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Archiv

20. Oktober 2020

Die Vielfalt der Roten Beete

Kita-Projekt „Woher kommt unser Gemüse?“ der städtischen Umweltberatung.

Rund oder länglich, rot, gelb oder weiß – bei dem Projekt „Woher kommt unser Gemüse?“ der städtischen Umweltberatung freuten sich Kinder aus 14 Gütersloher Kitas über eine vielfältige Ernte von Roter, Weißer und Gelber Beete.
Rund oder länglich, rot, gelb oder weiß – bei dem Projekt „Woher kommt unser Gemüse?“ der städtischen Umweltberatung freuten sich Kinder aus 14 Gütersloher Kitas über eine vielfältige Ernte von Roter, Weißer und Gelber Beete.

Rund oder länglich, rot, gelb oder weiß – am Beispiel des (Rote) Beete-Gemüses haben Mädchen und Jungen aus 14 Gütersloher Kindertagesstätten entdeckt und erfahren, woher Gemüse kommt, wie es wächst und wie sich die Gemüseart von Sorte zu Sorte in Form, Farbe und Geschmack unterscheiden kann. Das Projekt „Woher kommt unser Gemüse?“ wird durch die Umweltberaterin Beate Gahlmann von der Stadt Gütersloh betreut und fand in diesem Jahr bereits zum dritten Mal statt.

Nach den erfolgreichen vergangenen Jahren rund um die Themen „Kartoffelanbau“ und „Riesenkürbis“ ging es jetzt um die Rote, Gelbe und Weiße Beete. Mit Hilfe einer Anbauanleitung für eine erfolgreiche Ernte wurden die Samen der Beete-Sorten in den Gemüsebeeten der Kindertagesstätten eingepflanzt. Die Kinder erlebten dann, wie sich aus den Samen langsam Pflanzen entwickeln und wie verschiedenfarbige, runde oder längliche Knollen entstehen. Nach der Ernte wurde die farbenfrohe Gemüse-Ausbeute in der Küche verarbeitet und gemeinsam verzehrt. So gab es beispielsweise in der städtischen Kita Müthers Kamp leckere „Beete-Chips“ aus dem Backofen. Im Waldorfkindergarten wurde die Gemüseernte paniert und angebraten – ein echter Höhepunkt für Groß und Klein. Auch weitere Rezepte für einen „Rote-Beete-Zaubertrunk“ oder das „Rote-Beete-Kartoffelpüree“ sowie eine Bastelanleitung für Schleuder- und Wachsmalbilder aus dem Farbstoff der Roten Beete stellte Beate Gahlmann für die teilnehmenden Kitas zusammen.

„Schon zum dritten Mal verfolgten die Kinder jetzt das Projekt“, berichtet Erzieherin Karin Schweer aus dem Waldorfkindergarten. „Sie sind immer wieder begeistern, vom Anbau, der Pflege und der anschließend die Ernte ihres eigenen Gemüses.“ Bereits seit fünf Jahren ist der Gemüse- und Beerenanbau im Waldorfkindergarten ein fester Bestandteil im Kindergartenalltag. In diesem Sommer wurden dort zwei weitere Hochbeete angelegt. Auch die Mädchen und Jungen in der Kita Müthers Kamp bauen auf drei Hochbeeten Gemüse und Kräuter selbst an. Für das kommende Jahr plant Umweltberaterin Beate Gahlmann im Rahmen des städtischen Projekts für die Gütersloher Kindertagesstätten eine neue Aktion mit einer weiteren Gemüseart.