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Archiv

25. April 2019

Spezialisten für endoskopisch-gynäkologische Eingriffe

Frauenärzte des Klinikum Gütersloh mit Zertifikat für minimalinvasive Chirurgie.

Mit Chefärztin Dr. Wencke Ruhwedel und Oberarzt Khalil Lafta können zwei Ärzte der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe im Klinikum Gütersloh das MIC II-Zertifikat der Arbeitsgemeinschaft Gynäkologische Endoskopie e.V. (AGE) vorweisen.
Mit Chefärztin Dr. Wencke Ruhwedel und Oberarzt Khalil Lafta können zwei Ärzte der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe im Klinikum Gütersloh das MIC II-Zertifikat der Arbeitsgemeinschaft Gynäkologische Endoskopie e.V. (AGE) vorweisen.

Khalil Lafta, Oberarzt im Klinikum Gütersloh, hat das MIC II-Zertifikat der Arbeitsgemeinschaft Gynäkologische Endoskopie e.V. (AGE) erhalten. Gemeinsam mit Chefärztin Dr. Wencke Ruhwedel, die dieses Zertifikat ebenfalls vorweisen kann, erfüllen damit gleich zwei Ärzte der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe die hohen Anforderungen der AGE. Das Zertifikat bescheinigt besondere Expertise und Erfahrung auf dem Gebiet der minimalinvasiven Chirurgie in der Gynäkologie.

„So schonend wie möglich, aber so gründlich wie nötig“ – nach diesem Grundsatz werden im Klinikum Gütersloh minimalinvasive Operationen durchgeführt. Kennzeichen dieser auch als „Schlüsselloch-Chirurgie“ bezeichneten Eingriffe ist es, dass sie mit nur kleinen Schnitten auskommen und Haut und Weichteile somit nicht so stark verletzt werden. „Durch den Wegfall des Bauchschnitts erholen sich die Patienten schneller und können früher in ihren gewohnten Alltag zurückkehren“, erläutert Khalil Lafta. „Darüber hinaus führt diese Methode zu weniger Blutverlust, das Infektionsrisiko ist geringer, Wunden heilen in der Regel besser und es bleiben kleinere Narben zurück.“ In der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe des Klinikum Gütersloh werden minimalinvasive Verfahren beispielsweise zur (Teil-)Entfernung der Gebärmutter und der Eierstöcke, bei Senkungs- und Inkontinenzoperation, zur Entfernung von Myomen und Endometriose oder bei Tumoroperationen eingesetzt. Darüber hinaus kommen sie bei der Diagnostik und Therapie bei unerfülltem Kinderwunsch zum Einsatz.

„Das Verfahren hat viele Vorteile, ist handwerklich und technisch allerdings deutlich anspruchsvoller als offene Operationen mit Bauchschnitt“, erläutert Chefärztin Wencke Ruhwedel. „Nicht jeder Operateur verfügt über die notwendige Qualifikation und Erfahrung, auch sehr anspruchsvolle und hochkomplizierte Eingriffe vorzunehmen.“ Aus diesem Grund überprüft und zertifiziert die AGE regelmäßig die Qualifikation und Erfahrung von Ärzten.

Diese langjährige Erfahrung geben die Operateure des Klinikums auch im Rahmen von Workshops an Kollegen weiter: Im Juni findet eine ärztliche Fortbildungsveranstaltung in Gütersloh statt, in der die minimalinvasiven Techniken ärztlichen Kollegen anderer Krankenhäuser im OP-Saal gezeigt und unter anderem mit einem so genannten Pelvitrainer geübt werden können. „Die medizinische Entwicklung in diesem Bereich ist rasant. Deshalb müssen die operativen Fertigkeiten kontinuierlich erlernt und trainiert werden“, so Dr. Wencke Ruhwedel. Informationen zur Veranstaltung gibt es auf www.gsog.de.