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Archiv

08. Juli 2019

Internationale Platzbesetzung: Künstler aus Europa zusammen bringen

Kunstprojekt vom 1. bis 14. Juli, Isselhorster Kirchplatz und Theodor-Heuss-Platz Gütersloh.

Laden zum Mitmachen ein: Andrzej Duda (v.l.), Hans-Peter Rosenthal (Kulturausschuss), Canay Kilit Kifci, Steven Furse, Nirgül Kantar-Dreesbeimdieke, Oguz Koc Kece, Jess Gill und Andreas Kimpel (Kulturdezernent Stadt Gütersloh).
Laden zum Mitmachen ein: Andrzej Duda (v.l.), Hans-Peter Rosenthal (Kulturausschuss), Canay Kilit Kifci, Steven Furse, Nirgül Kantar-Dreesbeimdieke, Oguz Koc Kece, Jess Gill und Andreas Kimpel (Kulturdezernent Stadt Gütersloh).

Künstler aus unterschiedlichen Ländern zusammen bringen, öffentliche Plätze mit Kunst besetzten, andere zum Mitmachen einladen und miteinander ins Gespräch kommen – das ist das Konzept der Internationalen Platzbesetzung in Gütersloh. In diesem Jahr hat die Künstlerin Nirgül Kantar-Dreesbeimdieke insgesamt sechs Künstlerinnen und Künstler aus vier verschiedenen europäischen Ländern vom 1. bis zum 14. Juli nach Gütersloh eingeladen. Zu Beginn wird sich die Künstlergruppe auf dem Isselhorster Kirchplatz entfalten. Am Freitag 12. und Samstag 13. Juli wechselt sie dann auf den Theodor-Heuss-Platz vor der Stadthalle. Die kooperative europäische Kulturarbeit wird vom Fachbereich Kultur der Stadt Gütersloh gefördert und soll den Kontakt und Austausch zwischen Künstlern aus ganz Europa stärken.

Alle Künstlerinnen und Künstler aus Gütersloh sowie interessierte Bürgerinnen und Bürger können sich an der Platzbesetzung beteiligen – so die Idee von Projektorganisatorin Nirgül Kantar-Dreesbeimdieke. Der jeweilige Platz soll mit Leben und Kunst gefüllt werden, die Künstler können selber Neues ausprobiert und neue Sichtweisen auf verschiedene Kunstarten erhalten. Mit Steven Furse und Jess Gill aus England, Richard Holmes aus Dänemark, Oguz Koc Kece und Canay Kilit Kifci aus der Türkei sowie Andrzej Duda aus Polen sind vier europäische Länder vertreten, die Werke aus den Bereichen Malerei, Textilkunst, Bildhauerei und Graffiti präsentieren. Richard Holmes wird außerdem ab dem 7. Juli die Rückwand der Sporthalle des Evangelisch Stiftischen Gymnasiums mit einem Graffiti verschönern, das von den Zeichnungen der Schülerinnen und Schüler des ESG inspiriert ist.