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26. November 2018

Fit bleiben mit Bewegung

Franz Müntefering gab Tipps/Teilnehmer probierten vieles aus.

Referent Franz Müntefering, hier mit Moderator Hans Feuß, (l.), plädierte für mehr Bewegung in jedem Alter.
Referent Franz Müntefering, hier mit Moderator Hans Feuß, (l.), plädierte für mehr Bewegung in jedem Alter.

"Ich bin der Älteste" sagte Hans Feuß. Doch weit gefehlt! Einige Damen und Herren, die sich am Samstag im Forum der Anne-Frank-Schule eingefunden hatten, waren älter als der Geschäftsführer des Kreissportbundes. Wer nach vorne schaue, bleibe länger jung, stellte der Moderator fest. Für viele Besucherinnen und Besucher des Aktionstages "Bewegt Älter werden" war dies längst zum Lebensmotto geworden. "Sport macht Spaß und gute Laune" stellte Monika Paskarbies fest. Die stellvertretende Bürgermeisterin und ehemalige Leistungssportlerin findet es großartig, dass die Veranstaltung vom Minden-Ravensberger Turngau und der Arbeitsgemeinschaft "Siba - Sport im besten Alter" immer wieder organisiert wird.

In "Siba" engagieren sich der Seniorenbeirat, die städtischen Fachbereiche Familie und Soziales, Kultur und Sport, Stadtsportverband und Kreissportbund. Im Verlauf der ganztätigen Veranstaltung erwartete Margret Eberl, eine der Organisatorinnen, hundertfünfzig bis hundertachtzig aktive Teilnehmer. Eine große Zahl war bereits zum Auftaktvortrag von Franz Müntefering gekommen. "Wir sind eine Bewegungsverhinderungs-Gesellschaft geworden" sagte der Botschafter für das nordrhein-westfälische Bewegungsprogramm. Mit humorigen und persönlichen Worten hielt er sein Plädoyer für Bewegung, gleich welcher Art, aber besonders für Senioren. Im Ranking der Ausfallstunden in Schulen stehe das Fach "Sport" an erster Stelle. Sport und Bewegung seien jedoch keine Kleinigkeiten, die ausfallen könnten. Vom Kindesalter bis ins hohe Seniorenalter sei Bewegung wichtig für Körper und Geist.

Die durchschnittliche Lebenserwartung liege bei achtzig bis einundachtzig Jahren, derzeit seien das fünf Millionen Menschen. Achtzig Prozent davon lebten selbstbestimmt. Im Alter selbstbestimmt leben zu können, hinge in großem Maße von Bewegung ab. In Deutschland würden mehr Menschen in Wohnungen zum Beispiel durch Stürze sterben als im Straßenverkehr. Mit Freunden oder in einer Organisation böten Sport und Bewegung auch gute Möglichkeiten für Kontakte. "Der organisierte Sport ist eine ganz große Stütze der Gesellschaft" machte Müntefering deutlich. Wenn alle Ehrenamtlichen auch nur eine Woche nichts machen würden, versänken wir im Chaos.

Eine kleine Tanzchoreografie für alle Anwesenden mit Ulrike Bohnenkämper sorgte für den "bewegten Auftakt" zu 21 workshops in drei Runden. Das Angebot reichte von Aerobic über Walking Fußball, Qi Gong und Rollator-Tanz, bewegtes Gedächtnistraining und Sturzprävention. Infostände im Foyer und einige Darbietungen wie Stepptanz und ein Sketch sowie der Alltags-Fitness-Test vom Westfälischen Turnerbund rundeten das Angebot ab.