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Archiv

31. Januar 2019

Auf den richtigen Luftwechsel kommt es an

Am Donnerstag, 7. Februar, von 14 bis 20 Uhr können sich Hauseigentümer und Mieter ganz besonders zu Fragen der richtigen Lüftung von Häusern und Wohnungen informieren.

Bei Anruf gibt es Beratung zu Lüftungsanlagen und Fördermöglichkeiten von Bernd Ellger (rechst) und Bernd Schüre.
Bei Anruf gibt es Beratung zu Lüftungsanlagen und Fördermöglichkeiten von Bernd Ellger (rechst) und Bernd Schüre.

Dabei geht es um einfaches Lüften über die Fenster wie auch um die kontrollierte Wohnraumlüftung mit Wärmerückgewinnung. Im Fachbereich Umweltschutz in der Friedrich-Ebert-Straße 54 steht Energieberater Bernd Ellger für kostenlose, halbstündige Beratungsgespräche zur Verfügung. Aus organisatorischen Gründen ist eine telefonische Voranmeldung unter der Rufnummer 01 63 – 8 18 42 70 erforderlich.

Viele Häuser – es sei denn, sie entsprechen den neuesten Anforderungen – werden mehr oder weniger über die Fenster gelüftet. Der notwendige Luftwechsel, auch der zum Abführen von Luftfeuchtigkeit, erfolgt dann teilweise auch über die geschlossenen Fenster und Türen sowie über andere undichte Stellen. Feuchtigkeit, die beispielsweise aus einem Vier-Personen-Haushalt weggelüftet werden muss, ist gar nicht so knapp, das kann nämlich tagtäglich bis zu 12 Liter ausmachen. So entsteht Feuchtigkeit beim Kochen oder auch im Badezimmer beim Baden oder Duschen. Wenn das dann nicht alles aus dem Haus entfernt wird, können Feuchtigkeitsschäden oder Schimmelbildung die Folge sein.

Wie sich Lüftungsanlagen fachgerecht in Neubauten einplanen oder auch im Altbau realisieren lassen, darüber informiert Bernd Ellger in seinen Beratungsgesprächen. Aspekte wie dezentrale oder zentrale Lösungen, Hinweise zu Kosten sowie hygienische und technische Fragestellungen können ebenfalls Beratungsinhalte sein. Auch wird erklärt, wie eine vernünftige Bestandsaufnahme und eine gute Planung auszusehen haben.

Hauseigentümer können sich natürlich auch über Fördermöglichkeiten informieren, die für Sanierungsmaßnahmen in Frage kommen. Dazu gehören Programme der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) oder das städtische Altbauförderprogramm, mit dem nun auch Einzelmaßnahmen gefördert werden können, wenn die Voraussetzungen stimmen. Informationen zur städtischen Förderung – für 2019 stehen 50.000 € zur Verfügung – sind unter www.klimaschutz.guetersloh.de im städtischen Umweltportal zu finden. Weitere Informationen gibt es bei Bernd Schüre beim städtischen Fachbereich Umweltschutz unter der Telefonnummer 0 52 41 82 20 89.