09. Mai 2019
Lesen gegen das Vergessen
Initiative des Gütersloher Kulturausschusses und des Fachbereichs Kultur.

Lesen gegen das Vergessen
Die Erinnerungskultur stärken und gegen das Vergessen ein Zeichen setzen: Das ist das Ziel der Veranstaltung „Lesen gegen das Vergessen“ am Samstag, 11. Mai um 11 Uhr in der Martin-Luther-Kirche. Rats- und Kulturausschussmitglieder verschiedener Fraktionen der Stadt Gütersloh lesen zum Gedenktag an die Bücherverbrennung von 1933 aus ausgewählten Texten von Berthold Brecht, Erich Kästner und Erika Mann. Die Initiative, die auf einen einstimmigen Beschluss des Kulturausschusses zurück geht, soll nicht einmalig bleiben. Geplant ist seitens des städtischen Fachbereichs Kultur, den Termin auch in den kommenden Jahren zum Anlass für eine Erinnerung an diesen Akt der Verfemung bekannter Autoren zu nehmen, mit dem die Nationalsozialisten wenige Monate nach der Machtübernahme endgültig in einer gelenkten und inszenierten Aktion die systematische Verfolgung jüdischer, marxistischer, pazifistischer und anderer oppositioneller oder politisch unliebsamer SchriftstellerInnen einleiteten. Der Eintritt zu der rund einstündigen Veranstaltung ist frei, musikalisch ergänzt wird sie mit Bezug zur Zeit von Ramona Kozma und Harald Kießlich.
Zur Erinnerung an die Bücherverbrennung am 10. Mai 1933 durch die Nationalsozialisten finden an verschiedenen Orten in Deutschland Lesungen statt. Die Veranstaltung zum „Lesen gegen das Vergessen“ auch in Gütersloh zu etablieren, hatte der Kulturausschuss im letzten Jahr einstimmig beschlossen. „Mit der Initiative soll die Erinnerungskultur gestärkt werden, für den Fachbereich Kultur ein ganz wichtiger Aspekt“, sagt Lena Jeckel, Leiterin des städtischen Fachbereichs Kultur.
Für die Lesung stellt die evangelische Kirchengemeinde Gütersloh die Martin-Luther-Kirche als Veranstaltungsort zur Verfügung. Auch aus Sicht von Pfarrerin Wiebke Heine bietet sich diese Kooperation an. „Das Profil der Veranstaltung passt zur Arbeit und Ausrichtung unserer evangelischen Kirchengemeinde, dafür öffnen wir die Kirche gerne.“ Auch der Standort und die Größe der Martin-Luther-Kirche bieten sich optimal an, um die vorgetragenen Texte in den Mittelpunkt zu stellen.
Neben der stellvertretenden Bürgermeisterin Monika Paskarbies werden folgende Mitglieder des Rates bzw. des Kulturausschusses lesen: Thomas Ostermann, Tassilo Hardung, Marco Mantovanelli, und Almuth Wessel, die eine entsprechende Veranstaltung bereits in Bielefeld mit initiiert hat.
Die Lesung gegen das Vergessen soll sich im Veranstaltungskalender der Stadt Gütersloh fest etablieren und jedes Jahr zeitnah zum 10. Mai stattfinden. Weitere Institutionen sind eingeladen, sich in die zukünftige Veranstaltungsplanung einzubringen, betonen die Initiatoren. So sollen zum Beispiel in den kommenden Jahren auch Schülerinnen und Schüler mit einbezogen werden. „Wir hoffen, dass ein möglichst breites Spektrum von Bürgerinnern und Bürgern der Stadt Gütersloh die Veranstaltung in Zukunft mitträgt,“ bringt Almuth Wessel die Absicht der Initiatoren auf den Punkt.
Zur Erinnerung an die Bücherverbrennung am 10. Mai 1933 durch die Nationalsozialisten finden an verschiedenen Orten in Deutschland Lesungen statt. Die Veranstaltung zum „Lesen gegen das Vergessen“ auch in Gütersloh zu etablieren, hatte der Kulturausschuss im letzten Jahr einstimmig beschlossen. „Mit der Initiative soll die Erinnerungskultur gestärkt werden, für den Fachbereich Kultur ein ganz wichtiger Aspekt“, sagt Lena Jeckel, Leiterin des städtischen Fachbereichs Kultur.
Für die Lesung stellt die evangelische Kirchengemeinde Gütersloh die Martin-Luther-Kirche als Veranstaltungsort zur Verfügung. Auch aus Sicht von Pfarrerin Wiebke Heine bietet sich diese Kooperation an. „Das Profil der Veranstaltung passt zur Arbeit und Ausrichtung unserer evangelischen Kirchengemeinde, dafür öffnen wir die Kirche gerne.“ Auch der Standort und die Größe der Martin-Luther-Kirche bieten sich optimal an, um die vorgetragenen Texte in den Mittelpunkt zu stellen.
Neben der stellvertretenden Bürgermeisterin Monika Paskarbies werden folgende Mitglieder des Rates bzw. des Kulturausschusses lesen: Thomas Ostermann, Tassilo Hardung, Marco Mantovanelli, und Almuth Wessel, die eine entsprechende Veranstaltung bereits in Bielefeld mit initiiert hat.
Die Lesung gegen das Vergessen soll sich im Veranstaltungskalender der Stadt Gütersloh fest etablieren und jedes Jahr zeitnah zum 10. Mai stattfinden. Weitere Institutionen sind eingeladen, sich in die zukünftige Veranstaltungsplanung einzubringen, betonen die Initiatoren. So sollen zum Beispiel in den kommenden Jahren auch Schülerinnen und Schüler mit einbezogen werden. „Wir hoffen, dass ein möglichst breites Spektrum von Bürgerinnern und Bürgern der Stadt Gütersloh die Veranstaltung in Zukunft mitträgt,“ bringt Almuth Wessel die Absicht der Initiatoren auf den Punkt.