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Tagpfauenauge (Aglais io)

Die Schmetterlinge sind in nahezu ganz Europa, außer im Norden, Teilen der iberischen Halbinsel und in Griechenland verbreitet. Vorkommen gibt es außerdem in Asien bis nach Japan.

Vorkommen und Aussehen
Sie kommen in verschiedenen Lebensräumen, wie zum Beispiel in der Nähe von lichten und sonnendurchfluteten Wäldern, aber auch in Parks und Gärten vor.
Die Falter erreichen eine Flügelspannweite von 50 bis 55 Millimetern. Sie haben eine rostrote Flügelgrundfärbung. Das unverkennbare und auffälligste Merkmal sind die an jeder Vorder- und Hinterflügelspitze gut erkennbaren, schwarz, blau und gelb gefärbten Augenflecken. Die Unterseiten der Flügel sind dunkelgrau und schwarz marmoriert.

Lebensweise und Lebensräume
In der Regel fliegen die Schmetterlinge nur in einer Generation von Juli bis September/Oktober. In sehr warmen Jahren entsteht gelegentlich eine zweite Generation im Hochsommer. Nach der Überwinterung sind die Tiere wieder von März bis Mai anzutreffen.
Die Eiablage (50 bis 200 Eier) erfolgt in größeren Anhäufungen an den oberen Triebspitzen von Brennnesseln. Nach etwa zwei bis drei Wochen schlüpfen die Raupen.
Zum Überwintern suchen die Imagines (die Imagines sind die aus den Jugendstadien hervorgegangenen geschlechtsreifen Insekten) leicht feuchte und geschützte Winterquartiere, wie zum Beispiel Höhlen, Keller oder Fuchsbaue. Auf Dachböden vertrocknen sie häufig wegen Feuchtigkeitsmangels. Bei den überwinternden Imagines kommt es erst nach der Überwinterung zur Paarung. Kurz danach beginnt dann auch die Eiablage.
Tagpfauenaugen sind in allen Offenlandbereichen anzutreffen. Voraussetzung ist, dass die Große Brennnessel als Raupenfutterpflanze ausreichend vorhanden ist.

Bestände und Gefährdungen
Das Tagpfauenauge ist bei uns in allen Landschaftsräumen noch weit verbreitet und gilt landesweit als nicht gefährdet. Tagpfauenaugen können sowohl mit der modernen Landwirtschaft als auch mit den sonstigen Gegebenheiten, die durch Eingriffe des Menschen verursacht werden, gut zurechtkommen. Begünstigt wird dies durch das rasche Wachstum von Brennnesseln auf stickstoffreichen Böden.

Schutzmaßnahmen
Tagpfauenaugen werden noch häufig und teilweise in großer Stückzahl angetroffen. Da die Art in ihrem Bestand ungefährdet ist, sind konkrete Schutzmaßnahmen derzeit nicht erforderlich.

Sonstiges
Das Tagpfauenauge war Schmetterling des Jahres 2009.

Quellen:

Kontakt und Informationen

Frau Sonja Wolters
Umweltschutz
Fachbereichsleiterin

Rathaus Haus III1. ObergeschossRaumnummer161
Tel+49 5241 / 82-2086
Fax+49 5241 / 82-3392
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