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Zeit nehmen tut dem Städtebau gut

14.02.2019

Mit dem Kaiserquartier einen Qualitätssprung erreichen.

Das Kaiserquartier soll für die Stadt einen Mehrwert bringen: (v.r.) Referent Walter Hauer, Geschäftsführerin Geno-Immobilien, Heike Winter, und Bürgermeister Henning Schulz beim Unternehmerfrühstück.
Das Kaiserquartier soll für die Stadt einen Mehrwert bringen: (v.r.) Referent Walter Hauer, Geschäftsführerin Geno-Immobilien, Heike Winter, und Bürgermeister Henning Schulz beim Unternehmerfrühstück.

Der Bebauungsplan, der in den 80iger Jahren auf dem ehemaligen Wellerdiek-Gelände eine Einkaufspassage parallel zur Strenger Straße vorsah, wurde nicht realisiert. Glücklicherweise konnten auch die Pläne aus 2007, dort ein großes Einkaufszentrum zu errichten, verhindert werden. „Dann wäre die Innenstadt heute kaputt“ sagte Architekt Walter Hauer. Bürgermeister Henning Schulz stimmte dem zu: „Es war gut, dass die Stadt sich entschieden hat, an dieser Stelle keinen Einzelhandelsschwerpunkt zu bauen.“ Stattdessen gehen jetzt Architekt Walter Hauer und die Geschäftsführerin von Geno-Immobilien, Heike Winter, mit Mut und Kreativität an das Quartier heran, auf dem ein Mix aus Wohnungen und Nutzflächen für Büros und Dienstleistungen entstehen soll.

„Wir wollen einen Qualitätssprung, einen deutlichen Mehrwert für die Innenstadt“, sagte Walter Hauer am Mittwoch beim Unternehmerfrühstück im Parkhotel, zu dem die Wirtschaftsförderung wieder 30 Gäste aus Gütersloher Unternehmen begrüßen durfte. Auf dem 6000 Quadratmeter großen Areal zwischen Eickhoff- und Kaiserstraße soll ein ruhiger Innenstadtplatz entstehen. Geplant sind drei Gartenhöfe, genutzt und belebt von Menschen des Quartiers.

Das Quartier wird durch drei Gebäudeblöcke gegliedert. Der an der Friedrich-Ebert-Straße liegende Block A soll zur Straße hin für gewerbliche Nutzung und nach innen, zum Platz hin für das Thema Wohnen genutzt werden. Block E ist ein Solitär mit einer haptisch wirkenden und individuell gestalteten Fassade, das im Erdgeschoss Gastronomie, im ersten Obergeschoss Appartements und im zweiten Obergeschoss Mikro-Appartements vorsieht. An der Kreuzung Friedrich-Ebert-Straße/Eickhoffstraße ist Block F als größter Baukörper geplant, viergeschossig aber zum Platz hin niedriger werdend. Alle Gebäude bestehen aus Materialcollagen, die sich an den Identitäten der Umgebung orientieren, so sind Naturstein, Klinker und auch Metall Gestaltungselemente.

Der Wettbewerb, den die Architekten Walter Hauer und Raimund Heitmann mit ihrem Entwurf gewonnen haben, liegt vier Jahre zurück. „Das ist schön“, sagt Walter Hauer, denn es bestätigt nach einem Innehalten und Überdenken, dass der Entwurf über die Jahre hält. „Städtebau braucht Zeit und das ist gut so. Man muss die Menschen mitnehmen“, so Hauer.

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