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Archiv

26. April 2018

Mansergh Quartier vorgestellt: Gute Erfahrungen auf der Polis Convention in Düsseldorf

Man kennt sich, man begegnet sich, führt Gespräche und hat die Gelegenheit über den Tellerrand zu schauen. Die Stadt Gütersloh hat sich jetzt erstmals auf der Polis Convention, der Düsseldorfer Messe für Stadt- und Immobilienentwicklung, präsentiert.

Stellten auf der Polis Convention in Düsseldorf die Potentiale des Mansergh Quartiers vor. (v.r.): Dr: Michael Zirbel, Leiter des Fachbereichs Stadtplanung, Stadtbaurätin Nina Herrling und Wirtschaftsförderer Rainer Venhaus.

Bereits nach dem ersten Messetag, am Mittwoch, 25. April, können Stadtbaurätin Nina Herrling, Dr. Michael Zirbel, Leiter des Fachbereichs Stadtplanung, und Wirtschaftsförderer Rainer Venhaus ein erstes positives Resümee ziehen: „Die Präsenz lohnt sich. Die Projektentwickler sind neugierig auf das Gütersloher Projekt Mansergh Quartier“. „Allein die Stichworte „innenstadtnah“ und „Quartiersentwicklung“ würden ausreichen, um schnell ins Gespräch zu kommen“, sagte Zirbel. Das würde sich auch am zweiten Messetag am Donnerstag, 26. April, fortsetzen, so der Stadtplaner.

Unter dem Motto „Gravity – Stadt in Balance“ beteiligen sich rund 300 Aussteller und Standpartner aus den Kommunen und Regionen und der Immobilienwirtschaft sowie 3000 Besucher an der Polis Convention, die in diesem Jahr zum vierten Mal stattfindet. Damit hat diese Messe bei Standbetreibern und Besuchern bereits einen festen Platz im Jahreskalender gefunden. Auch die Brownfield24 GmbH, Marktplatz für Brachflächen, Industrieruinen und Umnutzung aus Gütersloh, ist vertreten.

Die Stadtplanung der Stadt Gütersloh stellt auf dem OWL-Gemeinschaftsstand die Entwicklung des Mansergh Quartiers in den Mittelpunkt. Das rund 37 Hektar große Gelände stellt aufgrund seiner integrierten Lage zwischen Innenstadt und Autobahn sowie seiner Größe ein großes Entwicklungspotenzial dar. Das Kasernengelände wurde in den 1930er Jahren als Nachrichtenkaserne für die Deutsche Luftwaffe erbaut. Seit dem zweiten Weltkrieg wird es durch die Royal Artillery der britischen Streitkräfte genutzt. Die Briten werden den Standort im Zuge ihres Truppenabzugs aus Deutschland aufgeben und zum vierten Quartal 2019 verlassen. Nach dem Abzug der Briten soll das Mansergh Quartier städtebaulich entwickelt werden. Das Ziel ist die Entwicklung eines gemischten, urbanen, modernen, klimafreundlichen und zukunftsfähigen Quartiers.