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Mansergh Quartier

Ausstellung und öffentliches Forum

Mansergh Quartier

Das Interesse der Gütersloherinnen und Gütersloher war enorm, als die Stadt Gütersloh im November die auf umfangreicher Bürgerbeteiligung fußende städtebauliche Entwurfswerkstatt zur künftigen Gestaltung des Mansergh-Quartiers auf dem ehemaligen Militärgelände an der Verler Straße durchführte. Die Führungen über das Konversionsgelände waren schnell ausgebucht, und auch die zwei öffentlichen Foren mit den vier am Wettbewerb teilnehmenden Planungsbüros stießen auf großes Interesse. Zahlreiche Menschen machten von der Möglichkeit Gebrauch, mit den Planern über deren Entwürfe ins Gespräch zu kommen und ihre eigenen Ideen und Anregungen anzubringen. Am Ende kürte die Jury zwei Wettbewerbssieger. Nun wird das Werkstattverfahren mit zwei Veranstaltungen fortgeführt, zu denen wieder die Öffentlichkeit eingeladen ist.

Zum einen wird am Montag, 27. Januar, im Rathaus eine Ausstellung eröffnet, in der alle Entwürfe des städtebaulichen Wettbewerbs zum Mansergh-Quartier präsentiert werden. Im Rahmen der Eröffnung um 16 Uhr im Foyer des Ratssaals findet die Preisverleihung an die beiden Planungsbüros statt, denen das Preisgericht unter dem Vorsitz von Professor Johannes Ringel (Düsseldorf/Leipzig) im November jeweils einen ersten Preis zuerkannt hat. Das sind zum einen das Team coido architects Hamburg mit döll architecten, Rotterdam, und Karrees en brands landscape architecture and urbanism, Hilversum, und zum anderen das Team Studio Wessendorf Berlin mit Studio RW Landschaftsarchitekten Berlin. Zudem wird eine Video-Dokumentation der Werkstattwoche vorgestellt. Die Ausstellung ist bis zum 14. Februar zu den Öffnungszeiten des Rathauses zu sehen.

Zum anderen sind alle interessierten Gütersloherinnen und Gütersloher zum offenen Forum 3 eingeladen. Es findet am Donnerstag, 6. Februar, von 18 bis 20 Uhr im Theater Gütersloh auf der Studiobühne statt. Eine Anmeldung ist erforderlich. Im Plenum wird die Entscheidung der Jury erörtert. Die Teilnehmenden haben die Möglichkeit, mit den Vertretern der beiden erstplatzierten Büros über deren Pläne für das Mansergh-Quartier zu diskutieren. Das Forum 3 ist der Startschuss für die nächste, etwa vierwöchige Bearbeitungsphase der Entwürfe durch die Teams unter Einbeziehung der Hinweise von Jury und Öffentlichkeit. Für den 12. und 13. März sind das Forum 4 mit Präsentation der abschließenden Entwürfe und die Preisgerichtssitzung mit Entscheidung über den endgültigen Siegerentwurf vorgesehen, der die Basis für weitere Planungen bildet. Die Teilnahme am Forum 3 ist kostenlos, aber es ist eine verbindliche Anmeldung erforderlich. Die Teilnehmerzahl ist auf 80 Personen begrenzt.

Kontakt und Informationen

Herr Felix Leifeld
Stadtplanung und Bauordnung

Rathaus Haus I9. ObergeschossRaumnummer908
Tel+49 5241 / 82-3125
Fax+49 5241 / 82-3533
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Werkstattwoche Mansergh Quartier

Neue Wege der Planung für ein neues Stadtquartier: Mit einer „städtebaulichen Entwurfswerkstatt“ begann die nächste Planungsphase für die zivile Zukunft der bisherigen britischen Mansergh-Kaserne an der Verler Straße. Vom 24. bis zum 29. November entwickelten vier Entwurfsteams vor Ort planerische Perspektiven für das ehemalige Militärgelände. Die Gütersloherinnen und Gütersloher machen fleißig mit und brachten ihre Ideen und Anregungen für das zukünftige Stadtquartier bei den vier öffentlichen Veranstaltungen zum Ausdruck.

Eine Jury bestehend aus Fachexperten, BImA, Stadt Gütersloh und Politik kürte am Ende der Woche die Sieger dieses Wettbewerbs. Die Preisträger sind:

1. Preis:
TEAM 2

coido architects GmbH, Hamburg mit döll architecten, Rotterdam, NL
mit karres en brands landscape architecture and urbanism, Hilversum, NL
BSV Büro für Stadt- und Verkehrsplanung Dr.-Ing. Reinholt Baier GmbH, Aachen
steg Hamburg mbH, Hamburg

1. Preis:

TEAM 4
Studio Wessendorf, Berlin
mit Studio RW Landschaftsarchitekten, Berlin
Biechele infra consult, Freiburg
Schäffler Sinnogy, Freiburg

Anerkennungen:
TEAM 1
prosa Architektur + Stadtplanung | Quasten Rauh PartGmbB, Darmstadt
mit Rehwaldt Landschaftsarchitekten, Dresden mit
ina Planungsgesellschaft mbH, Darmstadt
Mobilitätslösung, Darmstadt

TEAM 3
ISSS research & architecture, Berlin mit Octagon Architekturkollektiv, Leipzig
mit bgmr Landschaftsarchitekten GmbH, Berlin

Die Endpräsentationen der Teams können unter "Downloads" heruntergeladen werden.

Ein neues Stadtquartier soll auf dem ca. 34 Hektar umfassenden Gelände an der Verler Straße entstehen, das die britischen Streitkräfte Mitte Oktober endgültig verlassen haben. Es ist – wie die Konversionsfläche des ehemaligen Flughafens – im Besitz der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben. Die Verbindung von Wohnen, innovativem Gewerbe, Bildung und Freizeit beschreibt die grundsätzlichen Ziele, die in einem “Integrierten städtebaulichen Entwicklungskonzept” für die Zukunft des Areals beschrieben sind. Neue Wohn- und Arbeitsformen, die Verbindung von Firmen, Start ups, Forschungs- und Bildungseinrichtungen – das alles in unmittelbarer Nähe zur Innenstadt – das ist die Leitlinie unter der die bisherigen Planungen stehen. Nicht nur der Bürgermeister sieht darin einen Meilenstein für die Stadtentwicklung: “Für Gütersloh ist das eine einmalige Chance, dieses ehemalige Kasernengelände zu einem innovativen Stadtquartier zu entwickeln, in dem eine Mischung aus Wohnen und Arbeiten, Wissenschaft, Bildung und Wirtschaft sich miteinander vernetzen und auch in Bezug auf den Natur- und Landschaftsraum der angrenzenden Dalke ganz neue zukunftsweisende Beziehungen zueinander entwickeln können.”

Aktueller Stand

Die Stadt Gütersloh beabsichtigt die Mansergh Barracks nach Abzug der Britischen Streitkräfte für eine zivile Nachnutzung vorzubereiten. Dazu hat die Stadt ein integriertes, städtebauliches Entwicklungskonzept "Mansergh Quartier" (ISEK) erstellt, welches im Dezember 2018 durch den Rat der Stadt Gütersloh verabschiedet wurde.

Im ISEK werden verschiedene Handlungsfelder und Maßnahmen aufgezeigt, die zur Umsetzung des Leitbildes "Das neue Mansergh Quartier: Innovatives urbanes Wohnen und Arbeiten mit attraktiven Nachbarschaften" erforderlich sind.

Vom 24.11.2019 - 29.11.2019 wurde ein städtebaulicher und freiraumplanerischer Wettbewerb durchgeführt. Durch diesen sollen die Zielvorstellungen aus dem ISEK zum ersten Mal in konkrete städtebauliche Entwürfe einfließen und die künftige bauliche und nutzungstechnische Gestalt des "Mansergh Quartiers" aufgezeigt werden. Die Ergebnisse des Wettbewerbs sind unter Downloads einsehbar.

Historie

1935 wurde an der Stelle des damaligen Stadtwaldes zeitgleich mit der Entstehung des Flugplatzes eine Nachrichtenkaserne der Luftwaffe errichtet. Nach dem 2. Weltkrieg wurde die Kaserne durch die Britischen Streitkräfte als "Mansergh Barracks" genutzt. Im Oktober 2019 werden die Briten die militärische Nutzung der Kaserne aufgeben und das Gelände an die Eigentümerin, die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben, zurückgeben.

Standort

Das Kasernengelände lässt sich in mehrere Bereiche einteilen.

Den größten Anteil haben die blockartigen Kasernenbauten (Wohngebäude, Lager, Werkstätten etc.). Der östliche Kasernenblock beherbergt schulische Einrichtungen (Kindergarten, Grundschule, weiterführende Schule, Internat).

Im nördlichen Bereich befinden sich ebenso wie im östlichen Sportanlagen und -plätze.

Im Westen ist der Standort an die Verler Straße angebunden.

Im Norden und Nordosten fließt die Dalke. Im Nordosten, Osten und Südosten schließen sich Flächen für die Landwirtschaft an. Im Süden grenzen Wohngebiete an den Straßen Osthusweg, Immengarten und Hüssengarten an das Kasernengelände.

Nachnutzungen

Auf dem Gelände der Mansergh Barracks soll ein gemischt genutztes Quartier entstehen.

Vorgesehen sind innovative urbane Wohnformen, kleinteilige Flächen für nicht störendes Gewerbe, ein repräsentativer Bildungscampus, eine bedarfsgerechte soziale Infrastruktur und Nahversorgung sowie vernetzte Grün- und Freiflächen. Die benachbarte Dalke kann zu einem attraktiven Landschafts- und Erholungsraum weiterentwickelt werden.

Die ehemalige Kaserne kann durch die Weiternutzung der vorhandenen verkehrlichen und technischen Infrastruktur sowie den Erhalt identitätsstiftender Gebäude auch zukünftig ablesbar sein.

Anschrift

Stadt Gütersloh
Der Bürgermeister
Berliner Straße 70
33330 Gütersloh

Kontakt und Informationen

T: +49 5241 / 82-1
F: +49 5241 / 82-2044
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