02. September 2019
Intensive Gespräche rund ums Stadtrad
Dialog-Angebot des Bürgermeisters wird rege genutzt.
Unter diesen gab es einige, die das Stadtoberhaupt auf das Thema E-Scooter ansprachen. Zwar gibt es noch keinen konkreten Termin, ab wann diese elektrischen Tretroller in Gütersloh zu mieten sein könnten, denn eine Abstimmung zwischen der Stadt und dem Dienstleister, der im Rahmen des Marktstarts in Bielefeld angekündigt hatte, auch in Gütersloh aktiv werden zu wollen, steht noch aus. Henning Schulz sprach sich aber dafür aus, dass es einen Versuch wert sei zu schauen, ob dieser Form der Mobilität in Gütersloh ein weiterer erfolgreicher Baustein im Mobilitätsmix werden könne. Man sollte auf jeden Fall die Erfahrungen größerer Städte berücksichtigen und die technischen Möglichkeiten nutzen, in bestimmten Zonen die Geschwindigkeit der E-Scooter zu drosseln oder den Motor ganz auszuschalten, so Schulz.
Weitere Anliegen, die die Passanten an den Bürgermeister herantrugen, drehten sich zum Beispiel um die Busverbindungen zwischen Rietberg und Gütersloh, die sogenannten Kreislinien, bei denen im Zuge der Neuausschreibung Fahrten entfallen sind. Auch der Wunsch nach einem stringenten Vorgehen des Ordnungsamts gegen Autobesitzer, die in Wohnstraßen Rettungswege zuparken, wurde geäußert. Henning Schulz freute sich darüber, dass so viele Menschen das Gespräch suchten: „In den Dialog zu kommen – das ist Sinn und Zweck des Stadtrads.“