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Tiere in der Landschaft

Der frühe Frühling freut nicht nur uns Menschen. Auch Pflanzen und Tiere in der Natur reagieren auf die warme Witterung. Schon sind die Kiebitze zurück und haben Reviere gegründet, die ersten Hasen haben bereits Junge geworfen und auch etliche Singvögel sind schon in Brutstimmung gekommen, welche noch bis Mitte Juli andauern wird.

Junges Rehkitz, Foto: Volker Sandfort
Junges Rehkitz, Foto: Volker Sandfort

Der Fachbereich Umweltschutz bittet daher alle Gütersloher und insbesondere die Hundebesitzer, bei der Erholung in der Natur darauf Rücksicht zu nehmen. In Gütersloh besteht zwar im Außenbereich nur im Wald und in geschützten Gebieten eine ausdrückliche Anleinpflicht, aber gleichwohl ist die Beunruhigung und Verfolgung wild lebender Tiere nach dem Landschaftsgesetz des Landes NRW überall verboten. Wer also nicht ganz sicher ist, dass sein Vierbeiner auch in kritischen Situationen streng „bei Fuß“ bleibt, sollte ihn anleinen und sich mit dieser einfachen Vorsichtsmaßnahme jeden überflüssigen Ärger ersparen.

In diesem Zusammenhang erinnert der Fachbereich Umweltschutz erneut an die immer noch andauernde Setz- und Brutzeit. In dieser Zeit brauchen die Wildtiere viel Ruhe und sollten nicht gestört werden. Es werden darum alle Naturfreunde und Freizeitsportler gebeten, nur öffentliche Wege zu benutzen. Trampelpfade, die abseits der Wege entstanden sind, sollten nicht begangen werden. Diese führen oft durch Natur belassene Ecken, die von den Wildtieren gerne aufgesucht werden um dort in Ruhe zu brüten oder ihre Jungtiere zu setzen. „Jeder sollte durch ein umsichtiges Verhalten helfen, dass Wildtiere in dieser für sie schwierigen Zeit ohne Störungen ihre Jungen aufziehen können“, appelliert Volker Sandfort an die Spaziergänger

Aus diesem Anlass weist der Fachbereich Umweltschutz alle Naturfreunde und Freizeitsportler darauf hin, generell junge Wildtiere nicht anzufassen. „Die Muttertiere reagieren sehr empfindlich auf menschliche Gerüche und nehmen ihre eigenen Jungtiere dann nicht mehr an“, sagt Volker Sandfort vom Fachbereich Umweltschutz. Auch ein Umsetzen von jungen Wildtieren - zu deren eigenem Schutz oder weil sie eine Gefahrenquelle darstellen - sollte nur durch sachkundige Personen erfolgen. „Am besten ist es, in solch einem Falle den zuständigen Revierpächter zu informieren. Falls dieser nicht bekannt ist, kann man bei der Kreispolizeibehörde Gütersloh unter Telefon 0 52 41 / 86 90 den Namen und die Rufnummer des zuständigen Jagdausübungsberechtigten erfahren“, so Sandfort.

Genießen Sie den Frühling und gönnen Sie dieses Vergnügen auch unseren Wildtieren! Tragen Sie durch besonnenes Verhalten dazu bei, dass wir auch noch in Zukunft Hasen beobachten, Lerchen jubilieren und Kiebitzjunge auf ihren wackligen Beinchen beobachten können. Was wäre ein Frühling ohne sie?

Kiebitzküken
Kiebitzküken

Kontakt und Informationen

Frau Sonja Wolters
Umweltschutz
Fachbereichsleiterin

Rathaus Haus III1. ObergeschossRaumnummer161
Tel+49 5241 / 82-2086
Fax+49 5241 / 82-3392
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