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Archiv

07. Februar 2019

Dr. med. Roland Thul neuer Chefarzt der Gefäßchirurgie im Klinikum Gütersloh

Das Klinikum Gütersloh hat einen neuen Chefarzt: Dr. Roland Thul hat zum 1. Januar die Leitung der Klinik für Gefäßchirurgie übernommen.

Pflegedirektor Jens Alberti, Geschäftsführerin Maud Beste, Chefarzt Dr. Roland Thul und Ärztlicher Direktor PD Dr. Gero Massenkeil
Pflegedirektor Jens Alberti, Geschäftsführerin Maud Beste, Chefarzt Dr. Roland Thul und Ärztlicher Direktor PD Dr. Gero Massenkeil

Der 49-jährige kommt aus dem Universitätsklinikum Köln und ist ein ausgewiesener Experte in der komplexen Gefäßchirurgie.

„Herr Dr. Thul ist aufgrund seiner langjährigen Erfahrung als Oberarzt an einer Universitätsklinik fachlich sehr gut geeignet, das Leistungsspektrum unserer Klinik für Gefäßchirurgie abzubilden und weiter voranzubringen“, so Maud Beste, Geschäftsführerin des Klinikum Gütersloh. „Wir freuen uns, dass wir für die Chefarztposition einen sehr erfahrenen Operateur und deutschlandweit anerkannten Fachmann gewinnen konnten, der gleichzeitig eine hohe Expertise in der Organisation, der Ausbildung junger Assistenzärzte und in der Mitarbeiterführung aufweist.“
Dr. Roland Thul studierte Humanmedizin an der Universität Hamburg. Er war als wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Klinik für Viszeral- und Gefäßchirurgie und in der Klinik für Unfall-, Hand- und Wiederherstellungschirurgie an der Universität zu Köln tätig. Nach seiner Facharztausbildung in Chirurgie sowie in Gefäßchirurgie wurde er 2009 zum Oberarzt der Klinik für Gefäßchirurgie ernannt. Durch seine mehrjährige Tätigkeit in dieser Position in einem der etabliertesten gefäßchirurgischen Zentren Europas bringt er eine sehr hohe Expertise und einen breiten OP-Katalog mit nach Gütersloh. Insbesondere Operationen der peripheren arteriellen Verschlusskrankheit (im Volksmund auch „Schaufensterkrankheit“ genannt), die offene und endovaskuläre Aortenchirurgie sowie periphere endovaskuläre Verfahren gehören zu seinen persönlichen medizinischen Leistungsschwerpunkten.

In der Klinik für Gefäßchirurgie am Klinikum Gütersloh habe er sehr gute Voraussetzungen für eine erfolgreiche Tätigkeit vorgefunden, so Dr. Thul: „Ich bin angekommen in einer funktionierenden Gefäßchirurgie. Die Personalbesetzung, die Struktur und die Fertigkeiten der Mitarbeiter sind hochklassig. Gleichzeitig sind alle sehr motiviert und offen, Neues zu lernen. Ich freue mich darauf, die Klinik gemeinsam mit dem Team weiterzuentwickeln.“ Wichtig sei ihm als Chefarzt sowohl die Einbindung und Förderung seiner Mitarbeiter, als auch eine optimale und moderne Versorgung der Patienten: „In Zukunft werden wir immer ältere und kränkere Patienten behandeln müssen, die uns vor besondere Herausforderungen stellen. Dabei müssen schonende und patientenindividuell angepasste Methoden und Therapien zum Einsatz kommen. Insbesondere minimal-invasive, endovaskuläre Behandlungen sind in Zukunft entscheidend. Diese medizinische Entwicklung werden wir in Gütersloh mitgehen.“

Die Klinik für Gefäßchirurgie behandelt im Jahr rund 1.350 Patienten stationär und etwa 7.500 Patienten ambulant. Sie widmet sich der konservativen, vor allem aber der operativen Behandlung von Durchblutungsstörungen. Dies umfasst sowohl akute arterielle und venöse Gefäßverschlüsse, als auch chronische Erkrankungen der Hals-, Bauch-, Becken- und Beinarterien. Zum Spektrum der Klinik gehören die Aneurysmabehandlung, die Behandlung der peripheren arteriellen

Verschlusskrankheit, die Behandlung von Venenerkrankungen (z.B. bei Krampfadern oder Thrombosen) sowie die Shuntchirurgie bei Dialysepatienten. Nach dem Ausscheiden von Dr. Michael Maringka im März 2018 hatte der Leitende Oberarzt Fahed Kazkaz die Klinik kommissarisch geleitet. „Wir danken Herrn Kazkaz und dem gesamten Team für die sehr gute Arbeit und das Engagement in der Übergangszeit“, so Maud Beste.