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Archiv

27. August 2020

Stadtmuseum Gütersloh: Partnerschaft mit der Anne-Frank Schule verlängert

Bildungspartnerschaft wird nach zwei Jahren verlängert.

Jan Rüter und Dr. Franz Jungbluth unterzeichnen den Kooperationsvertrag, der für die nächsten 2 Jahre gilt. (Foto: Fabian Flöper)
Jan Rüter und Dr. Franz Jungbluth unterzeichnen den Kooperationsvertrag, der für die nächsten 2 Jahre gilt. (Foto: Fabian Flöper)

Im einladenden Außenbereich des Museumscafés trafen sich Museumsleiter Dr. Franz Jungbluth, VHS-Leiter Dr. Elmar Schnücker und Schulleiter Jan Rüter in Begleitung von Stellvertreterin Gudrun Hönemann und Michael Schüthuth als Fachkoordinator Gesellschaftslehre, um die Bildungspartnerschaft nach zwei Jahren zu verlängern.

Dr. Franz Jungbluth eröffnete das Treffen mit einleitenden Worten, in denen er auch auf die erfolgreichen Projekte und zukünftigen Vorhaben einging. Es sei eine Bereicherung gewesen, zusammen mit den Lehrerinnen und Lehrern und Schülern der AFS zusammenzuarbeiten. Auch ohne finanzielle Mittel habe man Projektformate entwickeln können.

Die Schüler seien oft als Pioniere aufgetreten, um durch ihr Feedback die Formate und den Bildungsplan weiterzuentwickeln. Gerade die NS-Geschichte in Bezug auf Gütersloh bilde einen wichtigen Bereich, um das Stadtmuseum und die historischen Orte im Stadtkern (Stolpersteine) zu verknüpfen.

Ein weiteres Format sei die Handwerksgeschichte. Schülerinnen und Schüler aus der sechsten Klasse erfuhren dabei praktisch, wie sich die Produktionsmechanismen von der Handarbeit zur Maschinenarbeit entwickelten. An verschiedenen Stationen konnten sie unter anderem Holz und Metall bearbeiten. Ein Highlight war das Schmieden von Nägeln. Am Ende des Tages nahmen die Teilnehmer einen Bilderrahmen mit nach Hause. Im März sei, so Jungbluth, die Corona-Pandemie dazwischengekommen und habe weitere Führungen unmöglich gemacht.

Zum Ende hob Jungbluth die Besonderheit des Gütersloher-4-Ecks hervor. Gerade die Kooperation zwischen VHS, Archiv, Anne-Frank-Schule und Stadtmuseum habe viele Vorteile geboten. Die Kommunikation wäre immer zum Vorteil aller verlaufen. Gerade bei den von Schülern („Stadtentdecker“) angebotenen Führungen durch die Stadt wären viele Akteure des 4-Ecks beteiligt gewesen, um die Aktionen inhaltlich und organisatorisch zu perfektionieren. In den nächsten zwei Jahren wolle man an Bekanntem und Bewährtem anknüpfen und die Formate weiterentwickeln. Folgende Projekte seien unter anderem geplant: eine Anne-Frank-Ausstellung und Führungen der Stadtentdecker zum Themengebiet „Reformation in Gütersloh“.