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Umweltunterricht der Deutschen Umweltaktion

27.05.2019

Grundschülerinnen und -schüler sind fasziniert vom Schmetterling.

Zusammen mit ihrer Lehrerin Susanne Woch schauen sich die Kinder der Klasse 3b der Josefschule die Futterpflanzen für Schmetterlinge und  Raupen an. Von Anke Schurtzmann von der Deutschen Umwelt-Aktion e.V. haben sie erfahren, dass Schmetterlinge nicht mit der Nase, sondern mit den Fühlern und den Füßen riechen können.
Zusammen mit ihrer Lehrerin Susanne Woch schauen sich die Kinder der Klasse 3b der Josefschule die Futterpflanzen für Schmetterlinge und Raupen an. Von Anke Schurtzmann von der Deutschen Umwelt-Aktion e.V. haben sie erfahren, dass Schmetterlinge nicht mit der Nase, sondern mit den Fühlern und den Füßen riechen können.

Jeder kennt und liebt Schmetterlinge. Aber zu jedem Schmetterling gehört in der Entwicklung auch eine Raupe. Den wundersamen Zyklus eines Schmetterlings zeigte Anke Schurtzmann von der Deutschen Umweltaktion (DUA) jetzt den Kindern der Klasse 3b der Josefschule mit ihrer Lehrerin Susanne Woch.

Es beginnt mit der Eiablage. Hat sich die Raupe richtig vollgefressen, verwandelt sie sich über das Puppenstadium in eine völlig neue Gestalt, den erwachsenen Schmetterling. Will man Schmetterlinge fördern, sollte man also nicht nur für viele Blüten und Nektar für den Schmetterling sorgen, sondern auch an das Raupenfutter denken.

Seit 2017 fördert der Fachbereich Umweltschutz der Stadt Gütersloh den Umweltunterricht in Gütersloher Grundschulen zum Thema Schmetterlinge in Kooperation mit der Deutschen Umweltaktion (DUA) e.V. Auch lernbehinderte Schüler und Schülerinnen sind regelmäßig und begeistert dabei. „Am Beispiel des Schmetterlings lernen die Kinder die Bedeutung von Insekten in der Natur kennen“, so Umweltberaterin Gisela Kuhlmann.

In diesem Jahr erzählte Anke Schurtzmann von der DUA in 21 Grundschulklassen und in der Gartengruppe der Schule im FiLB, welche Pflanzen für Schmetterlinge und Raupen besonders wichtig sind. Spielerisch nähern sich die Grundschulkinder mit einem Legespiel dem Thema, indem Sie die richtige Raupe mit dem richtigen Schmetterling zusammenlegen. Wichtig ist es vor allem für ein reichhaltiges Nahrungsangebot im Garten zu sorgen. Auch an die Raupen und ihre Futterpflanzen muss gedacht werden. „Allein der beliebte und schöne Schmetterlingsstrauch im Garten reicht nicht aus. Idealerweise gibt es in jeden Garten auch ein paar „wilde Ecken“, in denen Wildpflanzen gedeihen dürfen. Gerade an der Brennnessel leben einige Raupen unserer beliebtesten Falter wie das Tagpfauenauge und der Kleine Fuchs“, erfahren die Kinder von Anke Schurtzmann.

Wer sich damit nicht anfreunden kann, hat noch andere Möglichkeiten: Der Schwalbenschwanz liebt zum Beispiel Doldenblüten wie die Wilde Möhre. Im Gemüsegarten hilft man ihm auch, wenn man einfach mal einige Möhren zur Blüte kommen lässt.

Zum Abschluss des Unterrichtes bastelten die Kinder kleine „Samenpralinen“ für den Garten oder den Balkonkasten. Auch mit der Samenmischung, die die Umweltberatung Gütersloh kostenlos zur Verfügung stellte, wird der Tisch für Schmetterlinge reichlich gedeckt. Die Wildpflanzen, die sich daraus entwickeln, blühen über den ganzen Sommer und sind bei allen Insekten beliebt.

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