  • Herstellen von Kontakten zu Vereinen und Institutionen,
  • Unterstützung / Begleitung bei Gericht, Arztbesuchen und gesundheitlichen Fragen,
  • Umzüge in den Einrichtungen und in private Wohnungen unterstützen.

Mobilisierung

Zu den zentralen Aufgaben der Phase der Mobilisierung gehören:

  • Identifizieren der Personen mit Mobilisierungsbedarf und der zugrundeliegenden Ursachen,
  • Initiieren von Eigeninitiative, Aufzeigen von Perspektiven,
  • Zugang zu unterschiedlichen Unterstützungsstrukturen herstellen,
  • Herstellen einer Tagesstruktur,
  • teamübergreifende Absprache der Förder- und Kontrollmaßnahmen,
  • Unterstützung bei der Suche nach Praktika, Schul-, Ausbildungs- oder Arbeitsplätzen.

Die Beratung und Betreuung orientiert sich am Bedarf und den Ressourcen der Menschen.
Solange Menschen in städtischen Flüchtlingsunterkünften leben, gehören sie zur Zielgruppe. Zu dieser gehören also alle Personen, die ein Verfahren auf Anerkennung als Asylbewerber, die Gewährung von Flüchtlingseigenschaften oder subsidiären Schutz betreiben oder betrieben haben. Darüber hinaus sind alle Geduldeten, die in Gütersloh leben, als potenziell hilfsbedürftig anzusehen und gehören somit zur Zielgruppe.

Die Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter des Teams sind in den größeren Einrichtungen regelmäßig mit Sprechstunden vor Ort ansprechbar. In den kleineren Unterkünften erfolgen die Termine vor Ort in größeren Abständen bzw. nach vorheriger Bedarfsmeldung. Vorsprachen im Rathaus sind nach vorheriger Meldung und Terminabsprache möglich.
Für Vertriebene aus der Ukraine, die nicht in den städtischen Unterkünften wohnen, existiert eine gesonderte „Ukraine-Sprechstunde“. Diese findet regelmäßig am Montag von 10:00 bis 12:00 Uhr statt. Eine Dolmetscherin oder ein Dolmetscher ist in der Regel vor Ort.

Kommunales Integrationsmanagement Stadt Gütersloh (KIM)

Beschreibung

Logo KIM

Das Land NRW hat sich mit dem Programm KIM (Kommunales Integrationsmanagement) das Ziel gesetzt, die nachhaltige Integration von neuzugewanderten Menschen zu fördern. Das bedeutet, dass einerseits Geflüchtete mittels des Case Management besonders intensiv unterstützt werden und dass andererseits die Strukturen, die in den Integrationsprozess der Geflüchteten involviert sind, auf ihre Effektivität überprüft und hinsichtlich ihrer Wirkung optimiert werden.

KIM in der Stadt Gütersloh

Bei der Stadt Gütersloh sind 3 KIM Case Management - Stellen im Team "Unterbringung und Unterstützung von Geflüchteten" angesiedelt. Im Auftrag des Kommunalen Integrationszentrums des Kreis Gütersloh koordinieren die KIM Case Managerinnen und -Manager die individuelle Integrationsplanung durch Einzelfall- und Verweisberatung an andere Institutionen und Dienste aus dem Netzwerk.
Das übergeordnete Ziel ist die Aktivierung von individuellen Ressourcen und Fähigkeiten der Geflüchteten, um Hindernisse für eine selbstständige Lebensführung zu überwinden. Es handelt sich beim KIM Case Management um ein Unterstützungsprogramm, das sich langfristig an der Lebenswelt und den Bedürfnissen der Nutzer orientiert.
Die KIM Case Managerinnen und -Manager ermitteln in ihrer Beratungsarbeit Bedarfe und Herausforderungen. Die dabei gewonnenen Erkenntnisse werden genutzt, um verbesserte Ansätze zur nachhaltigen Teilhabe und Partizipation zu erarbeiten. Fallbasiert werden Lücken im System aufgedeckt, sodass Handlungsansätze angepasst werden können.

Teilnehmerinnen und Teilnehmer

Geflüchtete mit komplexer Bedarfssituation, bei denen

  • spezielle Hilfen erforderlich sind,
  • Ressourcen zur Selbsthilfe nicht ausreichend sind,
  • Integrationsprozesse schleppend laufen,
  • die Teilnehmenden sich aktiv einbringen.

Ort

Es finden Beratungsgespräche im Rathaus der Stadt Gütersloh oder an anderen vereinbarten Orten, z. B. in Unterkünften, statt.

KIM-Sprechstunde

Montags: 14:00 Uhr bis 16:00 Uhr


Logo des Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen
Logo KIZ Kreis Gütersloh
 

Ansprechpartner und Ansprechpartnerinnen

Porträt von Jana Bleimund

Jana Bleimund

KIM Case Management
+49 5241 / 82-3561
jana.bleimund@guetersloh.de

 
Porträt von Florian Bonzol

Florian Bonzol

KIM Case Management
+49 5241 / 82-3688
florian.bonzol@guetersloh.de

 
Porträt von Carolin Hansen

Carolin Hansen

KIM Case Management
+49 5241 / 82-3667
carolin.hansen@guetersloh.de

 
Silhouette einer weiblichen Person

Susanne Pollmeier

Koordinierende Stelle KIM
+49 5241 / 82-2440
kim-stadt@guetersloh.de

 

Flyer Kommunales Integrationsmanagement — KIM NRW — in verschiedenen Sprachen

Weiterführende Informationen