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01. Dezember 2021

Baltische Hymnen an die Natur

Klangkosmos Weltmusik – Mari Kalkun, Estland.

Mari Kalkuns erstes Soloalbum mit dem Titel „Üü tulõk“ (Ankunft der Nacht, 2007) fand beim estnischen Musikpublikum und bei Kritikern bemerkenswerte Anerkennung. Foto: Ruudu Rahumaru
Mari Kalkuns erstes Soloalbum mit dem Titel „Üü tulõk“ (Ankunft der Nacht, 2007) fand beim estnischen Musikpublikum und bei Kritikern bemerkenswerte Anerkennung. Foto: Ruudu Rahumaru

Mit der Musikerin, Sängerin und Komponistin Mari Kalkun ist Estland zum ersten Mal in der Weltmusik-Konzertreihe in Gütersloh vertreten. Das Programm, bei dem sich die Künstlerin auf Kantele, Akkordeon, Klangobjekten und Gitarre begleitet, besteht größtenteils aus ihren eigenen Kompositionen. Als Inspirationsquellen dienen Mari Kalkun die Natur, estnische Poesie und uralte Volksmusiktraditionen. Die vertonten Texte stammen von estnischen Dichtern und lassen die Atmosphäre des ländlichen Lebens, der Wälder und der Landschaft erlebbar werden. Der fließende Klang der estnischen Sprache schafft eine fast meditative Musik, die mit dem traditionellen Gesang, dem „Regilaul“, und Folk verflochten ist.

Mari Kalkuns erstes Soloalbum mit dem Titel „Üü tulõk“ (Ankunft der Nacht, 2007) fand beim estnischen Musikpublikum und bei Kritikern bemerkenswerte Anerkennung. Seitdem haben sie Solo-Konzerte nach Frankreich, Ungarn, England, Schottland, Deutschland, Finnland, Russland, Armenien und Japan geführt. Mari Kalkun hat einen Master-Abschluss in traditionellem Gesang von der Estnischen Akademie für Musik und Theater. Ein Teil der Studienzeit verbrachte sie im Austausch an der Sibelius-Akademie in Helsinki, Finnland, und spielte ihr Meisterkonzert sowohl in Tallinn als auch in Helsinki. Sie erhielt den „Estonian Ethno Music Award“ 2013 als beste Sängerin und wurde im Januar 2021 als „Musician of the Year 2020“ vom Estonian Public Broadcasting ausgezeichnet.