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Archiv

18. November 2021

Erzählcafé: Henze in Gütersloh

Am 24. November, 18 Uhr, im Theater Gütersloh -- Anmeldung für begrenzte Plätze erforderlich.

Hans Werner Henze in der Gütersloher Stadthalle nach dem gemeinsamen Konzert mit Kurt Masur. ©Raimund Vornbäumen für die NW.
Hans Werner Henze in der Gütersloher Stadthalle nach dem gemeinsamen Konzert mit Kurt Masur. ©Raimund Vornbäumen für die NW.

Der städtische Fachbereich Kultur lädt Zeitzeuginnen, Zeitzeugen und Interessierte ein, den großen Komponistensohn der Stadt Gütersloh, Hans Werner Henze, in Erzählungen zu erleben. Im Rahmen des Erzählcafés am Mittwoch, 24. November, ab 18 Uhr auf der Studiobühne des Theaters Gütersloh werden Erzählerinnen und Erzähler aus Henzes Leben berichten.

1926 in Gütersloh zur Welt gekommen, wurde Hans Werner Henze zu einem der bedeutendsten Komponisten des 20. Jahrhunderts. Auch wenn die Geburt Henzes in der Dalkestadt als das vielleicht kleinste Detail in seiner Biografie beschrieben werden könnte, war er doch zeitlebens seinem Heimatort verbunden. Dazu führte vor allem das Engagement der damaligen städtischen Kulturamtsvertreter Klaus Klein und Joachim Martensmeier, die sich ab 1986 intensiv für verschiedene Reihen und Großproduktionen von und mit Hans Werner Henze in Gütersloh erfolgreich einsetzten. Im Rahmen des interaktiven Erzählcafés werden „Henze-Momente“ wiederbelebt. Faszinierend, schillernd, brillant – das war Henze auch in Gütersloh. Als Erzählerinnen und Erzähler sind vertreten: Julia Kuklik, Leiterin des Gütersloher Stadtarchivs, Joachim Martensmeier, damaliger Kulturamtsmitarbeiter der Stadt Gütersloh und späterer Beigeordneter der Stadt für Jugend, Bildung, Familie und Soziales, Karin Sporer, stellvertretende künstlerische Leiterin der Kultur Räume Gütersloh, sowie Raimund Vornbäumen, aktiver Kulturjournalist und Fotograf in der Gütersloher Henze-Zeit. „Wir freuen uns, mit dem kommenden Henze-Erzählcafé diesmal einen Fokus auf die zeitgenössische Musik in Verbindung mit unserer Stadtgeschichte richten zu können. Es wird sicherlich spannend“, betont Lena Jeckel, Leiterin des Fachbereichs Kultur.

Für die Veranstaltung ist eine Anmeldung bis Mittwoch, 24. November, 12 Uhr erforderlich. Daniela Daus vom Fachbereich Kultur nimmt diese unter dnldsgtrslhd oder telefonisch unter 05241/823659 entgegen. Die Plätze sind begrenzt. Es gelten die zum Zeitpunkt der Veranstaltung gültigen Corona-Regeln. Die Veranstaltung findet in Kooperation mit den Kultur Räumen Gütersloh statt und ist Teil des „Henze Herbsts II“.

Mit dem Format „Erzählcafé“ setzt der Fachbereich Kultur ein etabliertes Format der Erinnerungskultur fort. Im Jahr 2019 war das Teilprojekt 5 „Kulturelles Erbe und Erinnerungskultur“ Schwerpunktthema im Umsetzungsprozess der Kulturentwicklungsplanung (KEP) und laufende partizipative Formate wie das Erzählcafé und die Geschichtswerkstatt wurden angestoßen. Nach den Themen „Textilindustrie“, „50 Jahre Kommunale Neugliederung“ und „Badespaß - Gütersloh und die Badekultur“ ist das Henze-Erzählcafé nun die vierte Ausgabe der Veranstaltung.