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Zitronenfalter (Gonepteryx rhamni)

Außer im Norden von England und Skandinavien sowie auf Kreta kommen Zitronenfalter in ganz Europa vor. In Asien reicht ihr Verbreitungsgebiet über die Türkei und Zentralasien bis in die Mongolei.

Die leicht kenntlichen Falter erreichen eine Flügelspannweite von 50 bis 55 Millimetern. Während bei den Männchen die Vorder- und Hinterflügel intensiv zitronengelb sind, sind sie bei den Weibchen blass grünlich-weiß gefärbt.

Der Zitronenfalter hat mit 9 bis 11 Monaten die höchste Lebenserwartung aller Schmetterlinge und überwintert als Falter.

Lebensweise und Lebensräume
Im April legen die Weibchen ihre Eier einzeln oder paarweise an die sich öffnenden Knospen, an den Zweigspitzen und an der Unterseite der jungen Blätter ihrer Futterpflanzen ab. Die Raupen des Schmetterlings leben vor allem an 2 Baumarten, dem Faulbaum und dem echten Kreuzdorn. Sie verpuppen sich an den Zweigen als Gürtelpuppen. Ende Juni schlüpfen die ersten Falter.

Wenn es im Herbst kalt wird, ziehen sich die Falter an schattige bis halbschattige Plätze an Pflanzen oder am Boden liegend zurück und überwintern dort. Hier verharren sie dann, selbst wenn sie komplett mit Schnee bedeckt sind. Zitronenfalter können den Gefrierpunkt ihrer Körperflüssigkeit mit Hilfe von Glycerin und Einweißstoffen soweit absenken, dass sie Temperaturen bis minus 20 Grad schadlos überstehen. Die überwinterten Falter fliegen noch bis in den Juni hinein, wenn schon die ersten Schmetterlinge der neuen Generation erscheinen.

Während die Imagines in allen offenen und blütenreichen Lebensräumen angetroffen werden können, findet man die Larven an ihren Futterpflanzen in sonnigen Hecken und Waldrändern sowie lichten Gebüschen.

Bestände und Gefährdungen
Der Zitronenfalter gilt (noch) nicht als gefährdet, ist aber insgesamt seltener geworden. In Ostwestfalen kann die Art von der Ebene bis in höhere Lagen in allen Naturräumen beobachtet werden, sie ist auch in Gütersloh noch regelmäßig anzutreffen.

Schutzmaßnahmen
Durch Anpflanzungen von Faulbaum und Kreuzdorn können Gartenbesitzer dazu beitragen, den Zitronenfalter wieder vermehrt zu fördern. Besonders der Faulbaum kommt im Gütersloher Raum verbreitet natürlich vor und gedeiht auf Sandboden problemlos. Man findet ihn auch im Unterwuchs lichter Birkenwälder. Bei der Pflege von Waldrändern und Laubwäldern sollte der Faulbaum geschont und als schnittfestes Gehölz in Hecken eingestreut werden, denn auch seine Blüten und Früchte machen ihn für viele Tierarten interessant.


Quellen:

Kontakt und Informationen

Frau Sonja Wolters
Umweltschutz
Fachbereichsleiterin

Rathaus Haus III1. ObergeschossRaumnummer161
Tel+49 5241 / 82-2086
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