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Archiv

15. November 2018

Stadtwerke Gütersloh setzen den Weihnachtsmarkt ins richtige Licht

Wie bereits in den Vorjahren trägt auch der diesjährige Weihnachtsmarkt wieder das Prädikat „klimaneutral“.

Und nicht nur das: Wie bereits in den Vorjahren trägt auch der diesjährige Weihnachtsmarkt wieder das Prädikat „klimaneutral“. Damit der Weihnachtsmarkt klimaneutral ist, gleichen die Stadtwerke Gütersloh den Schadstoffausstoß aus, indem die Weihnachtsmarktstände und der Lichterhimmel der Weihnachtsmarktbühne mit Öko-Strom beliefert werden. Auch die vielen Lichterketten leuchten umweltfreundlich. „Als lokaler Energieversorger unterstützen wir seit einigen Jahren die nachhaltige und klimafreundliche Gestaltung des Weihnachtsmarkts“, betont Stadtwerke-Geschäftsführer Ralf Libuda. „Unser GT-ÖkoStrom stammt zu 100 Prozent aus regenerativen Energiequellen, was von der TÜV Nord Cert GmbH jährlich überprüft wird.“

Um den Schadstoffausstoß zu berechnen, wurden gemäß des international anerkannten GHG Protokolls etwa der Energieverbrauch (Strom) auf dem Weihnachtsmarkt selbst, aber auch die wahrscheinlich entstehenden Kohlenstoffdioxid-Emissionen (CO₂) durch die An- und Abreise der Besucher kalkuliert. Der für dieses Jahr berechnete Schadstoffausstoß beträgt 97 Tonnen. Zum Vergleich: Ein Passagierflugzeug stößt, wenn es fünf Mal um die Welt fliegt, etwa 78 Tonnen CO₂ aus.

Unterstützung des Klimaschutzprojektes „Brunneninstandsetzung in Malawi“

Zusätzlich unterstützen die Stadtwerke mit dem Kauf von Emissionszertifikaten das Klimaschutzprojekt „Brunneninstandsetzung in Malawi“. Das überwiegend ländlich geprägte Malawi gehört zu den am wenigsten entwickelten Ländern auf der Erde und vielerorts mangelt es an der grundlegendsten Infrastruktur. In den Projektdistrikten Dowa und Kasungu hat rund die Hälfte der Bevölkerung keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser. Damit ist die Region eine der am schlechtesten versorgten im ganzen Land. Rund ein Drittel der vorhandenen Brunnenanlagen sind wegen technischer Probleme nicht nutzbar. Im Zusammenhang mit den allgemein schlechten sanitären und hygienischen Bedingungen sorgt der Wassermangel vor Ort für teils prekäre Lebensbedingungen.

Durch die Instandsetzung beschädigter Brunnenanlagen können die Lebensbedingungen der Menschen nachhaltig verbessert werden. Durch den Zugang zu sauberem Wasser entfällt die Notwendigkeit, verschmutztes Wasser durch Abkochen genießbar zu machen. So wird eine große Menge Feuerholz gespart und weniger klimaschädliches CO₂ freigesetzt. Neben der Reparatur der Brunnen ermöglicht das Projekt durch die Etablierung entsprechender Finanzierungsmechanismen auch die langfristige Wartung durch die Dorfbewohner und damit das langfristige Funktionieren der Anlagen.

Atmosphäre und Service rund um den Weihnachtsmarkt

Lichter und Lichtinstallationen sorgen übrigens nicht nur auf dem Weihnachtsmarkt für eine schöne, winterlich-weihnachtliche Atmosphäre. Zwischen Karstadt und dem Schuhhaus Potthoff setzen acht Lichterbäume die Berliner Straße in den Abendstunden bis ins neue Jahr glitzernd in Szene. Sie wurden von den Stadtwerken Gütersloh in Kooperation mit der Werbegemeinschaft Gütersloh umweltfreundlich mit modernster, energiesparender LED-Technik ausgestattet. Zusammen mit dem „Lichterhimmel“ der ISG Mittlere Berliner Straße glitzert die Fußgängerzone auf über 300 Metern. So wird der Bummel durch die weihnachtlich geschmückte und beleuchtete Stadt zu einem besonderen Erlebnis.

Als weiterer Service der Stadtwerke Gütersloh steht an allen Adventssamstagen in der Zeit von 14 bis 19 Uhr der Paketbus vor der City-Wache am Berliner Platz. In dieser Zeit können die Besucher des Weihnachtsmarktes ihre Einkäufe hier „parken“ und unbeschwert weiterbummeln, um den Weihnachtsmarkt zu genießen. Der Paketbus ist zudem die Kulisse für eine kostenfreie Fotoaktion mit dem Nikolaus. „Alle, die sich mit dem Nikolaus fotografieren lassen möchten, laden wir am Samstag, dem 8. Dezember, von 14 bis 16 Uhr herzlich zu unserer Fotoaktion ein“, freut sich Stadtwerke-Veranstaltungsmanagerin Susan Gothe.