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Archiv

20. April 2018

Schlaflos in Gütersloh: Die City als Kunstzone mit 34 Stationen erleben

Auftanken im Parcours der Kunst, Flanieren in einer Citymeile voller Bilder, Klänge, Skulpturen und multimedialer Erlebnisse: Mit 34 Kunst-Stationen in der Gütersloher Innenstadt lädt die Langenachtderkunst am Samstag, 12. Mai, in der Zeit von 19 bis 24 Uhr wieder zu spannenden Entdeckungen ein. Der Eintritt ist frei.

Akteure und Förderer laden am Samstag, 12. Mai, ab 19 Uhr an 34 Stationen zur Langenachtderkunst in Gütersloh ein. Der Eintritt ist frei.
Akteure und Förderer laden am Samstag, 12. Mai, ab 19 Uhr an 34 Stationen zur Langenachtderkunst in Gütersloh ein. Der Eintritt ist frei.

Wer zur kulturellen Spätschicht ausschwärmt, ist in Galerien, Museen, Kulturinstitutionen und auf öffentlichen Plätzen in der City dazu eingeladen, die Bildende Kunst mit Malerei, Zeichnungen, Grafiken, Bildhauerei und Fotografie von regionalen und internationalen Künstlern kennenzulernen. An jeder Station wartet eine besondere Präsentation auf die Besucher.

Unter dem Titel „Fixing Silence“ mit Bildern von Alexandra Sonntag sind in der Galerie Siedenhans & Simon Verschränkungen von Landschaft, Figur und Tier zu entdecken. In der Kirchstraße 21 erobert Susanne Kinski die Trauräume mit ihren Herzensangelegenheiten, surreale Bilder, die von Redewendungen und Sprichwörtern rund ums Herz inspiriert sind. Der Kunstverein des Kreises Gütersloh e.V. zeigt im Veerhoffhaus "Lines of work“. In der Zusammenarbeit zwischen dem amerikanischen Künstler George Beasly und der deutschen Bildhauerin Susanne Roewer geht es um die gemeinsame Schnittmenge der bearbeiteten Materie. Die Ausstellungen „Artist in the world“ und „Künstlerporträts“ bieten einen ganz privaten Einblick in das Arbeiten und die Ateliers verschiedener Künstler.

An vielen Stationen gibt es zur Bildenden Kunst, zur Illumination und zum Theater auch Live-Musik. Bei Art Colori ist das zum Beispiel die „Milestones Jazzband“, in der Bürgerstiftung das „Session Sax Duo“ und in der Skylobby des Theater Gütersloh gibt es um 23 Uhr ein Isländisches Mitternachtskonzert mit dem Singer-Songwriter Svavar Knútur.

Wer möchte, kann sich auch ins Klang- oder mediale Abenteuer stürzen. Zu einer Reise in ungeahnte Höhen und Tiefen lädt die Kulturgemeinschaft Dreiecksplatz ein. „TRANSPOHRTER“-Boxen beamen die Klangreisenden von der Tiefsee bis ins Weltall. Neue, spannende Klangwelten entdecken, so heißt das Motto bei dieser Installation.

Mit einer multimedialen Oper in vier Akten - mit Robotern und mitgehörten Handygesprächen kann man in der Weberei die Idee des Berliner Künstlers Karl-Heinz Jeron kennenlernen. Jahrelang hat er Handygespräche von Sitznachbarn in den öffentlichen Verkehrsmitteln mitgeschrieben, um diese zu digitalisieren und für eine Aufführung zwei singenden Robotern auf den Leib zu schneiden.

Ganz schön heiß wird es bei einem performativen Eisenguss. Unter dem Titel „Complete the circle – ein performativer Eisenguss“ lädt der Verein zur Förderung plastischer Kunst in Stadt und Kreis Gütersloh auf die Grünfläche an der Dalkestraße ein.

Zum Auftakt der Langenachtderkunst um 18.30 Uhr auf dem Berliner Platz zeigen die Tanzschritte der Tanzschülerinnen und -schüler der Tanzschule Stüwe-Weissenberg einen Ausflug in die Vergangenheit. Erzählt wird die Geschichte des Gesellschaftstanzes in Deutschland von den 1950ern bis zu der heutigen Zeit.

Bereits zum 19. Mal lädt der Fachbereich Kultur und Sport mit seinem Partner Bürgerstiftung Gütersloh sowie Künstlern vor Ort und Institutionen zu diesem Event ein, das sich immer wieder neu erfindet und Besucher begeistert.

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