Zum Inhalt (Access key c)Zur Hauptnavigation (Access key h)Zur Unternavigation (Access key u)

Privatsphäre-Einstellung

Unsere Webseite nutzt externe Komponenten (Schriften von Fonts.com, Youtube-Videos, Google Maps, OpenStreetMaps). Diese helfen uns unser Angebot stetig zu verbessern und Ihnen einen komfortablen Besuch zu ermöglichen. Durch das Laden externer Komponenten, können Daten über Ihr Verhalten von Dritten gesammelt werden, weshalb wir Ihre Zustimmung benötigen. Ohne Ihre Erlaubnis, kann es zu Einschränkungen bei Inhalt und Bedienung kommen. Detaillierte Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Google Translate

Mit Google Translate kann diese Webseite in andere Sprachen übersetzt werden. Wenn Sie eine Sprache auswählen, rufen Sie Inhalte auf Google-Servern ab. Der Webseitenbetreiber hat keinen Einfluss auf die Verarbeitung Ihrer Daten durch Google. Wenn Sie nicht möchten, dass Ihre Daten an Google übermittelt werden, schließen Sie dieses Fenster mit einem Klick auf "X".

Um die Sprachwahl nutzen zu können, müssen Sie zunächst das Laden von externen Komponenten erlauben.

Archiv

22. Juni 2020

Klärschlammverwertung OWL GmbH gegründet

Gründungsversammlung in Bielefeld.

Die Gesellschafter vertreten 78 Gemeinden, Städte, Kreise, Wasser- und Zweckverbände, bei denen jährlich ca. 186.000 t Klärschlamm (rund 44.000 t Trockensubstanz) anfallen.
Die Gesellschafter vertreten 78 Gemeinden, Städte, Kreise, Wasser- und Zweckverbände, bei denen jährlich ca. 186.000 t Klärschlamm (rund 44.000 t Trockensubstanz) anfallen.

Heute (22.06.2020) haben die 47 Gesellschafter der Klärschlammverwertung OWL GmbH ihre Gründungsversammlung in Bielefeld – in Pandemie geplagter Zeit mit gebührendem Abstand in Bielefeld – durchgeführt. Die Gesellschafter vertreten 78 Gemeinden, Städte, Kreise, Wasser- und Zweckverbände, bei denen jährlich ca. 186.000 t Klärschlamm (rund 44.000 t Trockensubstanz) anfallen „Eine derartige große Kooperation von Städten und Gemeinde zur Bewältigung einer kommunalen Aufgabe der Daseinsvorsorge ist deutschlandweit einmalig und wird sich letztendlich bezüglich Nachhaltigkeit und Gebühren für alle Bürgerinnen und Bürger in der Region auszahlen“ sind sich die Akteure einig. 

Nach der feierlichen Unterzeichnung des Kooperationsvertrages den die Kommunen, Verbände und Gesellschaften aus den Regierungsbezirken Detmold und Arnsberg sowie Niedersachsen am 14.02.2020 in Detmold unterzeichneten und der Genehmigung der Gründung durch die zuständigen Aufsichtsbehörden erfolgte nun der nächste Schritt mit einer intensiven Arbeitssitzung.

Intensiven Arbeitssitzung

Trotz der Corona bedingten Einschränkungen haben die Kooperationspartner in den letzten Monaten die Suche nach dem strategischen Partner vorbereitet. Telefon- und Videokonferenzen ermöglichten den notwendigen Austausch auch in Zeiten der Kontaktbeschränkungen. Die Klärschlämme wurden untersucht, um eine sichere Datenbasis zu haben. Die Ergebnisse der bisherigen Prüfungen und der Arbeitsstand zum Ausschreibungskonzept wurden in der Gesellschafterversammlung vorgestellt, und diskutiert. Die Kooperation plant die europaweite Suche nach einem strategischen Partner. Der strategische Partner muss über ein geeignetes Grundstück für die Errichtung einer Klärschlammverbrennungsanlage verfügen oder eine solche Anlage schon haben, die von der Kooperation dann genutzt werden kann. Die gemeinsame Entsorgung beginnt 2024, zu diesem Zeitpunkt werden dann ca. 156.000 t Klärschlamm gemeinsam mit dem strategischen Partner entsorgt. Um die Entsorgung des Klärschlamms ab diesem Zeitpunkt sicherzustellen, aber auch Planung und Bau einer neuen Klärschlammverbrennungsanlage zu ermöglichen, wird die Kooperation Zwischenlösungen des strategischen Partners bis zur Inbetriebnahme der neuen Anlage akzeptieren. Dies wird den Wettbewerb um eine nachhaltige und wirtschaftliche Lösung forcieren. Ab 2029 sind alle Gesellschafter an der Klärschlammlieferung beteiligt. Die gemeinsame Entsorgung erfolgt dann mindestens bis Ende 2043. Um für das Gemeinschaftsunternehmen und damit den Bürgerinnen und Bürgern eine angemessene Mitsprachemöglichkeit zu sichern, wird die Kooperation sich an der Gesellschaft zur Verbrennung der Klärschlämme beteiligen. 

Know-how beim Klärschlammtransport

Dr. Ute Röder, Vorsitzende des Arbeitskreises der Kooperation und Geschäftsführerin des Abfallwirtschaftsverbandes Lippe, bedankte sich ausdrücklich bei dem nun bestellten neuen Geschäftsführer der KSV OWL Sven Bökemeier, Mitarbeiter der Stadt Bielefeld im Beteiligungscontrolling, für die Vorbereitung und insbesondere die intensive Begleitung der Klärschlammkooperation OWL seit September 2018 als Projektleiter. Ebenfalls wurde Georg Kleikemper, Prokurist bei der ECOWEST, einer
Tochter der Gesellschaft für Entsorgung von Abfällen im Kreis Gütersloh, zum Geschäftsführer bestellt. Frau Zielke, Vertreterin der GEG in der Gesellschafterversammlung, freut sich: „Durch Herrn Kleikemper können wir das notwendige logistische Know-how beim Klärschlammtransport in die KSV OWL einbringen.“ Abfallwirtschaftsverband und GEG bündeln jeweils Kommunen aus den Kreisen Lippe und Gütersloh, sie gehören zu den größten Gesellschaftern der KSV OWL.

Nach den Sommerferien soll die Wahl des Aufsichtsrates der KSV OWL erfolgen. Der Aufsichtsrat soll alle beteiligten Regionen der Kooperation wiederspiegeln und fachlich fundiert die Arbeit begleiten. Karl-Heinz Schröder, Leiter der Kläranlage Putzhagen in Gütersloh und einer der stellvertretenden Vorsitzenden des Arbeitskreises, bedankte sich beim Rat der Stadt Gütersloh, der ihn als Kandidaten vorgeschlagen hat: „Das Wissen um Abwasserbeseitigung und Klärschlammentsorgung ist wie im Arbeitskreis nun auch im Aufsichtsrat vertreten und wird so für praxisnahe Entscheidungen sorgen.“

Die KSV OWL wird in einer weiteren Gesellschafterversammlung im Herbst diesen Jahres den Startschuss für die Ausschreibung geben.