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30. Juli 2018

Kanalerneuerung an der Haller Straße: Straßenbaustelle in Gütersloh soll Ende Oktober fertig gestellt werden

Seit Anfang Juni wird An der Brede und an der Haller Straße in diesem Bereich ein neuer Regenkanal gelegt. Die neuen Kanalrohre aus Stahlbeton, die von der Lutter ausgehend in bis zu 3 Metern Tiefe verlegt werden, sind größer und leistungsfähiger als die vorherigen.

Die Kanalrohre mit einem Durchmesser von 1,20m werden seit Juni entlang der Haller Straße verlegt.
Die Kanalrohre mit einem Durchmesser von 1,20m werden seit Juni entlang der Haller Straße verlegt.

„Hintergrund sind auch gesetzliche Auflagen“, sagt Alfons Buske, Leiter des Fachbereichs Tiefbau der Stadt Gütersloh. Gleichzeitig dient der neue Kanal zur Regenwasserrückhaltung, um nicht mehr als die erlaubten 62 Liter pro Sekunde in die Lutter abzugeben. Außerdem können zukünftig Schwebstoffe im Regenwasser, wie z.B. Reifenabrieb, aus einem Volumenspeicher mit einem Fassungsvermögen von 250 Kubikmetern gesammelt und abgesaugt werden.

Eine Tücke hat die Baustelle allerdings: „Auf Höhe der Fußgängerampel kreuzt eine Gashochdruckleitung,“ erklärt Buske. Da die neuen Abwasserrohe mit einem Durchmesser von 1,20m genau auf Höhe der Leitung verlegt werden, die Verlegung der Gasleitung sehr viel Zeit in Anspruch nehmen und etwa 300.000 Euro mehr kosten würde, haben sich die Bauplaner eine andere Lösung einfallen lassen: „Statt eines großen Rohrs werden zwei kleinere Rohre mit dem gleichen Fassungsvermögen um die Leitung herum geführt“, so Werner Kloß, Abteilungsleiter der Stadtentwässerung.

Die Kanalbauarbeiten werden ab kommendem Montag zunächst für drei Wochen unterbrochen, damit der bisher verlegte Kanal auf seine Dichtigkeit und korrekte Verlegung überprüft werden kann. In dieser Zeit werden die Straßenbauarbeiten ausgeführt. „Die Baumaßnahme „Haller Straße“ ist im Moment die größte Straßenbaustelle in Gütersloh“, sagt Buske. Ende Oktober soll die Baustelle dann wieder gänzlich für den Verkehr freigegeben werden. „Wir liegen gut im Zeitplan“, bestätigt auch Henner Aumann, Planungsleiter der Ingenieursgesellschaft Dr. Knollmann, die im Auftrag der Stadt die Arbeiten vor Ort durchführt.