07. September 2018
Kulturausschuss des Städtetages NRW zum ersten Mal zu Gast in Gütersloh
Der Städtetag Nordrhein-Westfalen ist die Stimme der Städte in NRW – auch die Stadt Gütersloh ist seit rund einem Jahr Mitglied. Am Mittwoch tagte der Kulturausschuss des Städtetags im Theater in Gütersloh.
Es war das erste Mal, dass ein Gremium des Städtetags in Gütersloh zu Gast war.
„Der Kulturausschuss des Städtetags ist quasi das Scharnier zwischen der Landeskulturpolitik in Düsseldorf und der Umsetzung in den Städten“ erklärt Andreas Kimpel Kulturdezernent, Mitglied der Stadt Gütersloh in diesem Fachausschuss. Der Kulturausschuss trifft sich zweimal im Jahr an wechselnden Orten. Dass man jetzt im Theater in Gütersloh tagte, ist kein Zufall. So ist Gütersloh als relativ neues Mitglied ein logischer Treffpunkt, aber auch die Wahl des Theaters als Versammlungsort hat einen Hintergrund. „Wir haben im Ausschuss auch über die mögliche Förderung von bespielten Theatern, wie diesem hier in Gütersloh gesprochen – da ist unser Sitzungsort schon der erste Einstieg in die Debatte und die Mitglieder zeigten sich auch durchaus beeindruckt von ‚unserem‘ Theater“, sagte Kimpel.
Bevor es an die Tagesordnung ging, begrüßte Bürgermeister Henning Schulz die 29 Mitglieder des Gremiums, von denen auch einige im Anschluss an einer Theaterführung teilnahmen. Auf der Tagesordnung standen neben der Theaterförderung zudem die neue Bildungspartnerschaft NRW zu Bühne und Schule und die Inklusion von Künstlerinnen und Künstlern mit Behinderung. Zum Abschluss brachte Kimpel die Sprache auf das Positionspapier ‚Eintreten für eine öffentliche Gesellschaft – Mit Kultur und Kulturpolitik Demokratie stärken‘ des Deutschen Städtetags: „Es geht darum, wie wir das als Städte konkret umsetzen. Ich werde das auch im Kulturausschuss der Stadt Gütersloh ansprechen“, sagte Kimpel.