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Archiv

19. September 2019

„Alles klar, Chef!“ – Knigge für künftige Auszubildende

Schulung zu Umgangsformen im Berufsleben an der Elly-Heuss-Knapp-Schule / Förderung durch Osthushenrich-Stiftung.

Gemeinsam mit  Laura Müller (Mitte v.l.), Elena Nimmeg (beide AWO), Dr. Burghard Lehmann (Geschäftsführer Osthushenrich-Stiftung) und Johannes Reckendrees (Schulleiter Elly-Heuss-Knapp-Schule) trainierten Schülerinnen und Schüler der Klasse 9c der Elly-Heuss-Knapp-Schule Benimmregeln für den beruflichen Alltag.
Gemeinsam mit Laura Müller (Mitte v.l.), Elena Nimmeg (beide AWO), Dr. Burghard Lehmann (Geschäftsführer Osthushenrich-Stiftung) und Johannes Reckendrees (Schulleiter Elly-Heuss-Knapp-Schule) trainierten Schülerinnen und Schüler der Klasse 9c der Elly-Heuss-Knapp-Schule Benimmregeln für den beruflichen Alltag.

„Wer reicht wem zur Begrüßung zuerst die Hand?“, „Wie stelle ich mich vor?“ oder „Wie melde ich mich am Telefon?“ – Fragen zu Umgangsformen, mit denen sich viele Jugendliche im Bewerbungsprozess beschäftigen. Antworten zum Verhalten gegenüber künftigen Arbeitgebern erhielten 90 Schülerinnen und Schüler der Elly-Heuss-Knapp-Schule jetzt durch die Schulung „Knigge für zukünftige Auszubildende“. Gefördert wird das Angebot für die neunte Jahrgangsstufe durch die Osthushenrich-Stiftung und den Förderverein der Realschule.

„Das erste Telefonat bei der Kontaktaufnahme für einen Praktikumsplatz oder eine Ausbildungsstelle ist oft eine hohe Hürde für unsere Schülerinnen und Schüler der achten und neunten Jahrgangsstufe“, erklärt Johannes Reckendrees, Schulleiter der Elly-Heuss-Knapp-Schule. „Gutes Benehmen im Umgang mit Ausbildern und Vorgesetzten in einem beruflichen Zusammenhang sollte aber kein Zufall sein.“ Mit dem sechsstündigen „Knigge-Kurs“ sollen den Jugendlichen Einblicke und Unterstützung für die „Benimm-Regeln“ der Arbeitswelt geboten werden. Elena Nimmeg und Laura Müller vom Kreisverband Gütersloh der Arbeiterwohlfahrt (AWO) brachten den Teilnehmerinnen und Teilnehmern die Theorie näher. Sie übten mit praktischen Rollenspielen allgemeine Situationen aus Bewerbungsprozessen.

Die Schulung ist fester Bestandteil im Berufsorientierungskonzept der Realschule. Neben einem Eigenanteil der Schülerinnen und Schüler wird das Angebot finanziell durch die Osthushenrich-Stiftung und den Förderverein der Schule unterstützt. Dr. Burghard Lehmann, Geschäftsführer der Osthushenrich-Stiftung, besuchte die Klasse 9c während ihrer Schulung und betonte: „Projekte aus dem Bereich Übergang von Schule und Beruf sind ein Schwerpunkt unserer Stiftungsarbeit, daher unterstützen wir solche Projekte sehr gern.“

Am Ende des Tages waren sich die Teilnehmer einig: „Gutes Benehmen“ ist, wie andere Kompetenzen auch, trainierbar. Für ihre künftigen Bewerbungen haben die Schülerinnen und Schüler einiges mitnehmen können. „Ich habe gelernt, wie ‚Ähs‘ und ‚Mhms‘ am Telefon auf den Zuhörer wirken, und werde in Zukunft lieber eine Pause machen“, erklärt Shelan, Schülerin der Klasse 9c. Mitschülerin Jordan ergänzt begeistert: „Ich fand es cool, die Rolle eines Vorgesetzten in einem Bewerbungsgespräch spielen zu dürfen.“