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Archiv

13. März 2019

Mit kleinen Beträgen großes Bewirken

Stadtwerke-Centspende an den Krisendienst für den Kreis Gütersloh.

Bei der Scheckübergabe: Michael Streiß (Stadtwerke Betriebsratsvorsitzender), Elfriede Strutz (1. Vorsitzende des Vereins Krisendienst), Diana Riedel (stellv. Vereinsvorsitzende), Andrea Aufderstroth (Stadtwerke Betriebsrat).
Bei der Scheckübergabe: Michael Streiß (Stadtwerke Betriebsratsvorsitzender), Elfriede Strutz (1. Vorsitzende des Vereins Krisendienst), Diana Riedel (stellv. Vereinsvorsitzende), Andrea Aufderstroth (Stadtwerke Betriebsrat).
Es ist eine liebgewonnene Tradition: Seit vielen Jahren spenden die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Unternehmensgruppe Stadtwerke Gütersloh die Cent-Beiträge hinter dem Komma ihrer Gehaltsabrechnungen für einen guten Zweck. Das Besondere: Wer unterstützt wird, entscheiden die Mitarbeiter selbst. Dabei ist ihnen wichtig, dass das Geld Gütersloher Vereinen oder Institutionen zugutekommt. Und so gehen in diesem Jahr 777 Euro und 77 Cent an den Krisendienst für den Kreis Gütersloh.

„Für die Stadtwerke-Mitarbeiter ist es monatlich nur ein kleiner Centbetrag“, betont Betriebsratsvorsitzender Michael Streiß. „Insgesamt kommt jedoch Jahr für Jahr eine respektable Summe zusammen, mit der wir gesellschaftliches Engagement unterstützen und zugleich zeigen, dass sich auch mit kleinen Gesten Großes bewegen lässt.“
Ob in akuten Familien-, Ehe- und Lebenskrisen, bei Suchtproblemen, in psychischen Krisen, bei Belastungssituationen pflegender Angehöriger oder in weiteren psychosozialen Krisensituationen – insgesamt stehen 45 ehrenamtliche Mitarbeiter des Krisendienstes Betroffenen an 365 Tagen im Jahr mit Rat und Tat zur Seite. Immer dann, wenn andere Anlaufstellen und ambulante Dienste geschlossen haben, sind jede Nacht jeweils zwei Mitarbeiter montags bis freitags von 19.00 Uhr bis 7.00 Uhr im Dienst. Darüber hinaus leisten sie an den Wochenenden und an Feiertagen rund um die Uhr individuelle telefonische oder persönliche Hilfe in Krisensituationen.

„Kreisweit wird der Krisendienst alljährlich rund 2.500 Mal in Anspruch genommen“, erläutert Elfriede Strutz, 1. Vorsitzende des Vereins. „Dabei sind unsere Mitarbeiter bestens geschult, denn sie arbeiten hauptberuflich in psychosozialen Arbeitsfeldern, etwa in ambulanten Betreuungsdiensten, im LWL-Klinikum, im Wertkreis, in stationären Reha-Einrichtungen, Kliniken oder Pflegediensten und anderen vielfältig unterstützenden Institutionen.“
Im Wesentlichen wird der Krisendienst vom Kreis finanziert. Darüber hinaus ist der Verein vor allem auf Spenden angewiesen.

Das Krisentelefon ist erreichbar unter der Rufnummer 05241-531300.