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Archiv

02. September 2019

Intensive Gespräche rund ums Stadtrad

Dialog-Angebot des Bürgermeisters wird rege genutzt.

Reger Austausch über E-Scooter und den Digitalen Aufbruch Gütersloh: (v. l.) Bürgermeister Henning Schulz, Niklas Petersen aus Avenwedde und Carsten Schlepphorst (Mitglied des Verwaltungsvorstands) am Stadtrad-Stand auf dem Wochenmarkt am Berliner Platz.
Reger Austausch über E-Scooter und den Digitalen Aufbruch Gütersloh: (v. l.) Bürgermeister Henning Schulz, Niklas Petersen aus Avenwedde und Carsten Schlepphorst (Mitglied des Verwaltungsvorstands) am Stadtrad-Stand auf dem Wochenmarkt am Berliner Platz.
Rege haben die Gütersloher kürzlich Gebrauch gemacht von der Möglichkeit, mit Henning Schulz an dessen mobilem Info-Stand „Stadtrad“ ins Gespräch zu kommen. Zusammen mit Carsten Schlepphorst, Mitglied des Verwaltungsvorstands, stand der Bürgermeister auf dem Berliner Platz für den Austausch über ganz unterschiedliche Themen zur Verfügung. Das Angebot zum Dialog wurde so gut angenommen, dass Henning Schulz mehr als drei Stunden lang nahezu ohne Pause im Gespräch war. Viele Passanten interessierten sich für den Digitalen Aufbruch, stellten Fragen und nahmen Faltblätter mit, die über die nächsten Denklabore, das „Digitale Forum“ am 8. November und den Aufruf an junge Gütersloher unter 30, sich als „Morgenmacher“ zu beteiligen, informieren. „Der Wandel unserer Stadt geht voran, und vor allem die, die heute jung sind, haben jetzt die Chance mitzugestalten“, gab der Bürgermeister den jüngeren Passanten mit auf den Weg.

Unter diesen gab es einige, die das Stadtoberhaupt auf das Thema E-Scooter ansprachen. Zwar gibt es noch keinen konkreten Termin, ab wann diese elektrischen Tretroller in Gütersloh zu mieten sein könnten, denn eine Abstimmung zwischen der Stadt und dem Dienstleister, der im Rahmen des Marktstarts in Bielefeld angekündigt hatte, auch in Gütersloh aktiv werden zu wollen, steht noch aus. Henning Schulz sprach sich aber dafür aus, dass es einen Versuch wert sei zu schauen, ob dieser Form der Mobilität in Gütersloh ein weiterer erfolgreicher Baustein im Mobilitätsmix werden könne. Man sollte auf jeden Fall die Erfahrungen größerer Städte berücksichtigen und die technischen Möglichkeiten nutzen, in bestimmten Zonen die Geschwindigkeit der E-Scooter zu drosseln oder den Motor ganz auszuschalten, so Schulz.

Weitere Anliegen, die die Passanten an den Bürgermeister herantrugen, drehten sich zum Beispiel um die Busverbindungen zwischen Rietberg und Gütersloh, die sogenannten Kreislinien, bei denen im Zuge der Neuausschreibung Fahrten entfallen sind. Auch der Wunsch nach einem stringenten Vorgehen des Ordnungsamts gegen Autobesitzer, die in Wohnstraßen Rettungswege zuparken, wurde geäußert. Henning Schulz freute sich darüber, dass so viele Menschen das Gespräch suchten: „In den Dialog zu kommen – das ist Sinn und Zweck des Stadtrads.“