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08. Mai 2018

Wichtiger denn je: Besuch der Deutschlehrerinnen ist wichtiger Bestandteil der deutsch-russischen Städtepartnerschaft

Sie ist wichtiger denn je, die Städtepartnerschaft zwischen Gütersloh und der russischen Stadt Rshew. Diese Botschaft übermittelte Bürgermeister Henning Schulz nicht nur der Gruppe von Deutschlehrerinnen, die jetzt in Gütersloh zu Gast waren, sondern allen, die sich seit Jahren für den Austausch zwischen beiden Städten einsetzen.

Gastgeber, Gäste, Förderer und „Ehemalige“: Der Besuch der Deutschlehrerinnen aus Rshew ist auch ein wenig „Familientreffen“.

Deshalb dankte er beim Empfang im Haus Kirchstraße 21 besonders Rolf Furtwängler, dem langjährigen Gestalter und „Motor“ des Austauschs und Karl-Josef Schafmeister als Sprecher des Kuratoriums Rshew – stellvertretend für viele Menschen in Gütersloh und Umgebung, die seit Jahren den deutsch-russischen Austausch als Gastgeber und Förderer mittragen. „Wir werden uns auch weiter mit aller Kraft für diese Freundschaft einsetzen, sagte Schulz“

Auch der Besuch der Deutschlehrerinnen hat bereits eine langjährige Tradition. Sie absolvieren in Gütersloh ein Lernprogramm, das unter anderem vom Gütersloher Rotary Club unterstützt wird. Verstärkt wurden die Germanistinnen diesmal zudem von Vera Dolgaja, der Leiterin der Kunstschule Nr.12 in Rshew. Sie hatte Bilder von Rshewer Schülern und Schülerinnen im Gepäck, die sie an Musikschul-Vorstand Jochen Dreier übergab. In der Kreismusikschule werden sie demnächst zu sehen sein.

Henning Schulz, der aus Anlass der 800-Jahr-Feier selbst vor zwei Jahren Rshew besuchte, erinnerte die Gäste daran, dass die Städtepartnerschaft 2019 zehn Jahre lang besteht, dass die ersten Kontakte aber bereits vor über 25 Jahren geknüpft wurden. Daraus sei eine Freundschaft erwachsen, die Bestand habe, sagte Schulz und sprach damit auch die gemeinsamen Jugendcamps deutscher und russischer Jugendlicher in Rshew an. Maßgeblich organisiert hatte sie Ende der Neunziger Jahre Rolf Furtwängler, inzwischen hat die Aufgabe der Volksbund Deutscher Kriegsgräberfürsorge übernommen. „In einer Zeit, in der die „große Politik mehr von Feindbildern als von Freundschaft spricht, sind gerade die menschlichen Kontakte, wie wir sie mit unserer Partnerstadt pflegen, von großer Wichtigkeit,“ betonte Rolf Furtwängler und wies darauf hin, dass sich gerade auch die Deutschlehrerinnen in Rshew für die gemeinsame Friedensarbeit engagierten.

Dass der Besuch der Pädgagoginnen, der seitens der Rathauses von Karin Delbrügge organisiert wird, auch weiterhin so engagiert und erfolgreich durchgeführt wird, darf man erwarten. Rolf Furtwängler, der sich nach über 20 Jahren im kommenden Jahr aus der Organisation zurückziehen will, stellte beim Empfang seine Nachfolgerin vor: Annette Schockenhoff übernimmt diese Aufgabe. Sie muss sich vermutlich nicht darum sorgen, Gastgeber zu finden. Zum Empfang waren neben den „aktuellen“ auch einige ehemalige Gastgeber gekommen – voller Erinnerungen und Geschichten über deutsch-russische Begegnungen.