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Archiv

28. Juni 2018

Weiteres Geschäft mit mobiler Rampe ausgestattet

Mit dem Friseursalon Fahlke verfügt ein weiteres Gütersloher Geschäft über eine mobile Rampe und schafft damit am Eingang an der Moltkestraße Barrierefreiheit.

Nicole Fahlke-Horstmann (links), Mareike Scholz von der gtm (Mitte) und Sandra Fahlke-Klessmann freuen sich über die neue mobile Rampe für den Friseursalon Fahlke.
Nicole Fahlke-Horstmann (links), Mareike Scholz von der gtm (Mitte) und Sandra Fahlke-Klessmann freuen sich über die neue mobile Rampe für den Friseursalon Fahlke.

Die Inhaberinnen des Friseursalons Nicole Fahlke-Horstmann und Sandra Fahlke-Klessmann waren durch Zeitungsberichte auf die Mobilen Rampen aufmerksam geworden und sind begeistert von dem Projekt. Damit könne jedes Geschäft ohne Umbaumaßnahmen und ohne Kosten dazu beitragen, Gütersloh ein Stück barrierefreier zu machen.

„Mobile Rampen für Gütersloh“ wird gemeinsam vom Behindertenbeirat der Stadt Gütersloh und der Gütersloh Marketing GmbH (gtm) betreut und wurde ermöglicht durch den gebürtigen Gütersloher Hans Diestelkamp und seine Dr. Salk-Gedächtnis-Stiftung für Behinderte. Die Stiftung stellt für die Umsetzung des Projektes eine größere Geldsumme zur Verfügung, die in die Anschaffung von mobilen Rampen fließt. Diese werden durch Funkklingeln und einen Hinweisaufkleber zu einem Kombipaket ergänzt.

Innenstadtnahe Geschäfte sind ausdrücklich dazu aufgerufen, sich an diesem Projekt zu beteiligen und ihren Teil dazu beizutragen, die Innenstadt ein Stück barrierefreier zu machen. Das Prozedere ist unkompliziert: Interessierte Geschäfte/Inhaber melden sich bei der gtm. Diese prüft in Zusammenarbeit mit dem Behindertenbeirat der Stadt Gütersloh die Möglichkeiten vor Ort und bestellt individuell passende Rampen. Kosten entstehen für die teilnehmenden Geschäfte nicht. Die mobilen Rampen sind klappbar und bestehen aus robust verarbeitetem Aluminium mit einer rutschhemmenden Oberfläche. Sie eignen sich sowohl für Elektrorollstühle, als auch für Menschen mit Kinderwagen und Personen mit Rollator. Durch klingeln wird signalisiert, dass die Rampe benötigt wird. Das Ladenpersonal wird dann die mobile Rampe auslegen und – wenn nötig – Hilfestellung leisten. Nach der Nutzung der Rampe wird diese wieder entfernt, damit keine Stolpergefahr im öffentlichen Raum besteht.