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29. Oktober 2019

Gedenken an die Pogromnacht von 1938

Stadt und Christenrat laden für den 9. November ein.

Am 9. November jährt sich zum 81. Mal die Reichspogromnacht von 1938. Damals brannten in Deutschland 1400 Synagogen und weitere Versammlungsstätten. Tausende Geschäfte, Wohnungen und jüdische Friedhöfe wurden zerstört und geschändet. 400 Juden wurden ermordet oder in den Suizid getrieben. In den folgenden Tagen wurden 30.000 jüdische Bürger in Konzentrationslager verschleppt. Dieses Novemberpogrom war der Beginn der systematischen Verfolgung und Ermordung von sechs Millionen Juden durch die Nationalsozialisten. Der Christenrat Gütersloh und die Stadt Gütersloh laden dazu ein, gemeinsam der Ereignisse jener Nacht zu gedenken, in der auch in Gütersloh die Synagoge und Wohnhäuser brannten und Menschen gedemütigt, gequält und verfolgt wurden. Mit der Erinnerung an die Verbrechen wollen die Stadt und der Christenrat auch in diesem Jahr ein Zeichen setzen gegen Hass und Gewalt, gegen Ausgrenzung und Diskriminierung. Die Gedenkfeier beginnt am Samstag, 9. November, um 16 Uhr am Synagogengedenkstein an der Daltropstraße. Die Gestaltung übernehmen der Christenrat sowie Schülerinnen und Schüler des Evangelisch Stiftischen Gymnasiums und des Gymnasialposaunenchors. Die Ansprache hält Bürgermeister Henning Schulz. Alle Teilnehmenden werden gebeten, eine Kerze mitzubringen.