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Berufsfeuerwehr Gütersloh gut ausgerüstet

23.03.2020

Spezielle Hygienetaschen ermöglichen schnellen Einsatz.

Andreas Pollmeier von der Berufsfeuerwehr Gütersloh mit der speziell entwickelten Hygienetasche. Die Pakete mit dem kleinen Infektionsschutz (rechts) sowie dem großen (links) kommen bei unterschiedlichen Infektionsschutzmaßnahmen zum Einsatz.
Andreas Pollmeier von der Berufsfeuerwehr Gütersloh mit der speziell entwickelten Hygienetasche. Die Pakete mit dem kleinen Infektionsschutz (rechts) sowie dem großen (links) kommen bei unterschiedlichen Infektionsschutzmaßnahmen zum Einsatz.

Die schnelle Notfallversorgung im Rettungsdienst der Feuerwehr ist von lebenswichtiger Bedeutung. Mit einer „Hygienetasche“, die die Berufsfeuerwehr Gütersloh nach eigenen Vorstellungen erstellen lassen hat, sind die Rettungsteams jederzeit optimal ausgestattet. Die Tasche enthält alle wichtigen Utensilien, um bei Infektionskrankheiten, wie bei dem neuartigen Corona-Virus (COVID-19), die höchsten Ansprüche an Hygiene erfüllen zu können.

Hygienische Anforderungen sind in den vergangenen Jahren auch im Rettungsdienst weiter gestiegen. In Zeiten der dynamischen Verbreitung des Corona-Virus ist im Umgang mit Verdachtsfällen sowie bei den vielen anderen Infektionskrankheiten ein hohes Maß an Infektionsschutz geboten. Um bei solchen Einsätzen schnell und zielgerichtet reagieren zu können, hat die Gütersloher Berufsfeuerwehr eine spezielle „Hygienetasche“ entwickelt. Diese dient dem Ziel, bei Einsätzen den Kontakt mit resistenten Keimen bis hin zu lebensgefährlichen Erregern in jedem Fall zu vermeiden. Den Anforderungen können die Mitglieder der Berufsfeuerwehr Gütersloh mit der Schutzausrüstung aus der Hygienetasche begegnen. In dieser speziellen Tasche werden die notwendigen Schutzausrüstungen bereitgehalten. Schon vor der Corona-Krise wurden alle Rettungsfahrzeuge der Berufsfeuerwehr Gütersloh mit dem Modell ausgestattet.

Neuster Stand der Technik

„In der aktuellen Situation haben die Kolleginnen und Kollegen die Anweisung, die Hygienetasche, neben der weiteren Notfallversorgung, standardmäßig direkt bis zum Patienten zu transportieren“, betont Andreas Pollmeier, Abteilungsleiter Rettungsdienst bei der Berufsfeuerwehr Gütersloh. „Auf diese Weise können sie sich sachgerecht und schnellstmöglich mit allen wichtigen Utensilien aus der Hygienetasche bedienen.“ Mit der eigens nach ihren Anforderungen entwickelten Hygienetasche ist die Berufsfeuerwehr Gütersloh auf dem neusten Stand der Technik: „Nach unserem Wissen haben wir als Berufsfeuerwehr mit dieser Tasche ein Alleinstellungsmerkmal inne“, so Pollmeier.

Eine Packanleitung gibt vor, welche Inhalte enthalten sein müssen. So gibt es die Ausrüstung für den sogenannten „kleinen Infektionsschutz“, die zum Beispiel bei einem Patienten mit Corona-Virus-Verdacht zum Einsatz kommt. Und Ausrüstungen für den „großen Infektionsschutz“, die unter anderem bei Patienten mit hochansteckenden Erkrankungen, wie zum Beispiel Meningitis (Hirnhautentzündung), benötigt werden. Außer Schutzanzügen und Gesichtsmasken sind unter anderem Handschuhe, Desinfektionsmittel und Entsorgungsbeutel enthalten. Das Material ist in ausreichender Anzahl für alle Einsatzpersonen vorhanden. 

Rettungsrucksack zur Notfallversorgung

Bereits seit 2015 setzt die Berufsfeuerwehr Gütersloh in ihren Rettungsfahrzeugen auch einen speziell für sie entwickelten Rettungsrucksack zur Notfallversorgung ein. Dieser ersetzte die bis dahin üblichen, eher sperrigen Alukoffer. Das Modell „Rettungsrucksack“ enthält die notwendige medizinische Ausstattung und kann ebenfalls direkt bis zum Patienten transportiert werden. Mit einer leicht zu reinigenden Oberfläche und einer Magnet-Technologie kann sich das Rettungspersonal einfach aus den Modultaschen bedienen und diese sogar an Fahrzeuge oder Metalloberflächen hängen. Die Rettungsrucksäcke der Gütersloher Berufsfeuerwehr wurden damals von den Praktikern im Einsatz selbst entworfen. Eine regionale Firma setzte die Wünsche um. Heute ist der Gütersloher Rettungsrucksack eine echte Erfolgsgeschichte: Die Rettungskräfte von mehr als 100 Kommunen haben inzwischen den Rucksack umgeschnallt.

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