31. Oktober 2018
Bürgermeister und Christenrat laden zum Progromnacht-Gedenken
Am Freitag, 9. November, jährt sich zum 80. Mal die Progromnacht von 1938.

Damals brannten in Deutschland 1400 Synagogen, Gebetsräume, und weitere jüdische Versammlungsstätten. Mehrere tausend Geschäfte, Wohnungen und jüdische Friedhöfe wurden zerstört oder geschändet. In den folgenden Tagen wurden 30.000 Juden in Konzentrationslager verschleppt. Ein Staatsterror, der zur Shoa und zur Ermordung von sechs Millionen Juden führte.
Am Freitag, 9. November, 16 Uhr laden der Christenrat und die Stadt Gütersloh ein, gemeinsam der furchtbaren Ereignisse in der Progromnacht vom 9. November 1938 zu gedenken, die auch in Gütersloh vielen jüdischen Mitbürgern auf grausamste Art und Weise das Leben kostete. Ort der Erinnerung ist der Synagogengedenkstein am Evangelisch Stiftischen Gymnasium Feldstraße/Daltropstraße. Die Ansprache hält Bürgermeister Henning Schulz. An der Programmgestaltung sind neben dem Christenrat und der Stadt auch Schülerinnen und Schüler des Evangelisch Stiftischen Gymnasiums und der Gymnasialposaunenchor beteiligt. Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Veranstaltung werden gebeten, eine Kerze mitzubringen und diese während der Gedenkfeier am Gedenkstein abzustellen.