Zum Inhalt (Access key c)Zur Hauptnavigation (Access key h)Zur Unternavigation (Access key u)

Privatsphäre-Einstellung

Unsere Webseite nutzt externe Komponenten (Schriften von Fonts.com, Youtube-Videos, Google Maps, OpenStreetMaps). Diese helfen uns unser Angebot stetig zu verbessern und Ihnen einen komfortablen Besuch zu ermöglichen. Durch das Laden externer Komponenten, können Daten über Ihr Verhalten von Dritten gesammelt werden, weshalb wir Ihre Zustimmung benötigen. Ohne Ihre Erlaubnis, kann es zu Einschränkungen bei Inhalt und Bedienung kommen. Detaillierte Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

04. September 2020

Musikalischer Abend rund um „Kunst am roten Teppich“

Am 5. September werden zwei Plastiken unter freiem Himmel mit Live-Musik in Szene gesetzt.

Daniela Daus (links) und Lena Jeckel vom städtischen Fachbereich Kultur bringen den roten Teppich am 5. September an einen Platz im Gütersloher Stadtkern, an dem ab 20.30 Uhr zwei Kunstwerke unter freiem Himmel (wieder-)entdeckt werden wollen.
Daniela Daus (links) und Lena Jeckel vom städtischen Fachbereich Kultur bringen den roten Teppich am 5. September an einen Platz im Gütersloher Stadtkern, an dem ab 20.30 Uhr zwei Kunstwerke unter freiem Himmel (wieder-)entdeckt werden wollen.

Am Samstag, 5. September, wird er wieder ausgerollt – der rote Teppich aus dem Fundus des städtischen Fachbereichs Kultur. Die zweite Aktion der neuen Reihe „Kunst am roten Teppich“, die auf Skulpturen im öffentlichen Raum aufmerksam machen will, wird eine musikalische Abendveranstaltung. Und: Der Blick wird diesmal auf gleich zwei Plastiken gelenkt. Der genaue Ort wird wie immer nicht verraten. Zum einen ist der „Überraschungseffekt“ Teil des Konzepts – neugierige Passanten folgen dem roten Teppich, werden zu mehr oder weniger zufälligen Zuschauern der Aktion und auf diese Weise auf das Kunstwerk aufmerksam. Zum anderen soll Kultur im Freien ein selbstverständlicher Teil des öffentlichen Lebens in Gütersloh sein. Nur so viel: Am Samstag, 5. September, wird der rote Teppich in Güterslohs Stadtkern ausgerollt. Wer mit offenen Augen durch die City geht, erblickt möglicherweise schon vorher einen Hinweis.

Los geht es um 20.30 Uhr, und zwar bei jedem Wetter.
Für die rund 30-minütige musikalische Inszenierung rund um die zwei ganz unterschiedlichen Kunstwerke zeichnet der Cellist Willem Schulz verantwortlich. Agieren wird er im freien Zusammenspiel mit seiner Tochter, Pia Raum (Gesang), und seinem Enkel Leon Raum (Percussion). Willem Schulz, Jahrgang 1950, studierte Musik in Detmold und arbeitet als freischaffender Komponist, Musiker und Dozent. Spartenübergreifende Aktionskunst interessiert ihn ebenso wie die Einsetzbarkeit allen akustischen Materials in der Musik. Mit der Cooperativa Neue Musik Bielefeld rief er auch die als Biennale stattfindende DIAGONALE, ein interdisziplinäres Neue-Musik-Festival, ins Leben. 2014 inszenierte Schulz zusammen mit Marcus Beuter eine Soziale Skulptur mit 800 Mitwirkenden über drei Kilometer rings um den Bielefelder Obersee zum Thema „Schwärme“. Pia Raum, ausgebildete Sängerin und Multi-Instrumentalistin, leitet den „Treppenhaus-Chor“ in Bielefeld, ist Mitgründerin des Vokal-Quartetts „amai“ und hat die Veranstaltungsreihe „Offene Bühne – Offenes Publikum“ konzipiert. Leon Raum spielt seit seinem dritten Lebensjahr Schlagzeug. Der 26-Jährige ist als selbstständiger Musiker in verschiedenen Formationen zwischen Jazz, Hip Hop und improvisierter Musik aktiv.

Die Veranstaltung wird gefilmt und steht ein paar Tage später online auf dem Kulturportal Gütersloh zur Verfügung (www.kulturportal-guetersloh.de). Projektkoordinatorin Daniela Daus vom Fachbereich Kultur hofft auf viele neugierige Passanten, die sich vom roten Teppich zu Musik und Kunst hinziehen lassen: „Bei der Premiere am 9. August an Olafur Eliassons Dufttunnel im Botanischen Garten hatten wir strahlend blauen Himmel und Hitze. Jetzt werden wir eine ganz andere Atmosphäre haben, Dämmerung und Abendstimmung. Ein sicherlich spannender Kontrast. Was wir aber erneut haben: tolle und professionelle Künstler, die ein Verweilen am roten Teppich ganz sicher lohnen werden.“

Ziel der Reihe „Stadtbesetzung: Kunst am roten Teppich“ ist es, Kunst und Kultur im öffentlichen Raum in den Blickpunkt zu rücken und ihre Wahrnehmung und Wertschätzung zu steigern. Dazu werden Objekte der bildenden Kunst in kurzen Aktionen „bespielt“. Und: Sie werden ganz besonders in Szene gesetzt – durch einen unübersehbaren roten Teppich, der Neugier wecken soll und zu ihnen hinführt. Ermöglicht wird das Projekt vom Kultursekretariat NRW Gütersloh und dessen NRW-weite Reihe „Stadtbesetzung“, die durch das Ministerium für Kultur und Wissenschaft gefördert wird. Verbunden wird es mit einem Wettbewerb für Gütersloher Schülerinnen und Schüler, die Fragen zur jeweiligen Veranstaltung beantworten und damit gewinnen können.