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22. Februar 2019

In diesem Jahr sind die Kröten früher unterwegs

Straßensperren in Gütersloh zum Amphibienschutz.

Goldene Augen und warzige Haut: ein paarungsbereites Erdkröten-Weibchen auf dem Weg zu seinem Laichgewässer.
Goldene Augen und warzige Haut: ein paarungsbereites Erdkröten-Weibchen auf dem Weg zu seinem Laichgewässer.

Zum Schutz der wandernden Amphibien werden auch in diesem Frühjahr folgende Straßen in Gütersloh für Durchfahrten ganz oder zeitweilig gesperrt: Siekstraße zwischen Sürenheider und Paderborner Straße in Höhe des Hofes Ruthmann (nachts), Plümersweg zwischen und Neuenkirchener und Amelingstraße (nachts), Piepenbrocks Weg zwischen Blankenhagener und Holler Straße (Vollsperrung) und Am Röhrbach westlich der Einmündung Erikenstraße (Durchfahrt zwischen Friedrichsdorf bzw. Ummeln und Avenwedde Bahnhof nachts gesperrt).

„Besonders stark wandern die Frösche, Kröten und Molche in warmen und feuchten Nächten. Solche Wetterbedingungen sind nach gegenwärtigen Prognosen bereits in den nächsten Nächten zu erwarten, also in diesem Jahr ungewöhnlich früh“, so Dr. Jürgen Albrecht, Leiter des Fachbereichs Umweltschutz. Die Sperrungen sind ausgeschildert und erfolgen während der Dunkelheit in der Regel zwischen 19 Uhr abends und circa 8 Uhr morgens. Je nach Witterungsverlauf kann die Sperrung von März bis in den April hinein andauern. Besonders intensiv wandern die Frösche, Kröten und Molche in warmen und feuchten Nächten. Alle Autofahrer werden um Verständnis und große Rücksichtnahme gebeten. Dies gilt insbesondere auch für alle weiteren durch Amphibienschutzzäune gesäumten Straßen, an denen ehrenamtliche Naturfreunde nachts Amphibien absammeln und sich dabei einem erhöhten Unfallrisiko aussetzen (Postdamm, Immelstraße, Brockhagener Straße).

Auskunft zum Amphibienschutz in Gütersloh gibt Dr. Regina Rottmann (Telefon 0157-30951129), die sich auch über weitere Helfer bei der Betreuung von Amphibienschutzzäunen freut. Übrigens sind die wanderfreudigen Kröten ungiftig, ihre Hautsekrete reizen allerdings Schleimhäute – daher sollten die Helfer Handschuhe tragen.

Aufmerksame Bürgerinnen und Bürger, die Beschädigungen oder Manipulationsversuche an den Sperren beobachten, werden gebeten, diese unverzüglich der Polizei zu melden.