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25. Juni 2018

Exkursion des Integrationskurses der VHS Gütersloh

Die deutsche Sprache zu lernen ist das eine, die Kultur und die Geschichte zu verstehen ist ein weiteres Ziel in den Integrationskursen der Volkshochschule Gütersloh.

Die Stadt Hamburg erleben und viel über Kultur und Politik erfahren: Der Integrationskurs der VHS Gütersloh mit (v.l.) Fenglu Guo, Svetlana Ishkina (Dozentin), Olga Dvinyatina, Ausra Zieniuviene, Zakaria Al Ahmad (vorne), Reem Alashquer, Nariman Rasheed, Kinga Andrea Alexandrescu, Nejirvan Al Omar.
Die Stadt Hamburg erleben und viel über Kultur und Politik erfahren: Der Integrationskurs der VHS Gütersloh mit (v.l.) Fenglu Guo, Svetlana Ishkina (Dozentin), Olga Dvinyatina, Ausra Zieniuviene, Zakaria Al Ahmad (vorne), Reem Alashquer, Nariman Rasheed, Kinga Andrea Alexandrescu, Nejirvan Al Omar.

Das Interesse dafür wird besonders geweckt, wenn man auch mal über den Tellerrand schaut, den Unterrichtsraum verlässt und auf Reisen geht. In einer eintägigen Exkursion erlebten jetzt Teilnehmer verschiedener Nationalitäten - aus Syrien, Russland, Ukraine, Litauen, China, Rumänien und Myanmar – ganz unterschiedliche Facetten der Großstadt Hamburg. „Neben dem hohen Erlebniswert standen die Vermittlung von Geschichte, Kultur und grundlegender Werte unserer Gesellschaft im zentralen Fokus dieser Exkursion“, sagte Dozent Tim Brüning.

Start war ein Spaziergang vom Bahnhof in Richtung Speicherstadt mit seinen Kontorhäusern als UNESCO-Weltkulturerbe. Von dort aus führte der Weg weiter Richtung Hafencity als architektonischen Gegenentwurf. Die Besichtigung der St. Michaeliskirche war für alle Teilnehmer ein Highlight. „Nicht nur, weil es für einige Teilnehmer der erste Besuch einer deutschen Kirche und für alle der erste Besuch einer protestantischen Kirche überhaupt war, sondern auch wegen des beeindruckenden Interieurs sowie der gelungenen Führung durch eine der ehrenamtlich tätigen Kirchendamen. Außerdem hatte die Mehrheit erstmals Berührung mit den berühmten Orgeln“, so Brüning.

Im Anschluss an den etwa 45minütigen Kirchenbesuch schloss sich eine kurze Besichtigung des Hamburger Hafens an, bevor die Gruppe das neue Wahrzeichen der Stadt, die Elbphilharmonie mit einem Besuch der Plaza ansteuerte. Den Ausblick von der Aussichtsterrasse mit 360°C-Panoramablick war für die Teilnehmer besonders bemerkenswert. Eine Führung durch das Rathaus und ein Spaziergang durch die Innenstadt schlossen sich am Nachmittag an. Auch ein kurzer Blick in die Europa-Passage als großem Einkaufszentrum war möglich.

"Ich glaube, wir haben nur fünf Prozent der Attraktionen der Stadt gesehen. Deshalb möchte ich gern mehr Zeit in der Stadt verbringen, spazieren gehen, zu einem Konzert gehen oder mit einem Boot fahren“, sagte Olga Dvinyatina. Die Teilnehmerin Andrea Alexandrescu freute sich, dabei gewesen zu sein: "Die Stadt Hamburg ist etwas ganz Besonderes, das man einmal in seinem Leben gesehen haben muss. Ich bin sehr froh, dass ich die Gelegenheit dazu hatte."